Information zum Blog
Simon Betschinger
Diplom Volkswirt
Master of Science
Geschäftsführer TraderFox GmbH
Chefredakteur TradeCentre Börsenbrief

Performance
Start: April 2006 mit 100.000 Euro
2006: +58.377 Euro (Bescheinigung)
2007: +367.000 Euro (Bescheinigung)
2008: +140.000 Euro (Bescheinigung)
2009: +362.000 Euro (Bescheinigung)
2010: +236.800 Euro (Bescheinigung)
2011: +70.000 (Bescheinigung)
2012: 142.898,85 (Bescheinigung)
2013: 258.586,98 (Bescheinigung)
2014: +109.136,13 (Bescheinigung)

Hinweis nach WPHG 34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Simon Betschinger handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.

Simon Betschingers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Simon Betschinger schrieb am Donnerstag, 31.01. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Trader, die Börse ist ein intellektueller Wettstreit. Jeder Trading-Gewinn ist ein hart errungener Sieg gegen Mr. Market. Ich weiß es vermutlich nur in 5 % aller Fälle besser als Mr. Market. Mit diesem kleinen Vorteil beim Erkenntnisgewinn ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 2 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
20.08. 19:01 Uhr
*******************
19.08. 21:33 Uhr
*******************
15.08. 12:44 Uhr
500 Cancom teilverkauft zu 47,53
14.08. 11:31 Uhr
Trading-Depot: 75 % Cashbestand und Blick nach vorne
14.08. 10:21 Uhr
The Bullboard-Depot ist am Allzeithoch: Wichtige Erkenntnis zu MOWI!
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Der MasterTrader
Reales 100.000 Trading-Depot
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Freitag, 28. Dezember 2007

Peng - jedes Jahr das gleiche Spiel

Die hier im Blog vorgestellte Window Dressing Spekulation auf Roth & Rau Spekulation war ein Volltreffer.

Roth & Rau wurde in den letzten beiden Handelsstunden von 230 auf 260 Euro nach oben gezogen und geht mit +10% aus dem Handel. Betrachten Sie den Intraday-Chart. Ich bedanke mich bei den Institutionellen, die ihre Performance 2007 gerade noch etwas aufgepeppt haben.

Roth & Rau
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Freitag, 28. Dezember 2007
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Favoriten 2008

Liebe Leser,

das Jahr neigt sich dem Ende. Aus Börsensicht war es für Trader ein dankbares, für Anleger ein sehr schwieriges Jahr. Drei Phasen mit crashartigen Einbrüchen bei den Nebenwerten machten es für mittelfristig orientierte Anleger nahezu unmöglich hohe Erträge zu erwirtschaften, denn ohne Stopp-Kurse wird heute kaum noch agiert. Und wenn dann eine Nordex innerhalb von drei Wochen von 33 Euro auf 21 Euro fällt, oder 39 Euro auf 26 Euro heißt es: "Danke Mr. Market. Sie haben mich ausgestoppt".

Ich bin ein Trader, der eigentlich viel lieber mittelfristig investiert. Aktien von tollen Unternehmen mit grandiosen Perspektiven zu kaufen und einige Monate liegen zu lassen, macht viel mehr Spass, als seine Brötchen mit anstrengendem DayTrading zu verdienen. Die zweite Jahreshälfte 2007 war leider von sehr kurzfristigen Aktionen geprägt. Es gab kaum Trends, die sich über mehrere Wochen herausbildeten und dann weiter Dynamik gewannen. Dennoch kann ich seit dem Start des Trading-Depots im April 2006 ein positives Fazit ziehen. Das Kapital wurde verfünffacht. Ich bin mir sicher das Finanzamt wird sich freuen....

2008 beginnt die Suche nach den "Big Money Trades" von Neuem. In welche Branchen fließt das Kapital? Welche Aktien entwickeln gewaltige Aufwärtsdynamik? Sind die großen Kursbewegungen, die in der Lage sind, die Depotperformance so richtig nach vorne zu katapultieren. Ich denke hierbei immer noch gerne an Repower und Roth & Rau zurück. Zwei Aktien, die mir sehr viel Geld gebracht haben. Nach mittlerweile 9 Jahren im Trading-Geschäft habe ich die Routine gefunden, um zielsicher bei allesn neuen Trends mit dabei zu sein.

Mein wichtigstes Trading-Tool ist die sogenannte "Momentum-Breakout-Matrix". Diese zeigt mir alle Aktien an, die von ihrem 52-Wochen-Hoch maximal 8% entfernt notieren. Man kann sagen, ich beobachte den Markt aus einer reinen Trendperspektive. So sehe ich sofort welche Branchen nach oben streben und welche Aktien von einem Hoch zum nächsten wollen. Nachdem die Markttechnik gezeigt hat, wo Momentum entsteht, folgt im zweiten Schritt die Unternehmensanalyse. Hier wird es richtig spannend, denn um ein Gefühl für das Aufwärtspotential zu enwickeln, ist es unbedingt erforderlich das Geschäftsmodell eines Unternehmens zu verstehen und die Perspektiven abschätzen zu können.

Die ersten Favoriten 2008, die sich auf meiner Watchlist befinden, habe ich im Premium-Blog eingestellt. Mein Augenmerk liegt vor allem auf Titeln, über die noch kaum gesprochen wird. Die heiß gelaufenen Trendbranchen eines vergangenen Jahres sind selten die neuen Top-Performer. Eine Erwartung, die alle Börsianer teilen und die jeder kennt, ist kaum noch für Überraschungen gut. Neue Branchentrends und Aktien, die zu Jahresanfang noch keine Publikation auf der Rechnung hat, haben das größte Kurspotential. Mit meiner bewährten Momentum-Methode bin ich mir sicher, dass auch 2008 wieder ein herorragendes Jahr wird und viele Top-Aktien den Einzug in mein Depot finden werden.

Guten Rutsch wünscht!
Simon Betschinger
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Donnerstag, 27. Dezember 2007
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Windkraft boomt!

Nachdem in der vorweihnachtenlichen Zeit bereits REpower mit Aufträgen überschüttet wurde, kann nun auch Nordex einen besser als erwarteten Auftragseingang vermelden. Ich zitiere die wichtigsten Passagen einer DPA-Meldung von gestern:

    Der Rostocker Windkraftanlagenhersteller
    Nordex hat 2007 erheblich vom Boom der erneuerbaren Energien
    profitiert. Wie Sprecher Ralf Peters mitteilte, gingen Aufträge im Gesamtwert
    von rund 1,2 Milliarden Euro ein, rund 200 Millionen Euro mehr, als das
    Unternehmen erwartet hatte
    . Der Auftragsbestand liege damit bei 2,5 Milliarden
    Euro.

