Information zum Blog
Simon Betschinger
Diplom Volkswirt
Master of Science
Geschäftsführer TraderFox GmbH
Chefredakteur TradeCentre Börsenbrief

Performance
Start: April 2006 mit 100.000 Euro
2006: +58.377 Euro (Bescheinigung)
2007: +367.000 Euro (Bescheinigung)
2008: +140.000 Euro (Bescheinigung)
2009: +362.000 Euro (Bescheinigung)
2010: +236.800 Euro (Bescheinigung)
2011: +70.000 (Bescheinigung)
2012: 142.898,85 (Bescheinigung)
2013: 258.586,98 (Bescheinigung)
2014: +109.136,13 (Bescheinigung)

Hinweis nach WPHG 34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Simon Betschinger handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.

Simon Betschingers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Simon Betschinger schrieb am Donnerstag, 31.01. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Trader, die Börse ist ein intellektueller Wettstreit. Jeder Trading-Gewinn ist ein hart errungener Sieg gegen Mr. Market. Ich weiß es vermutlich nur in 5 % aller Fälle besser als Mr. Market. Mit diesem kleinen Vorteil beim Erkenntnisgewinn ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 5 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
24.06. 10:25 Uhr
*******************
21.06. 14:36 Uhr
*******************
19.06. 09:47 Uhr
1000 Kion verkauft zu 54,54
18.06. 16:06 Uhr
800 Siltronic gekauft zu 52,86
18.06. 09:09 Uhr
The Bullboard (PDF-Download)
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Der MasterTrader
Reales 100.000 Trading-Depot
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Sonntag, 24. Februar 2019

Das Fazit einer turbulenten und aufregenden Woche bei MasterTraders

Liebe Leser,

diese Woche war turbulent. Meinen Electronic Arts Trade musste ich mit einem Gewinn von etwa +5.500 glattstellen, nachdem der Buchgewinn in der Spitze letzte Woche bereits 14.000 betrug. Zuerst wurde ich Aktie nach der Veröffentlichung von Apex Legends gehypt, aber dann sorgten negative Testberichte für Anthem für Ernüchterung. Auf Anthem wollte Electronic Arts ein 10jähriges Franchise-Konzept aufsetzen. Das dürfte nun deutlich schwieriger werden. Als Investor bin ich aber weiterhin bei der EA-Aktie dabei. Ich trenne ja strikt die Disziplinen Trading und Investing.

Ich habe in den letzten Jahren wohl den Fehler gemacht, euch bei MasterTraders nicht mehr genügend darüber zu erzählen, was ich eigentlich den ganzen Tag mache. Dadurch interpretierten es einige als Arroganz, wenn ich nicht mehr auf private Boardnachrichten antwortete oder mich nicht an Diskussionen beteiligen konnte. Ich verstehe das. Es tut mir also leid, wenn ich euch hier bei MasterTraders vernachlässigt habe. Und damit klarer wird warum, schildere ich heute einmal meinen Ablauf der letzten Woche. Es hat also nichts mit Arroganz oder Überheblichkeit zu tun, wenn ich mich nicht an Diskussionen beteiligen kann, sondern es ist dem absoluten Zeitmangel geschuldet, der mich dann manchmal zu absolut drastischen Schritten im Forum zwingt, um Diskussionen und Streit wieder zu einzudämmen. Was mache ich eigentlich so den ganzen Tag und warum bin ich hier auf MasterTraders nicht so oft anwesend?

Im Mai eröffnen wir mit TraderFox ein TraderFox-Büro in Spanien und die Verträge sind natürlich alle auf Spanisch. Ich musste am Montag also noch Rücksprache mit einem Anwalt halten, der des spanischen mächtig war. Das Büro wird übrigens in Malaga liegen. Wir bauen hier ein kleines 3-Personen-Team auf, das perspektivisch den spanischen Markt in Angriff nehmen wird. Dort beschäftigt sich ein viel größerer Teil der Bevölkerung mit Trading als hier in Deutschland. Wenn alles gut läuft, können wir bereits ab Herbst Seminare im TraderFox-Büro in Spanien anbieten. Natürlich mit Meerblick! Nebenher habe ich es dann auch noch irgendwie geschafft ein Barock-Kostüm für den gestrigen Fasnet-Ball aufzutreiben.

