Information zum Blog
Simon Betschinger
Diplom Volkswirt
Master of Science
Geschäftsführer TraderFox GmbH
Chefredakteur TradeCentre Börsenbrief

Performance
Start: April 2006 mit 100.000 Euro
2006: +58.377 Euro (Bescheinigung)
2007: +367.000 Euro (Bescheinigung)
2008: +140.000 Euro (Bescheinigung)
2009: +362.000 Euro (Bescheinigung)
2010: +236.800 Euro (Bescheinigung)
2011: +70.000 (Bescheinigung)
2012: 142.898,85 (Bescheinigung)
2013: 258.586,98 (Bescheinigung)
2014: +109.136,13 (Bescheinigung)

Hinweis nach WPHG 34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Simon Betschinger handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.

Simon Betschingers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Simon Betschinger schrieb am Donnerstag, 31.01. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Trader, die Börse ist ein intellektueller Wettstreit. Jeder Trading-Gewinn ist ein hart errungener Sieg gegen Mr. Market. Ich weiß es vermutlich nur in 5 % aller Fälle besser als Mr. Market. Mit diesem kleinen Vorteil beim Erkenntnisgewinn ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 6 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
11.12. 10:00 Uhr
*******************
11.12. 09:10 Uhr
*******************
10.12. 15:40 Uhr
5000 Elringklinger gekauft zu 8,36 (Xetra)
06.12. 12:42 Uhr
300 Cancom zugekauft zu 53,65
06.12. 10:38 Uhr
Trading-Depot-Übersicht: Cropenergies und Klima-Aktien stehen vor einem Hype
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Der MasterTrader
Reales 100.000 Trading-Depot
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Mittwoch, 30. Juli 2008

Und heute galoppiert der Bulle!

Recht haben und dabei Geld verdienen, sind an der Börse zweierlei Dinge.

Vossloh +12%
Demag Cranes +8%
Kloeckner & Co +10%
United Internet +7%
Nordex +7%

Die letzte Runde ging eindeutig an Mr. Market. Gekonnt hat er mich aus vielen meiner Positionen wie Nordex vor zwei Tagen heraus gedrückt. Ich war Bulle und der Markt ist bullisch seit dem letzten Tief am 16. Juli - so wie es aussieht - aber die Volatilität war zu groß. Schauen Sie sich den Chart vor Nordex an. Innerhalb von zwei Tagen steigt die Aktie um 15%. Und kurz vor ihrem Anstieg fällt mit hoher relative Schwäche auf neue Tiefs. Das hat Mr. Market sauber gemacht. Ich zolle ihm Respekt dafür. Genau so und nicht anders bereitet man den Tradern die größten Schmerzen.

Eine verlorene Runde bedeutet noch lange nicht, dass der Kampf verloren ist. Er geht weiter und wird niemals enden. Das Spiel der Spiele wird auch noch in tausend Jahren gespielt werden. Gong - die neue Runde beginnt....

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Mittwoch, 30. Juli 2008
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Ein Käfig voller Narren III

Pfleiderer -12%

Und auch heute sind die ganzen Institutionellen mal wieder nicht ernst zu nehmen. Nachdem sich Pfleiderer gedrittelt hat und die Baubranche in den USA ohnehin blendend läuft, dürfte doch der letzte Trottel inzwischen mitbekommen haben, dass bei Pfleiderer eine Gewinnwarnung bevorsteht. Und was macht die Börse? Sie tut vollkommen überrascht und schickt die Pfleiderer-Aktie nochmal 12% nach unten. Da kann man doch nur noch lachen.

Ich würde gerne mal mit einem Institutionellen, der die Aktie heute bei -10% aus dem Depot wirft, darüber sprechen welche Zahlen er denn genau erwartet hat bzw. in welcher Welt er eigentlich lebt. Vielleicht ist bis in sein Büro noch nicht vorgedrungen, dass in den USA eine Bau- und Immobilienkrise herrscht. Ich würde ihm das dann mal erklären und was das für die ganzen Unternehmen bedeutet, die in der Bau-Branche tätig sind.

Fazit: Ein Käfig voller Narren

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Mittwoch, 30. Juli 2008
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Ein Käfig voller Narren II

Letzte Woche brach die Aktie von Daimler um fast 15% von ihrem Tageshöchstkurs ein. Was war passiert? Der Stuttgarter Autobauer hatte seine Prognose bekräftigt 2008 mehr Autos verkaufen zu wollen als 2007. Aufgrund des schwierigen Marktumfeldes musste jedoch die EBIT-Prognose von 7,7 auf 7 Millionen Euro gesenket werden.