    Im kommenden Jahr soll der Umsatz dann erstmals die
    Milliardengrenze überschreiten. Damit wäre Nordex das erste Unternehmen in
    Mecklenburg-Vorpommern, das dies erreicht. Bis 2011 will Nordex seinen Umsatz
    alle zwei Jahre verdoppeln
    .

    Im Mai 2009 sollen die ersten Anlagen des
    Offshore-Windparks "Baltic I" rund 13 Kilometer nördlich der Halbinsel Darß
    errichtet werden. Noch im selben Jahr soll der Park ans Netz gehen. Die Turbinen
    sollen eine Gesamtleistung von 52,5 Megawatt haben. Damit könnten fast 60 000
    Haushalte mit Strom versorgt werden
    . Die Investitionssumme wird mit 140 bis 150
    Millionen Euro angesetzt

Fazit: Die Aktie von Nordex hat den Ruf extrem teuer zu sein. Das ist sie aber nicht mehr. Für einen Auftragsbesand von 2,5 Milliarden Euro bezahlen Sie momentan 2,1 Milliarden Euro an er Börse. Ab 2009 sorgt Offshore-Windenergie für Wachstumsfantasie! Die Margen dürften weiter anziehen. Somit relativiert sich das hohe 30er KGV für 2008.


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Donnerstag, 20. Dezember 2007
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Die Abgeltungssteuer ganz einfach umgehen!

In Frankreich, der Schweiz und anderen Ländern mit gut aufgestellten Großbanken lassen sie bestimmt schon die Sektkorken knallen. Lesen Sie folgende Kunden-Email von Nordnet bezüglich der Abgeltungssteuer:

    Sehr geehrter Kunde,

    ab 01.01.2009 wird in Deutschland die bisherige Besteuerung von Kapitalerträgen durch ein so
    genanntes Quellenabzugsverfahren ersetzt. Die Erhebung der Steuer erfolgt dabei unabhängig
    vom persönlichen Einkommensteuersatz, sondern durch einen einheitlichen Steuersatz von 25 %
    zzgl. Solidaritätszuschlag und evtl. Kirchensteuer. Es werden sowohl Zinsen, Dividenden,
    Gewinne aus Aktienverkäufen sowie sonstige Kapitalerträge komplett besteuert. Das bisher
    angewandte Halbeinkünfteverfahren für Dividenden gilt ab 2009 nicht mehr und die
    Spekulationsfrist von 12 Monaten entfällt.
    Die Nordnet Bank wird Ihre Kapitalerträge nicht dem Steuerabzug unterwerfen.
    Als schwedisches Finanzdienstleistungsinstitut mit Sitz in Schweden und ohne Betriebsstätte in
    Deutschland ist die Nordnet Bank nicht zum Einbehalt der deutschen Abgeltungssteuer
    verpflichtet
    .
    Dadurch, dass die Nordnet Bank keine Abgeltungssteuer abführt, steht Ihnen das Geld aus
    Wertpapierverkäufen (ohne Abzug von 25 % Abgeltungssteuer) das ganze Jahr für den
    Wertpapierhandel zur Verfügung. Die Erträge werden Ihnen vollständig auf Ihr Depot gebucht
    und erhöhen somit Ihr Handelsvolumen um den tatsächlichen Erlös.

Fazit: Ich sehe schon kommen wie die Geschichte enden wird. Broker wie CortalConsors mit ausländischen Muttergesellschaften werden einen Weg finden, die Abgeltungssteuer zu umgehen. Im EG-Vertrag zwischen den europäischen Ländern ist die freie Mobilität des Kapitals in den Grundartikeln fest verankert. Dagegen können Politiker hierzulande nichts machen. Das einzige was die Regierung mit ihrem Konzept der Abgeltungssteuer dann mal wieder erreicht hat, ist eine massive Abwanderungswelle des deutschen Großkapitals zu ausländischen Bankinstituten. Bravo, bravo, bravo!

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Donnerstag, 20. Dezember 2007
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REpower: Ich verstehe die Welt nicht mehr...

REpower hat in den letzten beiden Tagen Neuaufträge in einer Größenordnung von über 1 Milliarde Euro an Land gezogen. Hier sind die Meldungen:



Fazit: REpower wird mit Aufträgen überschwemmt. Ganz wichtig ist die Liefervereinbarung über 5MW-Offshore-Windturbinen. Hier gehört REpower zu den Marktführern. Nordex, zum Beispiel, hat solche riesigen Windturbinen nicht einmal in der Produktpalette. Ich verstehe nicht warum die Aktie von REpower nicht anspringt. Also ich bin long und bleibe in den nächsten beiden Wochen auch long in der Aktie.

In einer normalen Marktphasen müsste man jetzt auch Renk kaufen. Renk ist Getriebelieferant für die Offshoreturbinen von Repower.
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Donnerstag, 20. Dezember 2007
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Schöne Weihnachtsgeschenke

Der Börsenausklang 2007 scheint versöhnlich zu werden. Meine Trading-Positionen (siehe Premium-Blog) wie Centrotherm und Kontron konnten in den letzten beiden Tagen hohe Gewinne verbuchen. Für Trader sind die nächsten Wochen die wichtigsten Wochen des Jahres. Um die Jahreswende werden die neuen Trends für 2008 gesteckt. Ich werde mich darauf intensiv vorbereiten. Irgendwann zwischen Weihnachten und Neujahr stelle ich in den Premium-Blog meine Top-Nebenwerte-Aktien vor. Ich habe knapp 20 Titel auf der Watchlist, deren 2009er KGV deutlich im einstelligen Bereich liegt. Anfang 2008 werden die Börsianer ihren Fokus auf genau diese Gewinnschätzungen legen und ich erhoffe mir, dass dann die ein oder andere Perle erwacht. Wie immer heißt die Devise: Big moves for big money. Die eigentliche Herausforderung eines jeden Trend-Trader liegt darin, Aktien zu finden, die 50% oder mehr nach oben laufen können. Wenn man solche Titel mit hoher Depotgewichtung spielt, klingelt die Kasse!

