Information zum Blog
Simon Betschinger
Diplom Volkswirt
Master of Science
Geschäftsführer TraderFox GmbH
Chefredakteur TradeCentre Börsenbrief

Performance
Start: April 2006 mit 100.000 Euro
2006: +58.377 Euro (Bescheinigung)
2007: +367.000 Euro (Bescheinigung)
2008: +140.000 Euro (Bescheinigung)
2009: +362.000 Euro (Bescheinigung)
2010: +236.800 Euro (Bescheinigung)
2011: +70.000 (Bescheinigung)
2012: 142.898,85 (Bescheinigung)
2013: 258.586,98 (Bescheinigung)
2014: +109.136,13 (Bescheinigung)

Hinweis nach WPHG 34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Simon Betschinger handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.

Simon Betschingers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Simon Betschinger schrieb am Samstag, 25.08. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Trade untenstehend sehen Sie die Übersicht meines fokussierten Investing-Depots. Es nähert sich der Marke von 500.000 . Und das obwohl ich bereits fast 50.000 entnommen hatte. In diesem Depot gibt es für mich nur den Weg nach vorne. Ich ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 3 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
20.09. 11:35 Uhr
*******************
14.09. 19:47 Uhr
*******************
14.09. 19:46 Uhr
The Bullboard Nr. 16 / 2018
12.09. 19:42 Uhr
Trading-Depot Update: Eine sehr komische Zeit, aber die Perspektive ist schön!
12.09. 17:11 Uhr
Trading-Depot: Aktuelle Übersicht und Kommentar
Archiv
1 Beitrag
August 2018
1 Beitrag
April 2018
1 Beitrag
Januar 2018
1 Beitrag
Juli 2017
4 Beiträge
Mai 2017
1 Beitrag
Dezember 2016
1 Beitrag
November 2016
4 Beiträge
Oktober 2016
3 Beiträge
Juli 2016
1 Beitrag
Juni 2016
6 Beiträge
Mai 2016
2 Beiträge
April 2016
4 Beiträge
März 2016
1 Beitrag
Februar 2016
3 Beiträge
Januar 2016
1 Beitrag
Dezember 2015
4 Beiträge
November 2015
2 Beiträge
Oktober 2015
8 Beiträge
September 2015
4 Beiträge
August 2015
4 Beiträge
Juli 2015
4 Beiträge
Mai 2015
1 Beitrag
April 2015
1 Beitrag
März 2015
1 Beitrag
Februar 2015
2 Beiträge
Januar 2015
5 Beiträge
Dezember 2014
5 Beiträge
Oktober 2014
17 Beiträge
September 2014
12 Beiträge
August 2014
7 Beiträge
Juli 2014
2 Beiträge
Juni 2014
7 Beiträge
Mai 2014
4 Beiträge
April 2014
1 Beitrag
März 2014
2 Beiträge
Februar 2014
1 Beitrag
Januar 2014
5 Beiträge
Dezember 2013
1 Beitrag
November 2013
2 Beiträge
Oktober 2013
4 Beiträge
August 2013
3 Beiträge
Juni 2013
6 Beiträge
Mai 2013
2 Beiträge
April 2013
3 Beiträge
März 2013
2 Beiträge
Februar 2013
6 Beiträge
Januar 2013
8 Beiträge
Dezember 2012
5 Beiträge
November 2012
3 Beiträge
Oktober 2012
6 Beiträge
September 2012
6 Beiträge
August 2012
7 Beiträge
Juli 2012
3 Beiträge
Juni 2012
29 Beiträge
Mai 2012
15 Beiträge
April 2012
17 Beiträge
März 2012
9 Beiträge
Februar 2012
10 Beiträge
Januar 2012
11 Beiträge
Dezember 2011
13 Beiträge
November 2011
7 Beiträge
Oktober 2011
20 Beiträge
September 2011
43 Beiträge
August 2011
17 Beiträge
Juli 2011
13 Beiträge
Juni 2011
14 Beiträge
Mai 2011
11 Beiträge
April 2011
9 Beiträge
März 2011
9 Beiträge
Februar 2011
5 Beiträge
Januar 2011
8 Beiträge
Dezember 2010
10 Beiträge
November 2010
13 Beiträge
Oktober 2010
8 Beiträge
September 2010
9 Beiträge
August 2010
14 Beiträge
Juli 2010
12 Beiträge
Juni 2010
19 Beiträge
Mai 2010
12 Beiträge
April 2010
9 Beiträge
März 2010
7 Beiträge
Februar 2010
6 Beiträge
Januar 2010
7 Beiträge
Dezember 2009
7 Beiträge
November 2009
16 Beiträge
Oktober 2009
12 Beiträge
September 2009
14 Beiträge
August 2009
19 Beiträge
Juli 2009
25 Beiträge
Juni 2009
15 Beiträge
Mai 2009
9 Beiträge
April 2009
15 Beiträge
März 2009
13 Beiträge
Februar 2009
11 Beiträge
Januar 2009
20 Beiträge
Dezember 2008
21 Beiträge
November 2008
32 Beiträge
Oktober 2008
32 Beiträge
September 2008
18 Beiträge
August 2008
26 Beiträge
Juli 2008
9 Beiträge
Juni 2008
24 Beiträge
Mai 2008
35 Beiträge
April 2008
28 Beiträge
März 2008
28 Beiträge
Februar 2008
55 Beiträge
Januar 2008
38 Beiträge
Dezember 2007
44 Beiträge
November 2007
44 Beiträge
Oktober 2007
35 Beiträge
September 2007
54 Beiträge
August 2007
41 Beiträge
Juli 2007
34 Beiträge
Juni 2007
34 Beiträge
Mai 2007
37 Beiträge
April 2007
62 Beiträge
März 2007
88 Beiträge
Februar 2007
101 Beiträge
Januar 2007
83 Beiträge
Dezember 2006
43 Beiträge
November 2006
Der MasterTrader
Reales 100.000 Trading-Depot
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Sonntag, 26. August 2018