Nachdem zuvor...
  • ...die Daimler-Aktie von ihrem 52-Wochen-Hoch fast 50% verloren hatte
  • ...in den USA Absatzeinbrüche im Automobilsektor um 30% gemeldet wurden
  • ...die deutschen Autohändler über den schleppenden Absatz klagten
  • ...der hohe Ölpreis Autofahrern die Laune verdirbt
  • ...die Rohstoffpreise bekannterweise deutlich gestiegen waren (vor allem Stahl)
  • ...hätte ich eigentlich gedacht, dass die Analysten eine Gewinnrevision von 7,7 Millionen Euro EBIT auf jetzt 7 Millionen Euro EBIT hätten vorhersehen müssen. Aber was passiert? Alle sind sie überrascht und schockiert. Wenn ich Sie gefragt hätte wie die Geschäfte bei Daimler wohl gerade laufen, hätten Sie mir gesagt: "Vermutlich wird Daimler einen Gewinneinbruch erleiden!" Geht ja auch gar nicht anders bei diesem katastrophalen Umfeld. Und wie reagieren die Profis, die sich Tag und Nacht mit Daimler beschäftigen, auf diese kleine Gewinnwarnung? Daimler-Aktien werden wegen dieser "wirklich vollkommen unerwarteten Nachrichten" nach unten gesprügelt...

    Fazit: Ein Käfig voller Narren!

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    Dienstag, 29. Juli 2008
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    Über 100 Mio. Jahresgehalt - danke Herr Wiedeking

    Wie aus aktuellen Presseberichten hervorgeht, könnte Porsche-Chef Wiedeking in diesem Jahr mehr als hundert Millionen Euro Jahresgehalt kassieren. Die Porsche Eigentümer-Familien Porsche und Piech entscheiden sich aus freiem Willen heraus ihrem Spitzenmanager dieses Gehalt zu bezahlen. Es gibt darum nichts verwerfliches an dieser Summe. Wir müssen Herrn Wiedeking für seine sozialen Verdienste danken. Er hat tausenden von Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz gegeben und wird mit einer gewaltigen Steuerzahlung von vermutlich fast 50 Millionen Euro helfen, unseren Sozialstaat zu sichern. Herr Wiedeking hat stehenden Applaus verdient.

    Leider gibt es in unserer Gesellschaft eine neue Gruppe von Assozialen, die von der Linkspartei und insbesondere Oscar Lafontaine angeführt wird. Es ist schamlos und niederträchtig in welcher Art und Weise Lafonaine und Co einen solchen gesellschaftlichen Leistungsträger wie Wiedeking zu diskreditieren versuchen. Unter dem Mantel der Demokratie versucht die Linkspartei eine der größten Errungenschaften der liberalen Welt wieder rückgängig zu machen. Nämlich das Recht auf Eigentum, das letztendlich für den Wohlstand in der westlichen Welt verantwortlich ist.

    Die Links-Partei muss gestoppt werden, sonst wird dieses Land in einem Chaos aus Armut und Gewalt versinken. 20% der reichsten Bürger fnanzieren zu 80% unseren Sozialstaat. Es ist an der Zeit dieser Gruppe den notwendigen Respekt entgegen zu bringen, damit diese Säulen des Sozialstaates unserem Land erhalten bleiben.

      Porsche und Lafontaine zanken über Wiedeking-Salär
      Neuer Streit über Spitzengehälter: Die Jahresbezüge von Porsche-Chef Wiedeking könnten auf mehr als hundert Millionen Euro steigen - und die Linkspartei schäumt. Parteichef Lafontaine verlangt eine Begrenzung der Managerbezahlung. Porsche findet das skandalös.
      Ganzer Artikel auf Spiegel.de

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    Montag, 28. Juli 2008
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    Plötzlich stand der Bär auf der grünen Wiese...

    Der Bär hatte großen Hunger und verspeiste den Bullen, der sich an den saftig grünen Halmen labte. Liebe Leser, das war nix. Meine Long-Positionierung ging schief. Ich musste sie heute auflösen. Sehen Sie, ich bin reiner Trading-Praktiker. Ich entwickle eine Intuition in welche Richtung es gehen könnte. Sobald diese Intution aber anfängt zu viel Geld zu kosten muss ich sie verwerfen. Heute war dieser Zeitpunkt gekommen, an dem mein Positions-Management mich zum Ausstieg zwang.



    Als Trader, der von diesem Beruf lebt, kann ich mich nicht in die bequeme Rolle eines Theoretikers begeben. Der Theoretiker - das sind meisten meine geliebten Linienzeichner - kann in aller Ruhe abwarten, ob der DAX sein letztes Tief hält und sich dann loben, es richtig vorhergesagt zu haben. Aus meiner Sicht kann das Tief jetzt halten, aber ich lag mit meiner bullischen Einschätzung trotzdem daneben, weil ich mit der Bewegung dann kein Geld verdient habe.

    Wissen Sie warum ich jeden Tag weiß, dass der Beruf des Traders, der richtige Beruf für mich ist? Ich bin schon wieder motiviert. Ich betrachte gerade den Einbruch an den US-Märkten und überlege mir schon wieder das nächste Einstiegsszenario. Und auch beim Nächsten Mal werde ich wieder mit richtigem Geld darauf setzen. Meine Trading-Intuition ist eigentlich immer gut genug, dass ich kaum Kapital abgebe, auch wenn ich falsch liege. Aktien wie Silicon Sensor habe ich seit 5,60 Euro (erster Kauf) im Depot. Diese Trades werfen dann genug ab, um die Nieten auszugleichen.