Ich wünsche Ihnen schöne Weihnachtsfeiertage!
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Donnerstag, 20. Dezember 2007
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Chinaperialismus

Ein chinesischer Staatsfonds hat 10% der Anteile von Morgan Stanley erworben. Nachdem Staatsfonds letzte Woche bereits der UBS 11 Milliarden Schweizer Franken zugeschoben hatten, ist nach der Citigroup ein weiteres amerikanisches Geldinstitut an der Reihe. Allein aus wirtschaftlicher Perspektive ist es zu befürworten, dass die Devisenreserven der Chinesischen Zentralbank in westlichen Konzernen angelegt werden. Aus politischer Sicht wird mir jedoch Angst und Bange. Die Chinesen halten ihre Währung künstlich niedrig. Man kann sich das so vorstellen, dass die chinesische Zentralbank ständig in der eigenen Währung Brief steht und diese Briefseite mit frisch gedrucktem Geld immer wieder auffüllt. Durch diese Manipulation werden Milliarden von Fremdwährungsbeständen angehäuft. Der Besitz der Welt wechselt quasi in die Hand der Chinesen. Merrill Lynch schätzt das Volumen der Staatsfonds auf 8.000 Milliarden Dollar. Mit dieser gewaltigen Summe könnte man sämtliche DAX-Konzerne problemlos aufkaufen.
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Mittwoch, 19. Dezember 2007
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Champagner-Wetten 2008

Trader sind Gentleman. Wer Behauptungen aufstellt, sollte dafür gerade stehen. Ein lustige Art und Weise Meinungsverschiedenheiten über die Börsen auszutragen, sind Champagnerwetten. Eine erste Champagner-Wette für 2008 habe ich im Forum eingestellt

Solaraktien werden nicht mehr steigen!

Nachdem ich 2007 auf Kursverluste der schwächsten Unternehmen im Solarsektor Sunways und Conergy erfolgreich gewettet hatte, biete ich für das Jahr 2008 folgende Wette an:

Die 3 Solaraktien:

Solarworld
Ersol Solar
Solon

werden das Jahr 2008 alle drei mit negativen Vorzeichen beenden. Deutliche Überkapazitäten werden extrem auf die Margen der Branche drücken. Wetteinsatz ist wie immer eine Flasche Champagner. Mit den ersten 3 Usern, die wetten wollen, gehe ich eine Wette ein! Hier eintragen:


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Mittwoch, 19. Dezember 2007
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Short-Party bei diesen Aktien: Nur nach unten...

Aktien wie Arcandor, die auf meiner Short-Watchlist stehen, werden gnadenlos nach unten geprügelt. Die Kursverluste müssen nichts mit der Unternehmenssituation zu tun haben. Viele amerikanische Institutionelle ziehen ihre Gelder aus deutschen Aktien wieder ab, seitdem tonangebende Investmentbank wie Goldman Sachs den deutschen Markt auf "underweight" gestuft haben und ihren Kunden raten, lieber in anderen Ländern zu investieren. Ein amerikanischer Fonds, der vor drei Jahren eingstiegen ist, sitzt auf hohen Kurs- und Währungsgewinnen. Wenn der Entschluss gefasst wird, Gewinne zu realisieren, dann wird halt verkauft, auch wenn der Kurs daduch in die Knie geht.

Vielleicht haben Sie es schon gelesen. Ich werde nächstes Jahr im Premium-Blog zusätlich noch ein 100.000 Short-Trading-Depot führen. In diesem Depot werden nur Shortpositionen gehandelt. Entweder durch Leerverkauf der Aktie oder durch Shortzertifikate. Dadurch möchte ich mich selbst disziplinieren ständig nach schwachen Branchen und Shortchancen Ausschau zu halten, um bereits auf der Shortseite investiert zu sein, wenn der Markt in schwache Phasen übergeht. Das wird eine spannende Herausforderung, auf die ich mich schon freue.

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Dienstag, 18. Dezember 2007
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Window Dressing

Welche Aktien sind für das Window Dressing am besten geeignet? Natürlich Titel, die sich mit vergleichsweise wenig Geld nochmal schnell nach oben ziehen lassen. Roth & Rau und Manz Automation fallen mir hier sofort ein. Die Aktien der Solarausrüster sind extrem gut gelaufen in diesem Jahr. Jeder Fonds zeigt diese Positionen gerne in seiner Jahresbilanz vor. Mit größeren Verkäufen ist deshalb vermutlich nicht mehr zu rechnen. Manz Automation wiegt 530 Millionen Euro auf der Börsenwage. Heute wurden auf Xetra bislang nur 3500 Stück gehandelt. Das bedeutet, dass eine Fonds zwischen Weihnachten und Neujahr mit sagen wir mit 2 Million Euro den Börsenwert vermutlich um knapp 50 Millionen Euro in die Höhe treiben kann, um die Fonds-Performance noch einmal aufzupolieren.

Bei Roth & Rau bin ich aus diesen Überlegungen heraus long gegangen. Vielleicht kommt noch einmal ein kleiner Trendschub zum Jahresende...

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Montag, 17. Dezember 2007
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Crash zu Weihnachten

Stille Nacht, heilige Nacht
Alles schläft; einsam wacht
Nur die Börse kracht

In diesem Jahr hat Mr. Market sich etwas ganz gemeines ausgedacht. Es gibt keine Jahresendrally, sondern einen Jahresendcrash. Oder sagen wir: Einen Crash vor Weihnachten. Ich werde irgendwann diese Woche noch massiv long gehen. Dass es zwischen Weihnachten und Neujahr oder an den ersten Neujahrstagen nach unten geht, halte ich für ausgeschlossen. Warum? Nun ja: Die Fondsmanager schließen ihre Bücher. Alles was verkauft werden soll, wird verkauft. In den ersten Januarwochen beginnt die Positionierung für die neuen Trends 2008. Das Hauptaugenmerk wird die Gewinnschätzungen 2009 gelegt.

Wenn die US-Börsen heute Abend weiter abrutsch, ist morgen wieder die Zeit für "Panik-Peaks".
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Montag, 17. Dezember 2007
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IVG Immobilien: Down-Momentum

Die Shortseite gibt derzeit einfache Gewinne her. IVG Immobilien verliert heute erneut -4%. Ich habe meine Shorts soeben eingedeckt!

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Sonntag, 16. Dezember 2007
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Hotel.de: Vielleicht wächst hier ein neuer Trend!