Es werden neue Börsengiganten enstehen!

Liebe Trader,

es fühlt sich an wie zu Zeiten des Neuen Marktes. Meine Aktien steigen in einem atemberaubenden Tempo. Die AMD-Aktie hat sich seit Mai verdoppelt. Ich habe die Bewegung komplett mitgenommen. Auch mit der Match-Group-Aktie bin ich nun 100 % im Plus. Mit gelang es perfekt, die großen Storys führzeitig zu identifizieren. Meine NVIDIA-Position hat sich seit Kauf mittlerweile verneunfacht. Ich habe die großen Trends rund um Virtual Reality, Gaming und Künstliche Intelligenz schon 2015 erkannt. Und selbst mein iRobot-Kauf von vor 3 Wochen ist mittlerweile +25 % im Plus.

Angesichts der starken Kursanstiege von Aktien im US-Tech-Sektor werden von vielen Vergleiche mit dem neuen Markt gezogen. Ich habe dazu letzte Woche auf dzbank-derivate.de folgende Meinung abgegeben:

"Der amerikanische Aktienmarkt bewegt sich auf einer Welle des Erfolges. Nach der allgemein gängigen Definition von Hausse- und Baissephasen befindet sich der US-Aktienmarkt nun sogar in der längsten Hausse der gesamten Börsengeschichte. Ein Bullenmarkt beginnt dann, wenn die Kurse um mindestens 20 % vom letzten Tief gestiegen sind. Ein Bärenmarkt würde beginnen, wenn die Kurse gegenüber dem letzten Hoch um 20 % eingebrochen sind. Seit nun mehr 3453 Tagen gab es keinen Bärenmarkt mehr. Der Bulle galoppiert immer weiter und weiter. Dass die jüngste Outperformance der US-Märkte gegenüber den europäischen Märkten vermutlich auf die Wirtschaftspolitik von Donald Trump zurückzuführen ist, wird hier in Deutschland nicht gerne gehört. Die Vorstellung liberalisierter Märkte und niedriger Steuern ist hierzulande unpopulär.