Sehr gefreut habe ich mich auch über die riesigen Fortschritte, die unsere Entwickler bei TraderFox mit dem neuen TraderFox-Messenger und unserem Software-Tool aktien RANKINGS gemacht haben. Der TraderFox-Messenger soll in eine Marktlücke stoßen und eine Plattform sein, mit der zusätzlich zu den klassischen Messenger-Funktionen (Text, Grafiken, Dateien) auch ganz einfach Charts, Kurslisten und anderen Finanzmarkt-Informationen geteilt werden können. Im Messenger gibt es Gruppen, Teams und private Nachrichten. Teams sind dabei nicht öffentlich Messenger-Gruppen, bei denen nur der Eigentümer andere Mitglieder einladen kann. Ein Financial-Messenger also, der perfekt auf die Bedürfnisse von Tradern zugeschnitten sind. Das erste Team mit über 500 Tradern haben wir bereits aufgesetzt und der Messenger zeigt eine absolute stabile Performance. Ich denke, dass die Beta-Phase noch etwa 8 Wochen andauern wird und anschließend werden wir den Messenger als eigenständiges B2B-Produkt in den Markt geben können. Vor allem Banken und Broker sind hier unsere Zielgruppe.

aktien RANKINGS ist unsere Screenings-Plattform, die komplett auf einer mächtigen Morningstar-Datenbank basiert. Die Screenings sind komplett frei parametrisierbar. Wir implementieren gerade Scoring-Systeme wie Levermann, Piotroski und Dividendenadel. Montagnacht habe ich dann auf der Suche nach spannenden Scoring-Systemen einige Stunden mit dem Wälzen von Literatur zugebracht.

Bei TraderFox verstärken wir gerade unser Redaktions-Team. Ich konnte am Mittwoch morgen dann auch schon zwei Gespräche mit wirklich börsenbegeisterten und talentierten Redakteuren führen. Hier ist unsere Stellenanzeige. Wenn ihr das lest und Ahnung von Börse habt und gut schreiben könnt, dann meldet euch bitte. Wir werden unser Redaktionsteam schnell weiter vergrößern und suchen immer gute Leute.

Zu einem überraschenden Erfolg entwickelt sich unsere Online-Vermögensverwaltung QualitInvest, die wir (TraderFox) zusammen mit der Dialog Vermögen aus Stuttgart auf die Beine gestellt haben. Davon, dass es ein Erfolg werden würde, war ich natürlich überzeugt, aber dass die Mittelzuflüsse derart hoch sind wie sie sind, ist dann doch eine sehr erfreuliche Überraschung. Auf QualitInvest bieten wir Direktinvestments auf Aktien-Basis in komplett 100 % regelbasierte Anlagestrategien an. 2015 hatten wir die ersten Indizes an die Börse gebracht. Der High-Quality Alpha Selection konnte seitdem um 78 % zulegen. Über QualitInvest kann man nun zum Beispiel direkt in diesen Index investieren. Das Depot liegt bei der Baader Bank in München und es wird automatisch gemäß den Vorgaben des Regelwerks umgeschichtet.

Am Mittwochmittag haben wir uns dann zusammen mit Vertreten von Dialog und der Baader Bank zu einem Workshop getroffen, um dafür zu diskutieren wie wir das Konzept einer Online-Vermögensverwaltung deutschlandweit ausrollen können. Wir sehen hier eine gute Chance, als Technologieanbieter eine Online-Vermögensverwaltung nach dem Baukasten-Prinzip anzubieten. Also wenn Sie, liebe Leser, über eine Vermögensverwalter-Lizenz verfügen und selbst eine Online-Vermögensverwaltung anbieten wollen, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf. Wir können so etwas in einem kurzen Zeitraum von nur 4 Wochen realisieren.