Die letzte Woche publizierte Kooperation von Hotel.de mit der Deutschen Bahn wurde vom Markt weitgehend ignoriert:

    Frankfurt am Main, Nürnberg, 11. Dezember 2007 - Die Bahn kooperiert ab
    dem 11. Dezember 2007 mit hotel.de, dem Online-Hotelreservierungsservice,
    und integriert das komplette Angebot des Hotelvermittlers in ihren
    Internetauftritt
    . Ziel ist es, dem Bahnkunden die Buchung einer
    Hotelleistung in Kombination mit einem Bahn-Ticket in nur einem
    Buchungsvorgang zu ermöglichen.
    Die Einbindung des Hotelangebotes von hotel.de erfolgt unter www.bahn.de
    direkt in den Buchungsprozess. Bucht ein Bahnreisender ein Online-Ticket,
    werden ihm passende Hotels am Ankunftsort angezeigt. Bahn-Kunden können nun
    zusätzlich zum Bahn-Ticket ihre Unterkunft in einem Schritt online
    reservieren - und das mit bewährter hotel.de-Bestpreis-Garantie. Die
    Zimmerpreise werden täglich aktualisiert und es werden alle verfügbaren
    Preise eines Hotels (wie z.B. Frühbucher-, Lastminute- und Aktionsraten)
    angezeigt. So kann der Bahn-Kunde jeweils den günstigsten Zimmerpreis
    wählen.

Fazit: Das Angebot von Hotel.de wird komplett integriert in die Website der Deutschen Bahn. Das bedeutet, dass Millionen von Menschen auf das Angebot von Hotel.de aufmerksam werden. Die Bedeutung der neuen "fundamenalen Information" rechtfertig einen neuen Aufwärtstrend. Heute wurde die Aktie in "Euro am Sonntag" empfohlen. Beobachten Sie wie scnell sich die Briefseiten Montag morgen wieder füllen, wenn die ersten Pakete gegriffen werden. Dann wissen Sie, ob der Titel reif für einen neuen Anstieg ist.

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Sonntag, 16. Dezember 2007
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Nordex bricht außerbörslich ein

...auf aktuell knapp 30 Euro.

Der CEO von Nordex kündigt gegenüber der Financial Times Deutschland eine mögliche Planzahlenverfehlung in diesem Jahr an. "Allerdings könnte der Windkraftanlagenbauer das Ziel für das ablaufende Geschäftsjahr, die Erlöse um etwa die Hälfte auf insgesamt 760 bis 770 Mio. Euro zu erhöhen, verfehlen...Schlechte Wetterbedingungen könnten die rechtzeitige Fertigstellung von zwei Windparks in Italien vor Jahresende behindern. "Das Risiko liegt bei einem Umsatzvolumen von bis zu 50 Mio. Euro" , sagte Richterich. Bereits im dritten Quartal hatte Nordex Investoren mit Projektverzögerungen enttäuscht. "

Gleichzeitig bekräftigt der Vorstand die langfristigen Wachstumsplanungen: "Nordex glaubt daher, den Umsatz bis 2011 auf 2,5 bis 4 Mrd. Euro steigern zu können. "Wir trauen uns zu, weiterhin mit 50 Prozent jährlich zu wachsen", sagte Richterich".

Fazit: Was mit Nordex passiert ist symptomatisch für das vorherrschende Marktumfeld. Es gibt so gut wie keinen Trend, der sich nachhaltig entwickelt. Im Grunde genommen schwankt alles in einer großen Seitwärtsbewegung. Sollte es morgen zu starken Abschlägen der Nordex-Aktie unter 30 Euro kommen, werde ich vermutlich long gehen. Eine Projektverzögerung stellt im Grunde genommen keinen Grund dar, eine große Reduktion der Bewertung vorzunehmen.
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Freitag, 14. Dezember 2007
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Aktien, die ich zum Shorten gerne mag!

Salzgitter dreht wieder ins Minus, nachdem die Aktie gestern schon fast 5% abgegeben hat. Ich kann jetzt aggressiver auf der Shortseite spekulieren.

Arcandor bin auch short. Hier zeigen momentan alle relevanten Trendbewegungen nach unten.



Eine Aktie, bei der ich glaube, dass sie sobald richtig nach unten durchrutschen könnte, ist IVG Immobilien

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Freitag, 14. Dezember 2007
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Hoch, runter, hoch - es nervt!

Steigen kann der Markt nicht richtig, weil es zu viele Probleme gibt: Inflation, Rezessionsangst, Kreditkrise,,
Fallen kann der Markt nicht richtig, weil die Notenbanken dagegen halten.

Und so geht einen einen Tag hoch, einen Tag runter, aber ohne nachhaltige Trends. Das ist nervig.
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Donnerstag, 13. Dezember 2007
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Es wäre nicht ungewöhnlich...

...wenn der Markt direkt im Anschluss nach der Zinsentscheidung den Weg nach unten einschlagen würde. Notenbanksitzungen sind schon immer "Informational Key Points", oder wie es Jesse Livermore sagen würde: "Pivotal Points". Das liegt daran, dass die meisten Marktakteure eine mittelfristige Strategie bereits gewählt haben, mit der Durchführung aber abwarten, ob von der FED etwas "sensationelles" kommt, was zu einer Änderungen der ursprünglichen Strategie führen könnte. So wie es aussieht bevorzugen Insitutionelle derzeit eine defensive Strategie was Aktien betrifft.
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Donnerstag, 13. Dezember 2007
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Der erste Versuch einer Shortpositionierung

In den letzten beiden Wochen sahen wir schnelle Reboundgewinne. Die Anschlussgewinne, die notwendig sind, um neue, stabile Aufwärtstrends zu etablieren bleiben aber aus. Der Markt steht gewissermaßen auf der Kippe. Man muss in dieser Phase einfach versuchen den Shorteinstieg zu schaffen und testen, ob der Markt Gewinne auf der Shortseite hergibt.

Bei Salzgitter haber ich heute eine Shortposition eröffnet. Ganz vorsichtig, mit geringem Investitionsgrad. Erst wenn diese Shortposition Gewinne hergibt, werde ich stärker auf die Shortseite wechseln...

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Donnerstag, 13. Dezember 2007
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Ein Blick auf die Marktstruktur

Im folgenden eine Liste der Aktie, nach ihrem Abstand zum 52-Wochen-Hoch geordnet. Echtzeit um 11,55 Uhr. Die DAX-Titel habe ich fett markiert

LHS
E.ON
BASF
ENBW
Deutsche Telekom
Curanum
RWE
Rofin Sinar
Bayer
Elringklinger
PVA Tepla
K+S
Q-Cells
Medion
Henkel

Der Markt zeigt diese Struktur schon seit einigen Wochen. Es sind fast ausschließlich die DAX-Werte, die sich auf neue Hochs vorkämpfen. Vor einem Jahr hätten hier noch viele Titel aus MDAX, SDAX und Prime Standard gestanden. Die Aktienmärkte spielen immer noch eine Konjunkturabkühlung. Lediglich die erste Reihe der liquiden Blue Chips bleibt stabil. Man kann mutmaßen, dass hier nach wie vor strategische Positionierungen von Investoren aus dem arabischen Raum, Russland oder China vorgenommen werden.
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Mittwoch, 12. Dezember 2007
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Hier sieht man den ganz großen Unterschied!