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    Montag, 28. Juli 2008
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    Zitat der Woche

    "Fällt die Münze auf Zahl, gewinne ich, fällt sie auf Kopf, verliere ich nicht viel."
    Mohnish Pabrai
    Pabrai Investment Funds
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    Freitag, 25. Juli 2008
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    Ein Käfig voller Narren I

    Heute morgen wurden die hochbezahlten Analysten und Fondsmanager vollkommen unerwartet auf dem falschen Fuß erwischt. Wenn man sich einmal vor Augen hält, dass der DAX seit Jahresanfang fast 25% verloren hat und die Anleihemärkte ohnehin verrrückt spielen, dann konnte wirklich kein Mensch damit rechnen, dass das Kapitalanlageergebnis der Münchener Rück schwach ausfallen würde. Wer hätte auch das gedacht. Der Jahresgewinn soll aber immerhin noch deutlich über 2 Milliarden Euro liegen. Prompt wird die Aktie von den Herren in Nadelstreifen 12% in die Tiefe geschickt. Denn das war ja wirklich alles nicht vorherzusehen.

    Liebe Leser, der Punkt ist: Wenn ich Sie gefragt hätte wie wohl das Kapitalanlageergebnis eines Finanzkonzerns ausfällt, dann hätten Sie angesichts der Börsenstimmung Ihren Daumen gesenkt. Nun ist es aber doch ein wenig verunderlich, dass Leute die 100.000 Jahresgehalt dafür kassieren, dass sie sich Tag und Nacht mit dem Unternehmen der Münchener Rück beschäftigen können, von einem schwachen Ergebnis in der Kapitalanlagen-Sparte überrascht sind.

    Fazit: Ich halte die Jungs da draußen langsam alle für bekloppt. Der DAX ist doch nicht zum Spass von 8000 Punkte auf 6000 Punkte gefallen. Es liegt doch auf der Hand, dass sich die Gewinndynamik abschwächt. Wie man als Analyst hiervon noch überrascht sein kann, ist mir ein Rätsel....
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    Donnerstag, 24. Juli 2008
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    Untergang der Solaraktien - genießen Sie es!

    Liebe Leser,

    langfristig liege ich mit meinen ökonomischen und fundamentalen Prognosen eigentlich fast immer richtig. Am meisten Spass macht mir das, wenn ich gegen die Massen argumentieren kann. So wie im Falle die Solaraktien. Meine bärische Meinung zum Sektor hat mir sehr böse Kommentare eingebracht. Aber schauen Sie selbst welche Fallsucht die deutschen Solar-Leader gerade entwickeln. Es besteht für mich keinen Zweifel, dass es sich bei den Solaraktien immer noch um eine große Bubble handelt. Die Aktienbewertungen reflektieren zukünftige Gewinne, die in einem Wettbewerbsmarkt nicht zu halten sein werden.

    Solarworld
    -7%


    Q-Cells
    -7%


    Roth & Rau


    Conergy
    -8%
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    Donnerstag, 24. Juli 2008
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    Autsch - schwerer Panikanfall

    Autch, liebe Leser, der heutig Tag tat weh!
    An solch einem Tag kann man als Bulle, wie ich einer bin, nicht richtig positioniert sein. So ein Tag kostet Geld und bereitet Schmerzen. Aber zum Glück halten sich meine großen Positionen heute allesamt im Plus, so dass ich meine Long-Positionierung aufrecht erhalten kann.

    Daimler -10%
    MTU -10%
    K+S -8%
    Kloeckner & Co -7,5%
    Tognum -7%
    Q-Cells -8%
    Aixtron -7%

    Dass die Börse ist Käfig voller Narren ist, zeigt heute MTU. An einem Tag 10% runter, dann wieder 10% hoch, dann wieder 10% runter. Die Institutionellen, die da dahinter stehen, spinnen doch allesamt.

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    Dienstag, 22. Juli 2008
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    Der Bulle grast auf saftig grünen Weiden

    Liebe Leser,

    haben Sie gesehen wie schön der Dow Jones heute nach oben gezogen hat? Einfach fantastisch!

    Die meisten Trader sind wie die Gallier. Sie haben ständig Angst. Die Gallier hatten den ganzen Tag Angst, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könnte. Die meisten Trader sind gelähmt vor Furcht, dass der Bär die Oberhand gewinnen könnte und der Markt wieder einbricht.

    Aber warum sollte er? Die Ausgangslage ist optimal. Die Aktienbewertungen sind fair und der Pessimismus ist unglaublich hoch. Siehe hierzu auch einen Handelsblatt-Artikel von heute. Ich zitiere:
      Folgen die Börsen ihren Anlegern, dann haben die Aktienmärkte bis Jahresende ihr Pulver bereits verschossen. Knapp 1 000 befragte private und institutionelle Investoren erwarten den Deutschen Aktienindex (Dax) zum Jahresende durchschnittlich bei 6 429 Punkten, also fast auf dem aktuellen Niveau. Das ergibt die Umfrage des Frankfurter Researchinstituts Sentix in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt.

    Und was ist wenn ich falsch liege? Mein Gott, dann verliere ich halt mal 10% von meinem Depotwert (den gleichen Betrag habe ich übrigens letzte Woche gewonnen). Ich bin ein Trader, der seinen Worten Taten sprechen lässt und unbesorgt Richtung Himmel blickt. Dort oben fliegen die Adler. There is the place to be!