Donnerstag und Freitag waren dann zwei besonders schöne Tage. Im TraderFox Seminar-Raum in Reutlingen durfte ich vor 15 motivierten und ganz liebenswürdigen Teilnehmern darüber sprechen wie man an der Börse systematisch Geld verdienen kann. Ich lege in meinen Seminaren immer ganz großen Wert auf das Vermitteln von Routinen. Ohne Routine wie man sich täglich an die Märkte herantasten sollte, wird man es nicht schaffen, Trading-Chancen systematisch zu finden und die Zufallskomponente beim Entdecken von guten Storys weitgehend minimieren. Ein großes Dankeschön hier nochmal an Niko, Jörg, Johann, Anna, Günther, Kurt, Uwe, Christian, Erich, Siegried, Marc, Alexander, Thomas, Tony und Michael.

Auf MasterTraders haben sich über 300 Menschen auf meinen Aufruf hin ein privates Trader-Forum ins Leben zu rufen, gemeldet. Ich bin überwältigt angesichts dieses großen Zuspruchs und ich habe eine Charta verfasst, die unsere gemeinsame Gesinnung und Überzeugungen auf den Punkten bringen soll. Bitte habt Verständnis dafür, dass ich in meinem privaten, digitalen "Wohnzimmer-Forum", das ich hier auf MasterTraders bereits seit 2003 betreibe, absolute Harmonie benötige, weil ich selbst aktiv nicht daran teilnehmen kann. Ich möchte aber ein guter Gastgeber sein, der abundzu eigene Ideen von sich gibt. Wie bisher eben, aber bitte in Zukunft ohne Streit. Nehmt darum bitte nur am Forum teil, wenn ihr euch mit der MasterTraders-Charta identifizieren könnt.

Einen guten Start in die Woche wünscht
Simon Betschinger
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Samstag, 23. Februar 2019
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Die CHARTA des neuen MasterTraders-Forums (10 Punkte, Erstfassung vom 23.02.2019)

Liebe Leser,

1. Benjamin Franklin hat dem Sinn nach einmal gesagt: "Bei dem Versuch die Glühbirne zu erfinden, habe ich keine 2000 Fehler gemacht, sondern ich habe 2000 Versuche gebraucht, um herauszufinden wie ich den Draht zum Leuchten bringe". Wir sind Trader und wir verstehen was Benjamin Franklin damit zum Ausdruck bringen wollte.

2. Wir sind eine Gemeinschaft, die das Ziel hat, Trading-Ideen untereinander auszutauschen und wir wollen uns gegenseitig auf wichtige Informationen aufmerksam machen. Wir geben Trading-Ideen, wir lesen Trading-Ideen und wir profitieren alle. Es gibt keine Rangordnung und keine Privilegien der Mitglieder untereinander. Alle sind gleich. Niemals greifen wir andere Mitglieder persönlich an.

3. Trading ist für mich der aktive Versuch, bei überschaubarem Risiko ein paar wenige Mal im Jahr, den Aufsprung auf einen fantastischen Bullenritt zu schaffen. Die Schwierigkeit bei diesem Unterfangen ist unter anderem der große erforderliche Recherche-Aufwand, um die richtigen Informationen und richtigen Aktien zum richtigen Zeitpunkt im Blick zu haben. Eine funktionierende Gemeinschaft, die auf wichtige Entwicklungen und Nachrichten aufmerksam macht, ist Gold wert.

4. Mr. Market ist ein harter Gegner. Der Kampf gegen den Markt erfordert unsere volle Aufmerksamkeit. Fehler und Fehl-Trades gehören zum Geschäft dazu. Meinungen, die sich als falsch entpuppen, werden die Regel sein. Das Ändern einer zuvor geäußerten Meinung aufgrund von neuen Entwicklungen gehört zum Alltagsgeschäft ebenfalls dazu.

5. Wir halten anderen Mitgliedern des Forums Fehl-Trades oder falsche Meinungen nicht vor. Wir schauen nach vorne und konzentrieren uns darauf, die nächsten Chancen zu entdecken.

6. Wir erkennen an, dass es eine große Herausforderung ist, plausible Kursszenarien für eine Aktie aufzustellen. Es ist hingegen deutlich einfacher, das Kursszenario eines anderen Mitglieds schnell zu kritisieren. Wenn ihr eine andere Meinung zu einer Aktie habt, äußert das bitte in einem respektvollen Ton und stoßt den Verfasser, der das Szenario aufgestellt ist, nicht vor den Kopf.

7. Anfänger und Neulinge sollen sich auf MasterTraders wohl fühlen und keine Sorge davor haben, ihre Sichtweisen auf Aktien und Märkte mitzuteilen.