Schmack Biogas hat gestern 12% zugelegt. Aktuell liegt die Aktie erneut 2% im Plus. Nach dem Abverkauf an den US-Märkte gestern hätte ich eigentlich mit einer deutlich schwächeren Eröffnung bei Schmack gerechnet. An dieser starken Entwickung sieht man eindrucksvoll, dass kaum Zocker am Markt aktiv sind. Zocker hätten ihre Positionen heute morgen sofort auf den Markt geworfen. Wir konnten das insbesondere bei Schmack in den letzten Monaten häufig beobachten. Noch vor einem Monat wäre es sofort wieder 10% nach unten gegangen.

Ein ähnliches, unerwartet starkes Verhalten zeigen heute sehr viele Aktien. Eine Markt ohne Zocker ist eigentlich ein gesunder Markt. Ich bin sehr auf die weitere Intraday-Entwicklung gespannt und vor allem ob die US-Märkte wieder die Wende schaffen. Bislang konnte ich an meinen Hausse-Positionen festhalten, wovon ich gestern Abend nicht mehr ausging. Ich hatte mich bereits auf eine kräftige Ohrfeige von Mr. Market, mit anschließender Links-Rechts-Kombination und einem saftigen Kinnhaken vorbereitet. Aber jetzt gibt es nicht einmal blaue Flecken, so wie es aussieht.


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Dienstag, 11. Dezember 2007
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REpower wird gerade auf die Startrampe geschoben!

Gestern ging die Meldung über die Agenturen, dass England bis 2020 sämtliche Haushalte mit Offshore-Energie versorgen können will. Nicht schwer auszumalen, dass dazu Milliardeninvestitionen erforderlich sind und REpower mit seinen gigantischen 5-Megawatt-Windturbinen auf eine Auftragsflut hoffen kann. Zum Vergleich: Nordex hat lediglich Turbinen bis 2,5 Megawatt m Angebot. Der DAX musste in der ersten Handelshälfte nachgeben. Auch andere Titel werden sehr nervös gehandelt. Bei REpower werden heute sämtliche Stücke, die auf die Geldseiten fliegen, gesammelt. Die Story stimmt, das Verhalten der Aktie stimmt. Es sieht gut aus für REpower.

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Dienstag, 11. Dezember 2007
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Die neue, ungeahnte Leichtigkeit

Ein Markt, ohne Zocker, ist ein Segen. Man kann in alle Ruhe den Ticker beobachten, wo Investoren Stücke einsammeln wollen. Noch vor 8 Wochen wusste man nicht, ob die Manöver auf den Geldseiten von Investoren oder Hasardeuren ausgingen. Der Spieler sitzt, in Angstschweiß gebadet, vor seinem Kursticker und verkauft sofort wieder, sobald die Indizes einen kleinen Rücksetzer hinlegen. Dem Investor ist die Marktentwicklung zunächst egal. Er positioniert sich für die langfristigen, fundamentalen Trends. Wenn die Käufe in einem Titel auf einen Investor zurückgehen, kann man sich sicher sein, dass die Stück so schnell nicht mehr auf den Markt kommen werden.

Die neue Leichtigkeit, mit der sich Trends gerade entwickeln, kann ich einfach nur als traumhaft bezeichnen. Ich lese den Ticker, habe die fundamentalen Potentiale im Hinterkopf, wenn im Januar der Blick auf die 2009er Gewinnschätzungen gerichtet sein wird, und schaue meinen Aktien beim Steigen zu. Schmack Biogas ist das beste Beispiel für eine Zockeraktie, in der aktuell keine Zocker mehr sind. Bei geringen Umsätzen schraubt sich der Wert nach oben. Die ersten Stücke habe ich vor zwei Wochen zu knapp über 25 Euro gesammelt. Das wissen Sie aus dem Premium-Blog. Seitdem verbucht die Aktie knapp 30% Kursgewinn. Hier kann man jetzt in alle Ruhe abwarten bis die Hasardeure wieder mutig werden. Über 32,40 Euro dürften auch wieder meine liebsten Freunde, die Charttrader, auf Schmack aufmerksam werden.

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Montag, 10. Dezember 2007
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Kauf-Panik!

Das Momentum im US-Agrarsektor schlägt heute um in eine kleine Kaufpanik. Betachten Sie den Chart des Düngemittelproduzenten Mosaic. Die Aktie marschiert wie an einem Strich gezogen nach oben!

Wenn Sie nicht dabei sind, trauern Sie den Kursgewinnen nicht hinterher. Viel wichtiger ist, dass Sie meine Trading-Methodik verstehen. Aktien aus dem Agrarsektor nahmen sofort nach der scharfen Korrektur wieder ihre alten Hochs in Agriff. Diese Aktien wollten unbedingt nach oben. Weder von einer Finanz- und Immobilienkrise, noch von Konjunktursorgen lies sich der Agrar-Bulle beeindrucken. Wenn sich ein Sektor so verhält, dann muss man long gehen!

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Montag, 10. Dezember 2007
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Ausloten der neuen Trends

Nach starken Korrekturphasen und insbesondere um die Jahreswende sollte man auch einmal stark verprügelte Aktien anschauen. Fondsmanager schmücken ihre Fenster nicht gerne mit den großen Verlierern. Für das "Window Dressing" sind die am besten gelaufenen Aktien viel beliebter. Statstische Untersuchungen haben ergeben, dass es häufig zu einer Überrendite führt, wenn man sich direkt nach Neujahr die am stärksten verprügelten Aktien des Vorjahres ins Depot legt. Neue Jahr, neues Glück, neue Trends - so denken viele Institutionelle.

Besonders überzeugend hat sich der Immobiliensektor von seinen Crashtiefs gelöst. Gagfah ist mit knapp 3 Milliarden Euro Börsenwert einer der größeren Sektorvertreter auf dem deutschen Kurszettel. Seit der Emission marschierte die Aktie das ganze Jahr 2007 nur nach unten.



Von 16 Euro auf 2 Euro ging es beim Biospritproduzenten Verbio. Die Branche leidet unter Überkapazitäten. Viele kleinere Hersteller werden 2008 Konkurs gehen. Steigen dann die Margen bei den Gewinnern der Konsolidierung? Auf jeden Fall ist es schön anzuschauen wie die Aktie seit einigen Wochen wieder neuen Lebensmut gewinnt und sogar Momentum entwickelt!