Unter Wirtschaftsexperten wird hitzig darüber diskutiert, ob die großen amerikanischen Technologiekonzerne mittlerweile eine Bubble-Bewertung erreicht haben. Ich selbst habe das Platzen der Internetblase mitterlebt und halte die heutige Situation nicht ansatzweise mit der Situation im Jahr 2000 für vergleichbar. Damals wurden Firmen gehypt, die tiefrote Zahlen schrieben. Heute sind die Technologiekonzerne hoch profitabel und die Bewertungen sind hoch, aber nicht übertrieben hoch. Microsoft hat ein KGV19e von 25, Apple von 18 und Alphabet von 25. Eine Bubble sieht anders aus. Die Hausse ist nach meiner Interpretation viel eher die Anerkennung der neuen Realität, die so aussieht, dass die großen amerikanischen Technologiekonzerne eine Vormachtstellung erreicht haben, die in den nächsten 20 Jahren kaum angreifbar sein sollte."

Meine Erfahrung der letzten 20 Jahre hat mich folgendes gelehrt. Wenn ich eine Aktie unbedingt kaufen möchte und ich mir sicher bin, bei einer Kurshalbierung sofort ein beträchtliches Vermögen setzen zu wollen, dann geht es im Kurs meist weiter nach oben. Microsoft ist so ein Fall. Der Burggraben von Microsoft ist uneinnehmbar stark geworden. Das KGV19e beträgt 25. Wenn sich die Microsoft-Aktie halbierte, wäre sie spottgünstig. Aktien, für die man diese Gedankenketten aufstellen kann, korrigieren meistens nicht wie erwartet, sondern bauen ihre Bewertungen sogar noch aus.

Selbst bei meinem Highflyer NVIDIA halte ich die Bewertung nach den starken Kursanstiegen nicht für übertrieben. Goldman Sachs schätzt den Gewinn je Aktie für das Kalenderjahr 2020 (Geschäftsjahr 2021) auf knapp 13 USD je Aktie. Bei einem KGV von 25 würde sich ein Kursziel in Höhe von 325 USD ergeben. Tatsache ist: Die Kurse gingen durch die Decke und die Gewinne genauso. Von einer Bewertungsblase kann nicht gesprochen werden.
Das Ausrufen einer Bubble ist nichts anderes als das Jammern derjenigen, die die Kursanstiege verpasst haben und sich nicht eingestehen wollen, die starke Gewinndynamik der US-Technologiefirmen nicht erkannt zu haben.
Die große Rally kommt erst noch

Es gibt 3 Wachstumsthemen, die in den nächsten 5 Jahren alles dominieren werden: Künstliche Intelligenz, Virtuelle Welten und E-Sports und Haushaltsrobotik. Diese Themen haben das Potenzial, eine regelrechte Euphorie auszulösen. Die Börse ahnt, wenn es mit einer neuen Technologie viel Geld zu verdienen gibt.

Die Interaktien-Euphorie im Jahr 2000 war damals eine verfrühte Vorwegnahme der gigantischen Gewinne, die Facebook, Google oder Amazon heute verdienen. Die Börse lag mit ihrer Intuition richtig. Der NVIDIA-CEO Jensen Huang gibt sich überzeugt davon, dass Videospiele die größte Sportart und größte Unterhaltungsbranche der Welt sein werden. Der nächste Schritt bei der Weiterentwicklung von Videospielen ist die virtuelle Realität. "Du kannst jede beliebige Person sein und alles tun was du willst", sagt Jensen Huang. Derzeit gibt es weltweit hunderte Millionen von Spielern. In naher Zukunft werden es weltweit über eine Milliarde Spieler sein, glaubt Huang.

Wenn ich ins Jahr 2025 schaue, dann wird es mit Sicherheit große Anbieter virtueller Welten geben, in die sich Millionen von Menschen zurückziehen und dafür einen monatlichen Betrag bezahlen, der vielleicht heute vergleichbar ist mit einem Sky-Abo, also schätzungsweise 29 pro Monat. Wenn 10 Millionen Menschen Teilnehmer dieser virtuellen Realität sind, verdient der Anbieter knapp 3,5 Mrd. pro Jahr. Bei 20 Millionen Menschen sind es bereits 7 Mrd. pro Jahr. Und bei 100 Millionen Menschen sind es 35 Mrd. pro Jahr.