8. Ich bin der Gastgeber. Ich möchte ein guter Gastgeber sein, also fühlt euch bitte wohl bei mir. Aber ich möchte auch gerne eine unsichtbare Person sein. Bitte streitet nicht mit mir, stellt mir nicht so viele Fragen und akzeptiert, dass ich lediglich mehrmals täglich einige Gedanken abgeben und als stiller Genießer euren Ideen und Inspirationen zuhören möchte.

9. Es wird immer wieder Menschen geben, die sich dieser Charta zuerst zugehörig fühlen und dann im Zuge ihrer persönlichen Entwicklung, die Konfrontation suchen, um eine Rangfolge herzustellen oder um Privilegien auszutesten. Das ist prinzipiell eine legitime Verhaltensweise, die aber nicht zur Grundidee dieser Charta passt. Wir wünschen diesen Menschen auf ihrem weiteren Weg an anderen Orten alles erdenklich Gute. Und dieser Wunsch ist aufrichtig und ernst gemeint.

10. Die Börse lehrt uns Demut. Der Markt zeigt uns täglich die Grenzen unseres eigenen Wissens auf. Das kann eine frustrierende Erfahrung sein, aber es kann auch eine Erfahrung sein, die das eigene Selbstbild bereichert. In jeder anderen Profession gibt es Meister, an der Börse sind wir alle Lehrlinge. "Andere zu erkennen ist Weisheit, sich selbst zu erkennen ist Erleuchtung." (Lao-Tse)

Wer sich mit dieser Charta identifizieren kann, ist herzlich eingeladen, das MasterTraders-Forum mit Beiträgen zu bereichern.

Viele Grüße
Simon
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Dienstag, 19. Februar 2019
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Der Guten-Morgen-Brief für Trader am 19.02.2019

Guten morgen liebe Trader,

der Tag beginnt für mich täglich um 7:30 Uhr mit einem Blick auf den dpa-AFX ProFeed. Schon seit 1999 vertraue ich auf diesen Nachrichtenticker. Der tägliche Wettstreit mit Mr. Market erfordert einen hohen Aufwand darin, neue Informationen einzuholen.

Heute ist auch Tag 1 nach einer unglaublich frustrierenden Sperr- und Löschorgie. Langjährige Board-Mitglieder ergriffen auf einmal die Messer, stachen auf mich ein und folgten dem ersten Wadenbeißer seit Langem, der laut "Angriff" rief. "Denn der Mensch ist dem Menschen ein Wolf, kein Mensch. Das gilt zum mindesten solange, als man sich nicht kennt", wusste schon Titus Maccius Plautus.

Ich bin eigentlich immer ein guter Gastgeber. Ich lasse meine Gäste im MasterTrader-Forum ihre Meinungen und Perspektiven verbreiten und schreite nur bei permanent vorgetragenen falschen Tatsachenbehauptungen ein, oder eben wenn ein Gast auf einmal mich zur Angriffsfläche seiner Aggressionen auserkoren hat. Der Angriff auf mich ist die rote Linie, die ich in meinem digitalen Wohnzimmer ziehe, denn wenn ich mich mit den Krawalllüsten der Internet-Community auseinandersetzen müsste, dann würde meine Arbeit zu sehr darunter leiden.

Vielleicht kann MasterTraders der friedliche Ort des Informationaustausches über die Märkte bleiben. Ich weiß es nicht, nur die Zukunft wird es zeigen. Die hohen Leserzahlen haben auch damit etwas zu tun, dass es hier gepflegt zuging und ich nicht jedem Profilierungssüchtigen Eine Bühne gegeben habe.