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    Dienstag, 22. Juli 2008
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    Bevorstehendes Milliardengeschäft mit Windturbinen

    Energieriesen errichten ersten deutschen Meereswindpark
    Von Anselm Waldermann

    Jedes Windrad wiegt 1000 Tonnen: Ab August wird der erste Offshore-Windpark in deutschen Gewässern gebaut. Ausgerechnet die großen Energiekonzerne finanzieren die Öko-Investition - sie wittern Milliardengeschäfte. Experten erwarten nun einen regelrechten Run auf Nord- und Ostsee.
    Lesen Sie den gesamten Artikel auf Spiegel.de

    Ich zitiere:

  • Bis zum Jahr 2020, prognostiziert die Bundesregierung, werden Offshore-Windräder mit einer Leistung von 10.000 Megawatt ans Netz gehen - so viel wie zehn Kernkraftwerke. Dank Meereswind soll der Öko-Anteil am deutschen Strommix von 12 Prozent auf 20 Prozent hochschnellen. Kein anderer Energieträger hat ein solches Wachstumspotential.

  • Auch Nordex hat Offshore-Turbinen im Produktportfolio. Man brauch nur ein wenig Geduld. Früher oder später wird der Markt Nordex wieder als Wachstumsunternehmen bewertet, das die Umsätze derzeit jährlich um 50% steigert und ab 2010 auch zufriedenstellende Margen erzielen wird.



    Deutsche Investoren waren noch nie in der Lage die Bewertung von Wachstumsperspektiven zu verstehen. Nur aufgrund der Dummheit deutscher REpower-Aktionäre konnten Areva und Suzlon die Mehrheit an REpower übernehmen. Schon vor zwei Jahren war bekannt, dass REpower mit einen 6MW-Turbinen eine führende Rolle auf dem Offshore-Markt spielen wird. Die Gewinne werden jetzt andere kassieren. Deutsche Aktionäre verkaufen ihre Wachstumsaktien, sobald der Dow Jones einmal nach Xetra-Schluss 2% in die Knie geht. Dann bricht beim deutschen Michel immer die Panik aus.

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    Sonntag, 20. Juli 2008
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    Das Big-Picture: Der Bulle steht in den Startlöchern!

    Die Weltwirtschaft will wachsen! Zwei Milliarden Menschen in China und Indien arbeiten im Schnitt immer noch für 2 USD je Stunde und wollen ihre Lebenssituation verbessern. Das einzige was die globale Wirtschaft von einem stürmischen Wachstum abhalten kann, sind explodiere Rohstoffpreise. Solange der Ölpreis seine Top-Bildung bestätigt, bin ich ein Superbulle!

    Der Dow Jones hat ausreichend korrigiert. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um nach oben durchzustarten.



    Als Trader müssen Sie die Ursache der Kursverluste verstehen. In vielen Sektoren haben Unternehmen bislang ausgezeichnete Berichte vergelegt. Das einzige was die Aktienkurse zum Einbruch gebracht hat, ist die Angst vor einer tiefen Rezession, also einem Einbruch der zukünftigen Gewinne. Diese gewaltige Unsicherheit sorgt für eine gewaltige Volatilität. Ich würde mich auf diejenigen Aktien konzentrieren, bei denen die Unsicherheit minimiert werden kann. Das sind zum einen Unternehmen mit defensiven Cashflows (United Internet, Symrise, Gerry Weber, Hamburger Hafen), die nicht von einzelnen Großaufträgen abhängen und zum anderen Unternehmen, deren Vorstände die Prognosen erst jüngst bestätigt haben (siehe Air Berlin zum Beispiel am Freitag). Im Premium-Blog stelle ich Ihnen mein Trading-Research zur Verfügung.

    Hier ist der Ölpreis. Ein Markt, der so schnell einbricht, will für gewöhnlich toppen. Der Ölpreis ist momentan mein Trigger Nr. 1. Wenn Öl weiter fällt, gehe ich aggressiv long!

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    Samstag, 19. Juli 2008
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    Air Berlin +21% - jetzt weint der Shorty!

    Air Berlin +21%
    So geht das, liebe Leser!
    Man muss wissen welche Kräfte hinter Kursbewegungen stecken und in welche Richtung die kurzfristig orientierten Marktteilnehmer gerade spekulieren. Die Shortys wurden gestern im Tagesverlauf hyper nervös mit ihren Shortspekulationen. Zum einen gab der Ölpreis weiter nach und zum anderen bestätigte der CEO von Air Berlin die Jahresprognose!
    Analysieren -> zuschlagen -> gewinnen! :)

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    Freitag, 18. Juli 2008
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    Air Berlin - short squeeze gefährdet

    Bei Air Berlin braut sich eine heiße Situation zusammen. Gestern morgen warnt Dresdner Kleinwort vor einer möglichen Insolvenz. Gestern Abend bestätigt der CEO von Air Berlin, Joachim Hunold, ein positives operatives Ergebnis in diesem Jahr erreichen zu wollen. Zudem gab der Ölpreis in den letzten Tagen kräftig nach. Die Frage ist jetzt: Wie viele Shortys sind in der Aktie und wann werden sie nervös?