Es werden neue Börsengiganten entstehen und ich habe vor die passenden dazu im Depot zu haben. Der richtige Zeitpunkt, um sich zu positionieren ist genau jetzt. Die Stimmung im US-Technologiesektor ist gut genug, um Vorschusslorbeeren zu verteilen. Eine Phase des Überschwangs steht in den Startlöchern.

Bei iRobot denke ich, dass die jüngste Aufwärtsbewegung die Vorwegnahme eines Sektortrends ist, der uns in den kommenden 10 Jahren noch häufig beschäftigen wird. Haushaltsroboter sind ein Massenmarkt. Im Jahr 2030 wird so gut wird nahezu jeder Haushalt einen Haushaltsroboter im Einsatz haben. Roboter zum Rasenmähen und Staubsaugen haben den Anfang gemacht. Vierbeinige Reinigungsroboter, die sich durch das ganze Haus bewegen können sind der nächste technische Evolutionsschritt. In schon 5 Jahren werden Putzroboter Bäder, Fensterscheiben und alles andere putzen können. In 10 Jahren wird es die ersten humanoiden Haushaltsroboter geben, die Wäsche waschen, kochen, bügeln und noch vieles mehr können.

Auch im Bereich Haushaltsrobotik werden neue Börsengiganten mit Bewertungen im Bereich von weit über 100 Mrd. USD entstehen. Der derzeitige Marktführer iRobot hat eine Börsenbewertung von 3 Mrd. USD. Selbst wenn nur eine kleine Chance von schätzungsweise 10 % besteht, dass iRobot auch in 10 Jahren noch der Marktführer auf diesem Gebiet sein wird, so ist es nun die Vorwegnahme der exponentiellen Verbreitung einer neuen Technologie, die von den Börsen nun gespielt wird. Darum habe ich die iRobot-Aktie gekauft. Im zweiten Halbjahr wird das Unternehmen zahlreiche neuen Roboter vorstellen. Eventuell ist schon ein neues Produkt dabei, das die Umsätze ab 2019 kräftig ankurbeln kann.

Fazit: Ich habe in meinen Depots bei den Technologien positioniert, die die nächsten 10 Jahre dominieren werden. Meine Aktien gehen gerade durch die Decke. Ich glaube, dass in den Bereichen Virtuelle Welten, künstliche Intelligenz und Haushaltsrobotik neue Börsengiganten entstehen werden. Verfolgen Sie im MasterTraders Trading-Channel wie ich mich positioniere.
bewerten8 Bewertungen
Durchschnitt: 4,4
Montag, 16. April 2018
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Mein Trade in der Match Group überschreitet die Marke von +100 %

Liebe Trader,

es ist wieder einmal passiert. Mein Trade in der Aktie der Match Group übersteigt die Performance von +100 %.

Die großen Trends bringen die großen Gewinne. Match Group setzt zum Sprung auf neue Hochs an. Die ersten 100 % Kursgewinn machen einen Trade groß. Die zweiten 100 % Kursgewinn machen den Trade dann so richtig schön profitabel. Und die dritten 100 % Kursgewinn bringen einen Trader so richtig nach vorne!

Ich kaufte die Aktie im Sommer 2017 zu 22,80 USD, weil die neuen Premium-Features von Tinder offenbar gut bei den Nutzern ankamen. Online-Dating verliert den Ruf der Anrüchigkeit. Es ist normal, sich über Tinder kennen zu lernen und Tinder ist das weltweit führende Matching-Portal, das die Menschen miteinander verbindet.

Tinder ist eine Art Facebook, nur dass Tinder mit kostenpflichtigen Nutzer-Accounts wächst. Genial. Das Potenzial ist riesig. Ich lasse die Gewinne laufen.

bewerten5 Bewertungen
Durchschnitt: 5,0
Dienstag, 02. Januar 2018
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Mein Plan für 2018: Welcher neue Megatrend kommt nach NVIDIA?