Als Anleger nehme ich gerade dankbar die Zahlen der norwegischen Fishfarmer war. Die Aktien sind ein Phänomen. Seit Jahren werfen sie hohe Dividendenrenditen ab und können gleichzeitig im Kurs zulegen. Mowi (Marine Harvest) gab gestern eine Quartalsdividende von 2,60 NOK bekannt. Ich rechne und komme annualisiert zu einer Dividendenrendite von 5,2 %. Gleichzeitig geht das Unternehmen von starker Nachfrage aus und wird seine Lachsproduktion weiter nach oben fahren. Das Geheimnis des Erfolges norwegischen Fishfarmer heißt schlichtweg "made in Norway". Konsumenten weltweit kaufen lieber Fisch aus Norwegen als auch China oder aus Chile. Sogar die Chinesen selbst misstrauen ihren eigenen Zuchtlachsen und kaufen lieber bei der Norwegern ein. Im Fishfarming-Sektor bin ich long in Mowi, Salmer und Leroy und ich rechne auch in den kommenden Jahren mit sehr guten Renditen.



Als Trader beobachte ich heute intensiv die Aktie von TUI. Ich möchte eine Rebound-Position eröffnen. Nach einer Gewinnwarnung wurde die Aktie brutal abverkauft. Die Insider griffen in den letzten Tagen zu und legten sich für mehrere Millionen Euro TUI-Aktien ins Depot. Wenn ich long gehe, werde ich eine Risikotoleranz von 5 % bis 10 % wählen.



Viele Grüße
Simon
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Dienstag, 20. November 2018
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Wie du an der Börse vorgehen solltest, hängt davon ab woher du kommst und wohin du willst!

Liebe Trader,

Investing und Trading sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Wenn der Bulle galoppiert, wünschen sich die meisten Börsianer ihre zu früh verkauften Aktien lieber gehalten zu haben. Wenn der Bär die Pranken hebt, wünschen sich die meisten Börsianer bei ihren Trading-Gewinne realisiert zu haben. Wichtig ist es, die beiden Konzepte Trading und Investing in unterschiedlichen Depots abzubilden. Sonst gibt es ein wildes Durcheinander.

An der Börse ist immer die Frage woher du kommst und wohin du willst. Wer sein Vermögen nominal mit 10 % pro Jahr verzinst haben möchte, kauft einen ETF auf den Dow Jones oder den S&P 500, verschwendet keine weitere Zeit mit der Börse und genießt das Leben.

Wer sein Kapital vervielfachen möchte, muss andere Strategien anwenden. Ich selbst habe, das wisst ihr, aus 3.000 DM schon weit siebenstellige Börsengewinne gezogen. Ich damit ein kleines Licht gegen Buffett und Co, was mich aber nicht davon abhält, den Werdegang der größten Investoren des Planeten zu verfolgen. Wer die Chance auf eine Vervielfachung des eigenen Vermögens aufrecht erhalten möchte, muss in junge Wachstumsfirmen investieren, und er muss diese Aktien halten, damit keine Steuern auf die Gewinne anfallen und damit sich das Kapital weiter in vollem Umfang verzinst und er muss dann auch Glück haben, die richtigen Firmen ausgewählt zu haben. Anders geht es nicht.

Buffett kaufte in den 1970er Jahren keine etablierten Blue Chips. Er kaufte schnell wachsende Firmen und blieb dabei! Es ist ein Fehler zu glauben, dass man jetzt mit den neuen Buffett-Picks wie JPMorgan, Apple, Travelers oder Oracle den Markt deutlich schlagen kann. Buffett strebt vermutlich eine leichte Outperformance von 2 % bis 3 % Prozentpunkten an. In seinen jungen Jahren ging Buffett komplett anders vor. Nur darum steht er dort, wo er heute ist. Buffett würde auch niemals auf die Idee kommen, Coca Cola Aktien aus Gründen der "Gewinnrealisierung" zu verkaufen. Sobald er die Buchgewinne realisierte, würden Steuern fällig. Das Nachfolge-Investment müsste erst einmal um etwa 30 % steigen, um die Steuerzahlung zu kompensieren. Es macht mehr Sinn, die Position in voller Größe zu erhalten und die Dividenden zu kassieren.

Bei NVIDIA ging ich zu 30 USD long. Nicht in meinem Trading-Depot, sondern in meinem fokussierten Investing-Depot, das das Ziel hat, so hoch wie möglich zu fliegen. Wenn ich die Aktie verkaufen würde, dann würde ich eine Strategie fahren, die mir jede Chance, einmal zu den ganz großen Investoren zu gehören, zunichte macht. Wenn ich diese Chance der Vermögensvervielfachung aufrecht erhalten möchte, muss ich zu einer Strategie übergehen, die Buy-and-Hold in Wachstumswerten konsequent durchzieht. Jede Art von Stopp-Loss-System würde diese Strategie von vornherein ad absurdum führen. Die Entscheidung, ob ich bei einer Aktie dabei bleibe, muss ich deshalb von meiner fundamentalen Zukunftseinschätzung abhängig machen und nicht von kurzfristigen Marktkorrekturen.