    • Quelle Tagesspiegel
      Berlin - Die meisten Analysten prophezeien der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin inzwischen eine düstere Zukunft. Eine Pleite allerdings wie die Dresdner Kleinwort hat noch keiner der Branchenbeobachter dem Unternehmen vorausgesagt. Die Investmentbank hat ihr Kursziel für die Air-Berlin-Aktien am Donnerstag von 5,8 Euro auf null gesenkt. Zur Begründung verwies das Institut vor allem auf den drastischen Anstieg des Ölpreises. Ohne Änderung seiner Bilanzstruktur drohe der Fluglinie die Insolvenz, hieß es.

    • HAMBURG (Dow Jones)--Der CEO der Air Berlin plc, Joachim Hunold, hat vor dem Hintergrund einer Analystenabstufung die Ergebnisprognose der Airline für das laufende Jahr bekräftigt. "Mit den bereits eingeleiteten Effizienzsteigerungsmaßnahmen streben für dieses Jahr weiterhin ein positives operatives Ergebnis an", sagte Hunold am Donnerstag auf Anfrage von Dow Jones Newswires. Trotz der derzeit großen Herausforderung für die Luftfahrt hege er keinen Zweifel an den Perspektiven des Unternehmens.



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    Donnerstag, 17. Juli 2008
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    Der Aktienmarkt-Prophet sagt kaufen!

    Ich nennen den MasterTraders Sentiment-Indikator ganz respektvoll "Aktienmarkt-Prophet". Bislang hat der MasterTraders Sentiment-Indikator das lokale Tiel JEDER Crashbewegung bis auf 24 Stunden genau vorhergesagt. Der Crash war immer vorbei, als das Call-Put-Ratio auf unter 0,3 peakte!

    Betrachten Sie den heutigen Wert: 0,21

    Die Aussagekraft der Sentiment-Tickreihen ist einfach unglaublich. Bislang haben sich die Trader Tag für Tag die Zähne an Rebounds ausgebissen und jetzt, am ersten Rebound-Tag, gehen alle short und spekulieren auf fallende Kurse!

    Shortys, ich möchte nicht in eurer Haut stecken!

    Nebenbei bemerkt: Wieder bin ich genau am Tief mit den richtigen Aktien rein in den Markt. Der MasterTrader Premium-Blog sollte zu Ihrer Pflichtlektüre gehören! Vier Wochen war ich passiv und pünktlich zur Erholungsbewegung habe ich angefangen long zu spekulieren! :) Der Premium-Blog kostet umgerechnet knapp 16 im Monat. Das ist gerade einmal der Preis für zwei Aktienorders. Als Gegenleistung erhalten Sie viele Trading-Vorschläge, die einschlagen!

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    Donnerstag, 17. Juli 2008
    Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

    Das kann nur der Instinkt

    Betrachten Sie wie sich meine Depotwerte heute entwickeln:

    MTU +6%
    Aixtron +7%
    Envitec Biogas +7%
    Silicon Sensor +6%
    Hugo Boss +6%
    Kloeckner & Co +5%

    Mein Bauchgefühl gestern hat nicht getrogen. Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Schauen Sie wie die Bärenfelle heute brennen. Die Shortys decken panisch ein!

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    Donnerstag, 17. Juli 2008
    Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

    Es gibt keine Über-Trader!

    Wenn man mit der Börse nicht so viel zu tun, dann stellt man sich oft vor, dass Trader täglich 20 bis 30 Trades nach einem festen System machen und konstant ihre Profite einfahren. Wie viel die besten Trader wirklich handeln, offenbart die letzte Pressemitteilung des Discount-Brokers Sino!
      Düsseldorf, 07.Juli 2008 Die sino AG | High End Brokerage hat im Juni 86.868 Orders ausgeführt. Dies ist ein Anstieg von 4,8% gegenüber Mai 2008 (-32,0% ggü. Vorjahr). Die Umsätze an allen deutschen Börsen fielen um 31,0% gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Juni gewann die sino AG zehn Neukunden. Per 30.06.2008 wurden, nach Schließung inaktiver Depots, 625 Depotkunden betreut, 3,1% mehr als im Vorjahr.

    Das macht im Schnitt 139 Orders, die ein Sino-Trader im Juni durchgeführt hat.

    Zum Vergleich: Ich selbst habe im laufenden Monat Juli bislang etwa 228 Orders durchgeführt - obwohl ich eigentlich sehr inaktiv war in den ersten beiden Wochen.


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    Mittwoch, 16. Juli 2008
    Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

    Diesmal sieht es gut aus - ich muss es overnight riskieren!

    Als Trader ist man sehr oft von Bauchentscheidungen abhängig. Im richtigen Moment viel Geld für eine Spekulation zu riskieren, entscheidet über den Kontostand. Mein Bauchgefühl hat mich heute Mittag gezwungen mit aktuell 10 Positionen long zu gehen.

    Das größte Problem der Weltwirtschaft ist der Ölpreis, nicht die Finanzkrise. Öl sieht nach einer kleinen Topbildung aus.