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Montag, 10. Dezember 2007
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Jetzt interessiert sich doch jemand für Pironet!

2008 dürfte das grobe Comeback zahlreicher Nebenwerte anstehen. Erstens notieren diese mit deulichen Bewertungsabschlägen zu den Blue Chips und zweitens ist 2008 die letzte Möglichkeit, um der Abgeltungssteuer für langfristige Investments zu entgehen.

Gerade lief über den Ticker, dass sich Allianz Global Investors an Pironet beteiligt hat.

    Die Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH Frankfurt am
    Main, Deutschland hat uns gemäß 21 Abs. 1 WpHG am 06.12.2007 mitgeteilt,
    dass ihr Stimmrechtsanteil an der Pironet NDH AG, Köln, Deutschland, ISIN:
    DE0006916406, WKN: 691640 am 05.12.2007 durch Aktien die Schwelle von 3%
    der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 3,69%
    (das entspricht 538893
    Stimmrechten) beträgt.

Fazit: Immer mehr Investoren werden auf die Perle Pironet aufmerksam!
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Freitag, 07. Dezember 2007
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Bravo, Mr.Market, Bravo

Mr. Market hat Standing Ovations verdient. Die Art und Weise wie er diese Jahresendrally engefädelt hat, ist nahezu genial. Durch die scharfen Kursverluste in den letzten Wochen wurden sämtlich Spieler, Zocker, Kleinspekulanten und Charttrader aus dem Markt gefegt. Wir haben eine totale Resignation der genannten Gruppen gesehen.

Wenn ich mir die Ausbruchsbewegung bei meinen Aktien anschaue (heute siehe zum Beispiel Wirecard), dann fällt auf, dass kaum hektischer Handel stattfindet. Die obligatorischen Gierkäufe der Charttrader auf neuen Jahreshochs, die sonst immer nach dem Motto ablaufen "Hurra, wir sind die letzten die gemerkt haben, dass diese Aktie Momentum zeigt", bleiben diesmal aus. Ein Trend, bei dem die Zocker noch nicht dabei sind, ist gesund!



Auch an meiner Yara kann man die Genialität von Mr. Market wunderbar ablesen. Über Wochen hinweg hat kaum ein prozyklischer Ausbruch so richtig Kraft entwickelt. Aber auf einmal, wenn niemand mehr damit rechnet, entwickeln sich kräftige und dynamische Ausbruchsbewegungen. Phänomenal! Ich vermute Mr. Market ist Drehbuchautor für leidenschaftliche Dramen.

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Donnerstag, 06. Dezember 2007
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Warum interessiert sich eigentlich niemand für Pironet?

Hier die Fakten zu Pironet aus dem letzten Quartalsbericht:

  • Die anhaltend hohe Investitionsbereitschaft der Kunden findet ihren Niederschlag im Zahlenwerk von Pironet NDH. Der Umsatz verbesserte sich nach 9 Monaten um 27,8% auf 40,4 Mio. EUR
  • Hierdurch konnte das Ergebnis vor Steuern um annähernd 40% von 2,1 Mio. EUR auf 2,9 Mio. EUR gesteigert werden.
  • Zum Stichtag 30.9. verfügte Pironet NDH über liquide Mittel inklusive der zu Handelszwecken gehaltenen Vermögenswerte von 27,3 Mio. EUR (26,9 Mio. EUR). Das entspricht einem Betrag pro Aktie von 1,87 EUR. Dabei arbeitet die Gesellschaft weiterhin ohne Bankverbindlichkeiten.
  • Sehr erfolgreich laufen die Geschäfte im Bereich ITK Outsourcing. Durch zahlreiche neu gewonnene Kunden steigt der Auslastungsgrad des hochmodernen Rechenzentrums kontinuierlich. Mit besonderem Stolz erfüllt es die Verantwortlichen, dass Microsoft die Pironet NDH zum Software as a Service (SaaS) Partner im weltweiten Incubation Center Program ernannt hat.
  • Sollte es zu keinen grundlegenden Änderungen an diesem Szenario oder Sondereffekten kommen, dürfte erstmals seit Gründung der Gesellschaft dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung ein Dividendenvorschlag unterbreitet werden.

  • Fazit: Wie so viele Nebenwerte leidet Pironet an der mangelnden Aufmerksamkeit. Hoher Cashbestand, strammes Wachstum, steigende Margen. Für mich ist die Aktie ein Top-Nebenwerte-Investment, das man auch mal zwei oder drei Jahre halten sollte.




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    Donnerstag, 06. Dezember 2007
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    Zum Sentiment

    Wie kann man mit dem Sentiment arbeiten?

    Das Call-Put-Ratio ist eigentlich nur interessant, sofern es Ausschläge unter 0,4 gibt. Ein bullische Grundstimmung ist normal und man sollte hohe Wert beim Call-Put-Ratio nicht überinterpretieren. Die letzten beiden Korrekturtiefs im DAX am 17. August und 21. November hat der Sentiment-Indikator auf den Tag genau vorhergesagt. Ein deutlicher Einbruch des Call-Put-Ratios und damit die Kapitulation der Bullen war gleichbedeutend mit einer Wende am breiten Markt. Das Call-Put-Ratio ist ein sinnvoller Indikator, um Korrekturtiefs zu bestätigen.

    Woran sieht man, ob Aufwärtsbewegungen gesund sind? Ich verwende hierzu die akkumulierte Größe "alle Long-Positionen geteilt durch alle Shortpositionen". Man kann daran sehr schön nachvollziehen wie schnell die Trader ihre Depots wieder auf steigende Kurse ausrichten. Wenn dieses Ratio nur sehr zögerlich ansteigt, signalisiert dies ein gesundes Maß an Skepsis.

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    Donnerstag, 06. Dezember 2007
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    Big Moves for Big Money

    Wenn man auf Hausse spekuliert, darf man nicht zittrig bei jeder kleinen Kursbewegung verkaufen. Man muss sich Momentum-Bullen suchen und dann Gewinne laufen lassen. Die Kursanstiege an den Aktienmärkten stehen auf gesunder Basis. Durch die scharfe Crashbewegung im November wurde der Optimismus der meisten Börsianer komplett zerstört. Die neuen Sentimentdaten zeigen, dass Skepsis und Angst vorherrschend sind. Anleger trauen dem neuen Kursaufschwung noch nicht und gehen nur zögerlich in den Markt. Das ist ein optimales Umfeld für weitere Kursgewinne

    Medion: Vorher gelang der Ausbruch auf ein neues Mehrjahreshoch.