Liebe Leser,

das Börsenjahr 2017 hatte mich sehr verwöhnt, dank NVIDIA. Meine Position ist mittlerweile über 500 % im Gewinn. Ich denke überhaupt nicht daran zu verkaufen, denn NVIDIA ist die Leader-Aktie eines neuen Megatrends, der noch in den Kinderschuhen steckt: Artificial Intelligence.

Über die Feiertrage hatte ich mich ausführlicher in die Themengebiete "Machine Learning" und "Deep Learning" eingelesen. Motiviert hatten mich vor allem Meldungen über die Google-KI AlphaZero, die sich in nur 4 Stunden Schach spielen komplett selbst beigebracht hat. Die Programmbibliothek, die Google für Künstliche Intelligenz Anwendungen nutzt, heißt TensorFlow und steht als Open Source Lösung bereit.

Auf jeden Fall weiß ich nun wie Deep Learning funktioniert. Es ist einfacher als gedacht. Der Software-Code für eine Künstliche Intelligenz, die handgeschriebene Zahlen erkennt, umfasst nur etwa 4 Seiten (Python). Die "Intelligenz", handgeschriebene Zahlen zu erkennen, bringt sich das neuronale Netz selbst bei. Der Aufwand besteht im Wesentlichen darin, die passenden Datensätze zusammenzutragen, auf Basis derer die Künstliches Intelligenz trainiert werden kann.

Ich bin der Überzeugung, dass Deep Learning das notwendige Instrumentarium dafür bietet, einer KI meinen Trading-Ansatz beizubringen und zwar die Art des Heavy-Tradings, die ich 2006 bis 2010 praktiziert habe. In diesen 5 Jahren hatte ich über 1 Millionen Euro Trading-Gewinne erzielt (die Bescheinigungen finden links neben dem Blog-Artikel). Ich hatte mich dann entschieden, dass ich hauptberuflich Unternehmer sein möchte und nicht Trader. Seitdem fahre ich einen mittelfristig ausgerichteten Handelsstil. Ich stelle mir nun vor, dass eine KI bei mehreren tausend Aktien gleichzeitig meine Handelsmethodik durchzieht. Die Vorstellung ist verlockend und seit einer Woche habe ich das Gefühl zu wissen wie man eine solche KI bauen könnte. Aber das soll jetzt nicht das Thema sein, heute möchte ich über einen neuen Trend zu sprechen kommen, der an der Börse zwangsläufig kommen muss: Artificial Intelligence Stocks!

NVIDIA ist nur der Vorreiter und Wegbereiter des neuen Megatrends Künstliche Intelligenz. NVIDIA hat 2017 mit der neuen Generation von GPUs eine leistungsfähige Hardware-Lösung bereit gestellt, die die Lernphase komplexer neuronaler Netze auf eine akzeptable Zeitspanne verkürzt. Es kommt hier auf die Rechenleistung an. Ein neuronales Netz lernt durch Versuch und Irrtum. Es ist aufgebaut wie ein menschliches Gehirn. Es besteht aus einer Vielzahl modellierter Neuronen, die allesamt lernen müssen wie sie mit den Inputdaten umgehen. Dieser Lernprozess braucht Rechenpower und seit dem Jahr 2017 steht diese Rechenpower erstmals zur Verfügung.

Meine Schlussfolgerung ist, dass nun eine Vielzahl von Software-Firmen Produkte vorstellen werden, die auf künstlicher Intelligenz basieren. Es kann nicht mehr lange dauern bis es los geht. Auch IPOs in diesem Bereich werden kommen. Jeden Monat kann es soweit sein. Was technisch möglich ist, wird auch gebaut. Ähnlich wie Krypowährungen liegen die die zukünftigen Möglichkeitsräume dieser Technologie komplett im Ungewissen. Jeder ahnt, das große Dinge mit Hilfe von künstlicher Intelligenz möglich sein werden, aber niemand kann exakt sagen in welche Richtung die Reise letztendlich gehen wird. Das ist die perfekte Rezeptur für einen Hype an der Börse.