    Darum besteht heute endlich mal die Chance, dass die Shortys durchs Dorf getrieben werden und in ihren Bärenfellen verbrennen. Die Gewinne auf der Shortseite war zu leicht in den letzten Tagen. So kann Börse normalerweise nicht funktionieren. Es ist Zeit für einen kräftigen Rebound.



    Wir haben viele bullische Argumente
    • fallender Ölpreis
    • Der Beinahe-Konkurs der beiden größten Hypothekenfinanzier der USA. Der Staat musste eingreifen
    • Die SEC beschränkt das Shorten von Aktien
    • Intel und andere Unternehmen ledgen ordentliche Zahlen vor
    • Die Gewinne auf der Shortseite waren zu einfach in den letzten Tagen
    • Bildzeitungs-Indikator
    • Viele Aktien, die im späten Handel nach oben geschossen sind. Da war keine Verkaufsdruck mehr da

    Fazit: Wenn ich falsch liege und die US-Märkte nach 20 Uhr wieder einbrechen, habe ich sehr viel Geld verloren. Dann können Sie sich, lieber Leser, morgen früh über Opening-Gaps freuen, weil Trader wie ich Positionen schmeißen müssen. Aber manche Risiken muss man als Trader eingehen, wenn man es zu großem Reichtum bringen will.
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    Mittwoch, 16. Juli 2008
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    Bild-Zeitung Headline: "Der DAX im Sinkflug"

    Düstere Stimmung in Deutschland
    Der DAX im Sinkflug

    Das schreibt die Bildzeitung

    Wir alle wissen: Der Rebound kann nicht mehr weit sein!

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    Mittwoch, 16. Juli 2008
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    Strategie

    Die Fallsucht des DAX ist in jeder Hinsicht beeindruckend. Dieser Crash wird in die Geschichte eingehen. Ein Crash ohne jede Gegenbewegung. Meine Rebound-Positionen von gestern habe ich gerade eben wieder geschmissen.

    Man braucht Disziplin in diesem Marktumfeld. Es gibt nur zwei Rechtfertigungen Rebounds zu eröffnen:

    1. Panik-Peak auf -10%
    2. Kapitulations-Opening-Gaps

    Ansonsten Ball flach halten und den Cashbestand nicht antasten. Nur mit solch einer disziplinierten Handlungsweise übersteht man die Aktienmarkt-Kernschmelze.
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    Dienstag, 15. Juli 2008
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    Weltuntergang: 90 Banken vor der Pleite?

    "90 Banken angeblich vor der Pleite", lautet heute eine Headline. Die Angst schlägt um in Panik. Der Ausverkauf dürfte unmittelbar bevorstehen. Für mich ist Zeitpunkt gekommen einen größeren Betrag auf eine Rebound-Spekulation zu setzen. Wenn es morgen früh erneut nach unten geht, steige ich ein und gehe long.

    Börsencrashs zeichnen sich dadurch aus, dass am Tiefpunkt jeder davon überzeugt ist, die Wirtschaft würde garantiert auf Jahre hinweg einbrechen und das Finanzsystem womöglich kollabieren. Wenn es nicht so wäre, dann stünden die Aktien auch nicht so tief. Diese Weltuntergangs-Überzeugung ist jedoch falsch. Die Wirtschaft wird wieder aufblühen. Sie müssen diese irrationale Preisbildung zum Einstieg nutzen.

    Wie gesagt: Ich werde "All in" gehen! Ich suche mir dabei nur Firmen mit exzellenter Markstellung und soliden Cashflows aus, die in 5 Jahren immer noch existieren und Marktanteile hinzugewonnen haben dürften. Die schwachen Firmen gehen in der Rezession pleite. Die starken Firmen gehen gestärkt daraus hervor. Heute Abend schreibe ich Ihnen im Premium-Blog meine Einkaufsliste!

    Fazit: Wenn man das Crashtief trifft, verdient man in drei Wochen mehr als sonst in einem ganzen Jahr. Seien Sie jetzt hoch aufmerksam, liebe Leser. Den nächsten Rebound müssen wir mitnehmen!

    Wacker Construction: Man könnte meine es gäbe bald keine Baustellen mehr auf dieser Welt. Dann bräuchte niemand mehr Baumaschinen.



    Wozu bracht man eigentlich Banken? Alle Banken weltweit fallen in Grund und Boden. Man könnte meinen Mr. Market plant eine Welt ohne Banken!


    Vermutlich machen die Leute in Zukunft auch keinen Sport mehr. Adidas wird dann keine Schuhe und keine Trainigsanzüge mehr verkaufen


    Vollkommen uncool sind auch Autos. Die Menschen werden die nächsten 20 Jahre wohl alle zu Fuß unterwegs sein. Daimler fällt tiefer und tiefer und tiefer.
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    Dienstag, 15. Juli 2008
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    Der Begriff der Aktie muss neu definiert werden

    Aktien sind Steine, die aus luftiger Höhe fallen, bis sie am Boden zerschellen. Der aktuelle Crash ist wirklich kurios. Alle Aktien fallen, nahezu perfekt korreliert, ohne Gegenwehr in die Tiefe. Vor allem im Nebenwerte-Bereich geht wohl die Angst um, die Firmen würden nie wieder Geld verdienen. Es gibt wirklich Aktien, die haben seit mehreren Wochen nicht einen Tag mit einem Plus von mehr als 1% hatten. Dass Aktien auch steigen können, scheint derzeit völlig in Vergessenheit geraten zu sein! :)

    Smart Fuel Cell


    WireCard


    PVA Tepla


    ISRA Vision
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    Montag, 14. Juli 2008
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    Wer ist hier der Dumme?