    PVA Tepla: Diese dynamische Aufwärtsbewegung ist besonders schön, weil ich mich schon sehr lange darauf vorbereitet hatte und optimal positioniert bin. Fundamental hat die Aktie Kurspotential bis in den 20er Bereich, wenn die Wachstumschancen ausreichend eskomptiert werden.



    Monsanto: Der Leader unter den Agrarbullen!



    Wirecard: Sehr schöne Momentumansätze. Noch nicht auf neuem Jahreshoch, aber vermutlich schon sehr bald. Erster Positionsaufbau bietet sich an.

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    Mittwoch, 05. Dezember 2007
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    Yara: Neues Allzeithoch!

    Der Bulle im Agrarsektor galoppiert. Yara markiert soeben ein neues Allzeithoch! Woher habe ich gewusst, dass Agraraktien so gut laufen werden? Der Branchenleader Monsanto hat sofort nach der scharfen Gesamtmarktkorrektur neue Hochs gemacht. So ein Verhalten zeigt, dass ein Sektor weiter gespielt wird. Wie kann ich unter den vielen tausend Aktien immer alle Sektoren im Auge behalten? Nun ja, dafür habe ich die "Momentum-Breakout-Matrix". Eine hochmoderne Software. In wenigen Wochen haben Sie darauf ebenfalls Zugriff. Exklusiv auf MasterTraders.
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    Mittwoch, 05. Dezember 2007
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    Der Vorteil der Dollar-Schwäche...

    ..liegt derzeit bei den amerikanischen Exporteuren. Im boomenden Agrarsektor ergibt sich hier für US-Agrarkonzerne ein großer Exportvorteil. Sie können ihren Absatz in der Eurozone einfach ankurbeln. Das ist insbesondere deshalb interessant, weil in den osteuropäischen und russischen Märkten eine deutlich Ausweitung der landwirtschaftlichen Produktion zu erwarten ist. Einige meiner Favoriten von US-Agrarbullen, stelle ich Ihnen hier zu Ihrer Information ein:

    Agco Corporation
    http://www.agcocorp.com
    Einer der Weltmarktführer für landwirtschaftliches Gerät. Von Traktoren über Mähdrescher hat der Konzern alles im Angebot



    Bunge
    http://www.bunge.com
    Dieser Konzern ist in Hinblick auf die steigende Nachfrage nach höherwertigen Lebensmitteln in China und anderen asiatischen Staaten interessant. Bunge verbessert die Qualität von Nahrungsmitteln auf der gesamten Wertschöpfungskette. Von Düngern, über Lagermöglichkeiten für Nahrungsmittel, bis zu Servicedienstleistungen zur Qualitätsverbesserung (Reduzierung des Fettgehalts) hat das Unternehmen nahezu alles im Angebot.




    The Mosaic Company:
    http://www.mosaicco.com/
    Einer der größten Produzenten für Düngemittel weltweit

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    Mittwoch, 05. Dezember 2007
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    Nordex: Einstieg ins Offshore-Geschäft

    Nordex ist die typische Aktie für Bullenmärkte. Ambitioniert bewertet, aber mit hohen Wachstumsraten und glänzender Zukunftsperspektive. Goldman Sachs stuft die Aktie mit Kursziel 54 Euro als klaren Kauf ein. Bei guter Börsenstimmung werden Fondsmanager dieses Zielniveau sofort wieder im Gedächtnis haben und die Aktie akkumulieren. Vorhin lief eine interessante Meldung zu den Offshore-Ambitionen von Nordex über den Ticker:

      Der erste kommerzielle Windpark vor der deutschen Küste soll im Jahr 2009 ans
      Netz gehen
      . Jetzt haben der Planer und Betreiber wpd und der Hersteller Nordex
      eine Vereinbarung über die Lieferung von 21 Turbinen der Baureihe N90/2500 kW
      geschlossen. Im Mai 2009 ist die Errichtung der ersten Turbinen für das Projekt
      "Baltic 1" geplant.
      ...
      "Dieses Projekt unterstreicht die herausragende Stellung des
      Windkraftanlagenbauers Nordex und die Leistungsfähigkeit des Kompetenzzentrums
      Rostock für Offshoretechnologie. Von diesem weltweiten Wachstumsmarkt
      können Nordex und der Standort Rostock auch weiterhin kräftig profitieren",
      sagte Dr. Otto Ebnet, Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung
      Meck-lenburg-Vorpommerns.

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    Mittwoch, 05. Dezember 2007
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    PVA Tepla: Kommt jetzt der Durchbruch?

    PVA Tepla ist meine größte Depotposition. Mein Kursziel habe ich Ihnen genannt.
    Gerade wurden auf Xetra einige große Blöcke im Orderbuch gegriffen.
    Das Momentum scheint unmittelbar vor dem Erwachen zu stehen!

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    Dienstag, 04. Dezember 2007
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    Jetzt zeigt sich auch der deutsche Agrarbulle!

    KWS Saat +10%
    Für mich unverständlich, da das Unternehmen zu geringe Wachstumsraten im Vergleich mit der Konkurrenz zeigt



    K+S +4%
    Läuft schon seit einigen Tagen mit großen Schritten nach oben

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    Dienstag, 04. Dezember 2007
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    Erneut hohe Dynamik im Agrar-Sektor

    Die Agrar-Story ist ungebrochen. Agrar-Rohstoffe sind das knappe Gut des 21. Jahrhunderts. Seit knapp zwei Jahren steigen die Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse. Landwirte auf der ganzen Welt können ihre Produktion ausbauen und neue Investitionen tätigen. Gestern hat der Branchenleader Monsanto in New York neue Hochs gemacht.

    Heute zieht meine Yara ebenfalls los. Betrachten Sie die Momentumstruktur. Alles anderes als neue Jahreshochs in dieser Woche würde mich sehr wundern...

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    Dienstag, 04. Dezember 2007
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    Tage der Entscheidung

    Dienstag und Mittwoch sind Schlüsseltage für die weitere Marktentwicklung und dafür, ob es zu einer Jahresendrally kommen wird. Dass es heute bei vielen Titeln stark nach unten geht, ist nicht ungewöhnlich und das war zu erwarten. Nach schnellen Reboundgewinnen von manchmal über 30% werden zum einen Gewinne realisiert und zum anderen werden Reboundkäufer, die zu spät aufgesprungen sind, aus ihren Position gedrängt. Wichtig ist jedoch, dass Aktien im Bereich 10% bis 15% unter ihren lokalen Hochs von letzter Woche wieder akkumuliert werden. An dieser Frage wird sich alles aufhängen und dies beobachte ich mit großer Sorgfalt.