Fazit: Wie du an der Börse vorgehen solltest, hängt davon ab woher du kommst und wohin du willst!

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Sonntag, 26. August 2018
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Es werden neue Börsengiganten enstehen!

Liebe Trader,

es fühlt sich an wie zu Zeiten des Neuen Marktes. Meine Aktien steigen in einem atemberaubenden Tempo. Die AMD-Aktie hat sich seit Mai verdoppelt. Ich habe die Bewegung komplett mitgenommen. Auch mit der Match-Group-Aktie bin ich nun 100 % im Plus. Mit gelang es perfekt, die großen Storys führzeitig zu identifizieren. Meine NVIDIA-Position hat sich seit Kauf mittlerweile verneunfacht. Ich habe die großen Trends rund um Virtual Reality, Gaming und Künstliche Intelligenz schon 2015 erkannt. Und selbst mein iRobot-Kauf von vor 3 Wochen ist mittlerweile +25 % im Plus.

Angesichts der starken Kursanstiege von Aktien im US-Tech-Sektor werden von vielen Vergleiche mit dem neuen Markt gezogen. Ich habe dazu letzte Woche auf dzbank-derivate.de folgende Meinung abgegeben:

"Der amerikanische Aktienmarkt bewegt sich auf einer Welle des Erfolges. Nach der allgemein gängigen Definition von Hausse- und Baissephasen befindet sich der US-Aktienmarkt nun sogar in der längsten Hausse der gesamten Börsengeschichte. Ein Bullenmarkt beginnt dann, wenn die Kurse um mindestens 20 % vom letzten Tief gestiegen sind. Ein Bärenmarkt würde beginnen, wenn die Kurse gegenüber dem letzten Hoch um 20 % eingebrochen sind. Seit nun mehr 3453 Tagen gab es keinen Bärenmarkt mehr. Der Bulle galoppiert immer weiter und weiter. Dass die jüngste Outperformance der US-Märkte gegenüber den europäischen Märkten vermutlich auf die Wirtschaftspolitik von Donald Trump zurückzuführen ist, wird hier in Deutschland nicht gerne gehört. Die Vorstellung liberalisierter Märkte und niedriger Steuern ist hierzulande unpopulär.

Unter Wirtschaftsexperten wird hitzig darüber diskutiert, ob die großen amerikanischen Technologiekonzerne mittlerweile eine Bubble-Bewertung erreicht haben. Ich selbst habe das Platzen der Internetblase mitterlebt und halte die heutige Situation nicht ansatzweise mit der Situation im Jahr 2000 für vergleichbar. Damals wurden Firmen gehypt, die tiefrote Zahlen schrieben. Heute sind die Technologiekonzerne hoch profitabel und die Bewertungen sind hoch, aber nicht übertrieben hoch. Microsoft hat ein KGV19e von 25, Apple von 18 und Alphabet von 25. Eine Bubble sieht anders aus. Die Hausse ist nach meiner Interpretation viel eher die Anerkennung der neuen Realität, die so aussieht, dass die großen amerikanischen Technologiekonzerne eine Vormachtstellung erreicht haben, die in den nächsten 20 Jahren kaum angreifbar sein sollte."

Meine Erfahrung der letzten 20 Jahre hat mich folgendes gelehrt. Wenn ich eine Aktie unbedingt kaufen möchte und ich mir sicher bin, bei einer Kurshalbierung sofort ein beträchtliches Vermögen setzen zu wollen, dann geht es im Kurs meist weiter nach oben. Microsoft ist so ein Fall. Der Burggraben von Microsoft ist uneinnehmbar stark geworden. Das KGV19e beträgt 25. Wenn sich die Microsoft-Aktie halbierte, wäre sie spottgünstig. Aktien, für die man diese Gedankenketten aufstellen kann, korrigieren meistens nicht wie erwartet, sondern bauen ihre Bewertungen sogar noch aus.