    Wer ist hier Dumme, muss man sich fragen. Hat Mr. Market keine Ahnung mehr wie Aktien bewertet zu bewerten sind, oder verstehen die Vorstände ihr Geschäft nicht? Lesen Sie folgenden Kommentar des Vorstandes von MTU (Quelle DPA) von Freitag:

      HAMBURG (dpa-AFX) - Der Triebwerkshersteller MTU sieht trotz der
      Krisenszenarien in der Luftfahrtbranche keinen Grund für eine Senkung des
      eigenen Ausblicks
      . Die Tatsache, dass einige US-Fluggesellschaften Teile ihrer
      Flotten mit älteren Maschinen stilllegen, werde für MTU zu keiner
      Beeinträchtigung führen, sagte Vorstandschef Egon Behle der "Financial Times
      Deutschland" (FTD/Donnerstagausagbe). "Aus den bisher vorliegenden Zahlen sehen
      wir keine Beeinträchtigung." Grund sei die relativ geringe Abhängigkeit des
      Unternehmens vom US-Markt.
      "Im schlimmsten Fall ist aus heutiger Sicht ein Auftrags- und Umsatzanteil
      von zwei bis drei Prozent betroffen
      ", sagte Behle. "Dies stammt aus dem Geschäft
      mit sehr alten Triebwerken. Das können wir aber durch andere Themen sicher
      ausgleichen." Er sehe daher durchaus eine Chance, dass "selbst beim derzeitigen
      Branchenszenario MTU in 2009 beim Umsatz auf Euro-Basis ein leichtes
      Umsatzwachstum vorweisen kann"

    Fazit: Die Aktie von MTU wird nach 60% Kursverlust nur noch mit einem KGV von 5 bewertet, wenn die Prognosen erfüllt werden. Und jetzt sagt der Vorstand, das alles in Ordnung ist! Schwer zu glauben, aber wir müssen auf alles vorbereitet sein, liebe Leser. Nehmen Sie sich solche Aktien auf Ihre Watchlist und greifen Sie zu, sobald die ersten Rebound-Signale zu erkennen sind und die Sequenz fallender Tiefs versagt.

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    Freitag, 11. Juli 2008
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    Der totale Crash

    Geschichte wiederholt sich, vor allem an der Börse. Als ob es eine universelle Gesetzmäßigkeit wäre, folgt nach jeder langen Hausse eine gnadenlose Baisse, die einen Großteil der Rallygewinne innerhalb weniger Monate ausradiert. In vielen Börsenbüchern wurde dieser Zyklus unzählige Male kommentiert, aber man ist doch jedes Mal aufs Neue erstaunt wenn die Börsenkräfte wieder einmal zuschlagen.

    Rational ist eine Handlungsempfehlung für Trader einfach zu formulieren. Wir alle wissen, dass uns eigentlich nichts besseres passieren kann. Nur wenn die Aktienbewertungen in Grund und Boden geprügelt werden, ist Grundlage für einen gesunden Bullenmarkt geebnet. Man muss also nur sein Geld sichern, passiv bleiben und warten bis sich ein neuer Aufwärtstrend gebildet. Diese einfache Handlungsprinzip wird durch die Angst zunichte gemacht, die Erholungsbewegung zu verpassen. Für einen Trader, der in den letzten Wochen Geld verloren hat, ist diese Angst die stärkste Börsenemotion überhaupt. Er will sich sein Geld zurück holen und springt darum nach jedem positiven Tag sofort in den Markt, weil die Gegenbewegung ja bald starten könnte. Dieses Verhalten kostet sehr viel Geld, wenn der Crash weitergeht.

    Schauen Sie sich die Charts an. Da leuchten doch jedem Trader die Augen, wenn man an die grandiosen Einstiegskurse denkt.

    Biolitec


    Continental


    Kontron


    Fazit: Es geht nur um eines. Am Ende der Crashbewegung muss man Geld übrig haben! Dann hat man automatisch gewonnen! Wenn es weiter so schnell nach unten geht, dürfte die anschließende Erholungsbewegung ähnlich verlaufen wie 2003!
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    Donnerstag, 10. Juli 2008
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    Die Hintergründe der Bankenkrise

    Auf ein sehr interessante Dokumentation des Schweizer Fernsehens über die Bankenkrise bin ich gestern aufmerksam geworden. Sie können sich das Video hier anschauen:

    http://www.sf.tv/videoplayer/api/current/sfVideoPlayerEmb.swf?cvisurl=http://www.sf.tv/cvis/cvis&segmentid=bcd46658-694e-455a-b18f-9214b2904016

    Ich weiß nicht wie es Ihnen geht. Aber ich bin ein wenig schadenfroh, dass sich hochbezahlte Banker auf einmal als ahnungslose und inkompotente Dummköpfe entlarven. Das zeigt unter anderem: Die hohen Gehälter, die im Finanzsektor bezahlt wurden, sind nicht gerechtfertig. Es ist immer noch schwer vorstellbar, dass Vorstände Summen in Höhe des gesamten Eigenkapitals einer Bank in Schuldtiteln anlegen, deren Zusammensetzung sie nicht genau verstanden haben. Jeder bodenständige, deutsche Ingenieur, der in seinem Studium auf den gesunden Menschenverstand geschult wurde, wäre anders vorgegangen.