Ich werde 2018 also alle Aktien mit Argusaugen beobachten, die im Bereich Künstliche Ingtelligenz mitmischen werden. Ich behalte meine Long-Position bei NVIDIA. Ich bin auch bereits bei Genpact long, einem IT-Dienstleister, der vorhandene KI-Technologien bei seinen Kunden implementiert, zum Beispiel bei Versicherungen, um die Bearbeitungen von Schadensmeldungen zu automatisieren. Neue Aktien, die für diesen Megatrend in Frage kommen, werde ich vor allem im Softwarebereich suchen, aber auch die ganzen IPOs muss ich im Blick behalten.

Ray Kurzweil, Leiter der technischen Entwicklung bei Google, geht davon aus, dass die erste KI im Jahr 2029 den Turing-Test bestehen wird, was bedeutet, dass sie einer Konversation nicht mehr von einem Menschen zu unterscheiden sein wird. Möglich machen sollen das die Fortschritte der Deep Learning Systeme.

Fazit: Der Anstieg der NVIDIA-Aktie war der Ausläufer des neuen Megatrends Künstliche Intelligenz. NVIDIA ist der Anbieter der Hardware-Systeme, auf denen komplexe neuronale Netze laufen können. NVIDIA hat den Weg bereitet für Software-Firmen und talentierte Software-Entwickler, die nun ihre eigenen KIs entwickeln können. Ich rechne damit, dass 2018 nach NVIDIA weitere Aktien aufkommen werden, die mit ersten Software-Lösungen auf KI-Basis den Markt aufrollen können. Ich möchte dabei sein!
bewerten11 Bewertungen
Durchschnitt: 4,6
Dienstag, 04. Juli 2017
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Die nächsten 10 Jahre: Die Chance für alle Trader!

Liebe Trader,

ich habe den Eindruck, dass ich das Schlimmste in meiner Börsianerkarriere überstanden habe. Ich habe in einer Trader-Generation das Licht der Welt entdeckt. die zu spät kam um den großen Bullenmarkt von 1980 bis 2001 voll zu genießen und die ahnungslos in ein Jahrzehnt von zwei gewaltigen Börsencrashs hineingeworfen wurde. Nun ja, ich trauere meinem Versagen von 1998 bis 2000 etwas nach, aber ich war ahnungslos und das darf beim Trading als Entschuldigung gelten. Seit 2001 gilt: Ich habe das Beste aus den vorliegenden Möglichkeiten gemacht.

Die nächsten 10 bis 15 Jahre schreien geradezu nach einer neuen Phase der Euphorie. Die Globalisierungswelle wird demnächst ihren Höhepunkt erreichen. Mit Indien entsteht ein neuer Gigant, der die Geschichte Chinas in Sachen wirtschaftlichen Aufschwungs wiederholen wird und China selbst wird zu einer neuen globalen Wirtschaftsmacht heranwachsen. Die Nachfrage nach Konsumprodukten wird riesig sein. Es ist ein perfekt Umfeld für global agierende Konzerne. Ich habe im aktien Magazin einen Text veröffentlich, den ich nun gerne zitieren möchte:

Der Begriff Roaring Twenties bezeichnet eine Epoche von knapp 10 Jahren als Amerika und Europa in den 1920ern einen beeindruckenden kulturellen und wirtschaftlichen Aufschwung erlebten. Neue Technologien wie Autos, Radio, Television oder Flugzeuge gaben den Menschen das Gefühl, ein neues Zeitalter zu betreten. Der Aktienmarkt haussierte und es herrschte Freude und als der Aktienmarkt 1929 die große Depression einleitete, war die Party vorbei.

Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass sich die Geschichte wiederholen wird. Im 21. Jahrhundert stehen wir jetzt an der Schwelle zu den neuen Roaring Twenties. Eine Welle des Wohlstandes wird über uns hereinbrechen und die ersten Ausläufer dieser Flut können wir bereits im Alltag beobachten:

Versuchen Sie in diesen Tagen mal einen Handwerker aufzutreiben. Zumindest im Süden von Deutschland ist das ein fast aussichtsloses Unterfangen, wenn man kein Vermögen für einfache Fliesen - oder Malerarbeiten bezahlen möchte. Es herrscht quasi Vollbeschäftigung in Baden-Württemberg und Bayern. Der Mangel an Arbeitskräften betrifft fast alle Branchen. Restaurants finden keine Kellner, Hotels keine Reinigungskräfte, IT-Firmen keine Programmierer und Private keine Haushaltshilfen und Handwerker. Jeder der handwerklich begabt ist und freundlich "Hallo" sagen kann, hat die Chance mit Tagessätzen nach Hause gehen, wie man sie bislang eher von Entwicklern kannte.

Die neue Welle des Wohlstands entspringt den Produktivitätsgewinnen, die Roboterisierung und Automatisierung zwangsläufig mit sich bringen werden. Das Schauspiel ist vergleichbar mit der Erfindung des Buchdrucks, welche hunderttausende von Schreibmönchen davor bewahrte, Bücher mühsam per Hand abschreiben zu müssen. Es ist auch vergleichbar mit der Erfindung der Spinnmaschine und des mechanischen Webstuhls. Die Maschinen konnten an nur einem Tag so viel Garn erzeugen wir zuvor 200 Arbeiter. Diese geniale Erfindung, die menschliche Arbeitsleistungen multiplizierte, leitete die industrielle Revolution ein.

In den nächsten Jahren wird Künstliche Intelligenz Verwaltungsprozesse in Banken, Versicherungen und vielen anderen Branchen übernehmen. Roboter werden die Menschheit von der eintönigen Fließbandarbeit in Fabriken befreien. Und das Einzige was Sie verstehen müssen, liebe Leser, ist der historisch und theoretisch unbestreitbare Sachverhalt, dass solche Effizienzsteigerungen im Kapitalismus niemals zu höherer Arbeitslosigkeit führen, sondern immer zu neuen Branchen und Geschäftsfeldern, die das Wirtschaftswachstum ankurbeln.

Die Roaring Twenties des 21. Jahrhunderts werden auch mein Leben entscheidend beeinflussen Ich werde mich, wenn ich nach Frankfurt fahre, in meinen Tesla Model S der 4. Generation setzen und dem Autopiloten das Steuer übergeben, ein Buch hervorholen und mich bei meiner ersten autonomen Fahrt in die Gedankenwelt von Scott Fitzgerald begeben, um mich auf die spannende Zukunft richtig einzustimmen. Unterwegs tanken? Nicht notwendig. Die Reichweite mit einer Batterieladung wird um die 900 Kilometer betragen. Im Jahr 2020 wird es voraussichtlich so weit sein.

Ich gehe davon aus, dass der Bullenmarkt kräftig und lang sein wird und dass es klug ist, bei dieser Party mit dabei zu sein.

Viel Erfolg wünscht
Ihr Simon Betschinger
bewerten19 Bewertungen
Durchschnitt: 3,9
Freitag, 12. Mai 2017
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

NVIDIA steht in meinem Depot mit +326 % im Plus und ich möchte eine Würdigung aussprechen!

Liebe Leser,

NVIDIA steht in meinem Depot mit einem Plus von +326 %!



Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um jemanden zu würdigen! Vor etwa 80 Jahren hat ein kluger Mann, der größte Trader aller Zeiten, geschrieben:

"Whenever I have had the patience to wait for the market to arrive at what I Call a Pivotal Point before I started to trade, I have always made money in my operations.

Why?

Because I then commenced my play just at the psychological time at the beginning of a move. .. All I had to do thereafter was just sit tight and let the market run its course..."

Danke Jesse Lauriston Livermore, ich habe am Pivotal Point gekauft und jetzt muss ich einfach still sitzen und die Gewinne laufen lassen.

An alle Trader da draußen: Werft all die modernen Trading-Bücher weg. Lest dieses hier:
-> How to Trade in Stocks (PDF)



bewerten16 Bewertungen
Durchschnitt: 4,0