    Siehe Kloeckner & Co als Beispiel. Die Aktie ist von 25 Euro auf 33 Euro nach oben marschiert. Das waren gewaltige und hohe Gewinne innerhalb kürzester Zeit. Aktuell gibt der Titel -6% ab und notiert wieder unter 30 Euro. Auf diesem Niveau muss die Aktie heute oder morgen wieder akkumuliert werden. Sonst sieht es düster aus. Stellvertrend gilt dies für alle anderen Titel, die nach ihren schnellen Reboundgewinnen wieder nach unten absacken.



    Immer muss die Kernfrage lauten. Transportieren Aktienkurse Informationen oder Emotionen? Wenn Aktien aufgrund von Emotionen stark fallen, ist das meist eine gute Kaufgelegenheit. Gefährlich wird es, wenn neue, noch nicht öffentliche Informationen in der Preisbewegung enthalten sind. Pfleiderer ist momentan ein gutes Beispiel. Die Aktie fiel in den letzten Monaten wie ein Stein vom Himmel, doch trotzdem hat sich der Titel einem Rebound bislang weitgehend verweigert. Für mich ist das zu viel relative Schwäche. Da stecken Informationen über einen schlechten Geschäftsverlauf dahinter. Ich würde wetten, dass Pfleiderer die Analystenschätzungen 2008 nicht einhalten wird.

    Trader sind Gentleman. Das bedeutet:

    1. Wer Behauptungen aufstellt, muss immer bereit sein, dafür gerade zu stehen
    2. Wer falsch liegt, muss eine Flasche Champagner bezahlen

    Im Falle von Pfleiderer haben wir heute eine Champagner-Wette abgeschlossen. Siehe hier


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    Montag, 03. Dezember 2007
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    Maschinenbauer jetzt wieder übergewichten?

    Maschinenbau-Aktien wurden in den letzten Wochen gnadenlos abgestraft. Ein Einbruch bei den Auftragseingängen im September nährte die Sorge über eine deutliche zyklische Abkühlung des gesamten Sektors. Nach Angaben des VDMA konnte die kleine Wachstumsdelle im Oktober wieder ausgeglichen werden: "Der Auftragseingang der deutschen Maschinenbauer legte nach VDMA-Angaben im Oktober real um 20 Prozent zum Vorjahr zu. Vor allem das Auslandsgeschäft sorgte mit einem Plus von 26 Prozent für Rückenwind. Im Inland stiegen die Bestellungen um acht Prozent"

    Folgene Spekulation ist interessant: Wenn die Auftragseingänge im November erneut stark ausfallen, dann werden Investoren ihre Risikoaversion gegenüber dem Sektor wieder verlieren. Aktien wie Renk dürften dann wieder sehr schnell in Richtung ihrer Jahreshochs vorstoßen:

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    Sonntag, 02. Dezember 2007
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    Vorbereitung auf die Jahresendrally!

    Am Mittwoch wissen wir, ob es eine gewaltige Jahresendrally geben wird. Wenn sich in den kommenden Tagen die positiven Ansätze bei vielen Aktien verdeutlichen und festigen, halte ich es für ausgeschlossen, dass in diesem Monat noch ein weiterer Abwärtsschub folgen wird. Die nächste Woche ist für Ihr Portfolio entscheidend. Sie müssen richtig positioniert sein, sonst laufen Sie den Kursen hinterher. Ich habe eine klare Vorstellung darüber in welche Sektoren ich hinein möchte und welche Aktien ich bevorzuge. Lesen Sie dazu bitte im Premium-Blog meinen Artikel: "Vorbereitungen für die Jahresendrally"!

    Sie kennen ja meine besten Freunde, die Charttrader oder anders ausgedrückt: Die Malermeister der Börse. Um Linien und geometrische Figuren in Charts einzuzeichnen benötigt man den Verstand eines Kanarienvogels. Ich habe aber noch nie einen reichen Kanarienvogel gesehen. Die Karriere eines Kanarienvogels verläuft immer im gleichen Zyklus. Er bekommt ein Buch über Chartanalyse in die Hände, ist fest davon überzeugt mit Linienmalerei die Kurse vorhersagen zu können, fühlt sich in den Internforen als die Reinkarnation des Jesse Livermore und ist nach zwei Jahren wieder verschwunden.

    Als ich am Freitag noch kurz in den zahlreichen Traderforen stöberte, musste ich mitleidvoll lachen: Sie lernen es einfach nie, die Charttrader. Ich denke mittlerweile sogar man wird es der Masse von Tradern nie beibringen können was erfolgreiches Trading ausmacht (Informationen richtig zu interpretieren). Was war der Anlass für mein Amusement? PVA Tepla generierte letzten Mittwoch bei 9,30 Euro ein starkes Kaufsignal. In einer ad-hoc konkretisierte das Unternehmen die Planungen für das kommende Jahr 2008. Nur Kursenwicklungen nach der Veröffentlichung neuer Informationen geben Preisniveaus eine Bedeutung. Über die Art und Weise wie die neue Information von den Börsianern verarbeitet wird, kann man Rückschlüsse über die bislang antizipierten Wachstumsraten ziehen. Bei 9,30 Euro verläuft also die Pivotal Price Line. Diese Niveau bietet dann eine optimale Absicherung. Wie auch immer: Als am Freitag PVA Tepla auf einmal ein neues 52-Wochen-Hoch bei 11,20 Euro markierte, wurde der Handel hektisch. Die ganzen Charttrader dachten auf einmal es sei eine gute Idee die Aktie zu kaufen. Ich habe in den Foren gelesen. Und das ist genau der Punkt, den die meisten Trader nie verstehen werden: Chartmarken sind bedeutungslos. Nach Unterstützungen zu traden ist genau so sinnlos wie Widerstandslinien einzuzeichnen. Von Relevanz sind nur die Preisniveaus, auf denen eine Aktie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung neuer Nachrichten notiert. Da muss man doch einfach lachen, oder? Genau 20% über dem Kaufsignal bekommen endlich auch die Charttrader Wind davon und denken sie würden sinnvoll handeln. Dabei setzen sie sich einem gefährlichen Chance-Risiko-Verhältnis aus.

    Fazit: Die Börse in ein Käfig voller Narren. Ein Narr sitzt leidenschaftlich gerne vor einem leeren Tisch und spricht "Tischlein deck dich". Man kann ihm tausend Mal sagen, dass er davon nicht satt wird. Der Narr glaubt es erst, wenn er fast verhungert vom Stuhl gefallen ist.

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