    Warum hat das Risikomanagement der Banken die Schieflagen nicht erkannt? Nun ja, die Finanzmathematiker kommen von der Uni, haben in ihrem Leben teilweise noch keine einzige Aktie gehandelt und berechnen nun fleißig Varianzen und Kovarianzen. Das Problem ist nur, dass die theoretische Konzeption des Risikos mit der wirklichen Welt nicht viel zu tun hat. Die Grundannahme der etablierten Risikokontrollsysteme ist ein Risikokonzept, das jedem Zustand an den Finanzmärkten eine Wahrscheinlichkeit und einen Erwartungswert zuordnet. Nur leider existiert solche vollständigen Kapitalmärkte nicht in der realen Welt. In der realen Börsenwelt gibt es kein Risiko, sondern nur Ungewissheit. Das ist ein anderes Konzept, denn wir kennen zwar die Zustände, aber keine genauen Eintrittswahrscheinlichkeiten dieser Zustände.

    Sie werden denken, es kann doch nicht sein, dass Banken und Institutionelle so leichfertig mit Milliardenbeträgen umgehen. Doch, so ist es, weil es einfach keine andere wissenschaftliche Handhabe für die Risiko-Problematik gibt. Man rechnet einfach damit weiter, obwohl die Grundannahmen falsch sind. Ich verfolge regelmäßig den Stand der wissenschaftlichen Diskussion in den renommierten Journals:
  • Journal of Finance
  • Journal of Empirical Finance

  • Es wird mit Modellen gearbeitet, deren Stützpfeiler sehr fraglich sind.

    Fazit: Die haben alle keine Ahnung was sie eigentlich tun. Deshalb steht jetzt auch fast jede Großbank am Abgrund. Goldman Sachs ist ruhmreiche Ausnahme. Diese Jungs haben sich vorher angeschaut wie sie ihr Geld anlegen und von Immobilienkrediten in einem Bubble-Markt die Finger gelassen.
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    Mittwoch, 02. Juli 2008
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    Sell-Out in Sichtweite: Es gilt das Tief zu treffen!

    Sie können die Panik mit einem guten Wein vergleichen. Sie muss eine gewisse Zeit reifen bis ein Schluck so richtig mundet. In den letzten Wochen war Angst im Markt. Das konnte man täglich beobachten. Von Panik allerdings war weit und breit nichts zu sehen. Die meisten Aktien wurden unter geringen Handelsvolumina nach unten durchgereicht, als ob ein stillschweigendes Abkommen getroffen worden wäre, dass die Unternehmen jetzt weniger Wert sind.

    Daimler ist dafür das Paradebeispiel. Wir sehen einen rationalen Abverkauf ohne auffällige Umsätze. Von Verkaufspanik ist noch nicht viel zu erkennen.



    Dieses Bild wird vom MasterTraders Sentiment-Indikator bestätigt. Die breite Masse der Börsianer ist noch nicht bärisch, sondern setzt verstärkt immer noch auf Gegenbewegungen. Es herrscht noch keine Crash-Stimmung. Betrachten Sie die letzten Tick-Reihen des Call-Put-Ratios.

    02.07. 18 Uhr 0,66
    02.07. 10 Uhr 0,71
    01.07. 18 Uhr 0,73
    01.07. 10 Uhr 0,62
    30.06. 18 Uhr 0,64
    30.06. 10 Uhr 0,54
    27.06. 18 Uhr 0,60
    27.06. 10 Uhr 0,51
    26.06. 18 Uhr 0,47
    26.06. 10 Uhr 0,66

    Panik ist die wichtigste Zutat für günstige Abstauberkäufe im Crash. Nur wenn irrationale Preisbildung vorliegt, werden Unternehmen unter ihren fairen Werten verschenkt. Heute kam zum ersten Mal Panik in den Markt. Der Crash gewinnt an Kontur. Er wird jetzt kalkulierbar.

    Für mich lief dieser Börsenzyklus bislang nahezu perfekt. Bei einem DAX-Stand von 7000 Punkten wude ich misstrauisch und habe begonnen Cash-Bestände aufzubauen (siehe Premium-Blog). Seitdem stehe ich weitgehend an der Seitenlinie und bereite mich auf den großen Wendepunkt vor. Ich beobachte ganz entspannt wie die Angst in Panik umzuschlagen droht.

    Die Panik ist greifbar Nahe. Jetzt wird es Zeit zu handeln. Morgen beginne ich unter ganz bestimmten Voraussetzungen mit den ersten Käufen. Lesen Sie weiter im Premium-Blog...

    Aktien wie Aixtron müssen Sie am Crash-Tief einsammeln. Das Crash-Tief zu treffen, ist keine Frage des Zufalls, sondern ein Handwerk, das erlernt werden will.

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