Selbst bei meinem Highflyer NVIDIA halte ich die Bewertung nach den starken Kursanstiegen nicht für übertrieben. Goldman Sachs schätzt den Gewinn je Aktie für das Kalenderjahr 2020 (Geschäftsjahr 2021) auf knapp 13 USD je Aktie. Bei einem KGV von 25 würde sich ein Kursziel in Höhe von 325 USD ergeben. Tatsache ist: Die Kurse gingen durch die Decke und die Gewinne genauso. Von einer Bewertungsblase kann nicht gesprochen werden.
Das Ausrufen einer Bubble ist nichts anderes als das Jammern derjenigen, die die Kursanstiege verpasst haben und sich nicht eingestehen wollen, die starke Gewinndynamik der US-Technologiefirmen nicht erkannt zu haben.
Die große Rally kommt erst noch

Es gibt 3 Wachstumsthemen, die in den nächsten 5 Jahren alles dominieren werden: Künstliche Intelligenz, Virtuelle Welten und E-Sports und Haushaltsrobotik. Diese Themen haben das Potenzial, eine regelrechte Euphorie auszulösen. Die Börse ahnt, wenn es mit einer neuen Technologie viel Geld zu verdienen gibt.

Die Interaktien-Euphorie im Jahr 2000 war damals eine verfrühte Vorwegnahme der gigantischen Gewinne, die Facebook, Google oder Amazon heute verdienen. Die Börse lag mit ihrer Intuition richtig. Der NVIDIA-CEO Jensen Huang gibt sich überzeugt davon, dass Videospiele die größte Sportart und größte Unterhaltungsbranche der Welt sein werden. Der nächste Schritt bei der Weiterentwicklung von Videospielen ist die virtuelle Realität. "Du kannst jede beliebige Person sein und alles tun was du willst", sagt Jensen Huang. Derzeit gibt es weltweit hunderte Millionen von Spielern. In naher Zukunft werden es weltweit über eine Milliarde Spieler sein, glaubt Huang.

Wenn ich ins Jahr 2025 schaue, dann wird es mit Sicherheit große Anbieter virtueller Welten geben, in die sich Millionen von Menschen zurückziehen und dafür einen monatlichen Betrag bezahlen, der vielleicht heute vergleichbar ist mit einem Sky-Abo, also schätzungsweise 29 pro Monat. Wenn 10 Millionen Menschen Teilnehmer dieser virtuellen Realität sind, verdient der Anbieter knapp 3,5 Mrd. pro Jahr. Bei 20 Millionen Menschen sind es bereits 7 Mrd. pro Jahr. Und bei 100 Millionen Menschen sind es 35 Mrd. pro Jahr.

Es werden neue Börsengiganten entstehen und ich habe vor die passenden dazu im Depot zu haben. Der richtige Zeitpunkt, um sich zu positionieren ist genau jetzt. Die Stimmung im US-Technologiesektor ist gut genug, um Vorschusslorbeeren zu verteilen. Eine Phase des Überschwangs steht in den Startlöchern.

Bei iRobot denke ich, dass die jüngste Aufwärtsbewegung die Vorwegnahme eines Sektortrends ist, der uns in den kommenden 10 Jahren noch häufig beschäftigen wird. Haushaltsroboter sind ein Massenmarkt. Im Jahr 2030 wird so gut wird nahezu jeder Haushalt einen Haushaltsroboter im Einsatz haben. Roboter zum Rasenmähen und Staubsaugen haben den Anfang gemacht. Vierbeinige Reinigungsroboter, die sich durch das ganze Haus bewegen können sind der nächste technische Evolutionsschritt. In schon 5 Jahren werden Putzroboter Bäder, Fensterscheiben und alles andere putzen können. In 10 Jahren wird es die ersten humanoiden Haushaltsroboter geben, die Wäsche waschen, kochen, bügeln und noch vieles mehr können.

Auch im Bereich Haushaltsrobotik werden neue Börsengiganten mit Bewertungen im Bereich von weit über 100 Mrd. USD entstehen. Der derzeitige Marktführer iRobot hat eine Börsenbewertung von 3 Mrd. USD. Selbst wenn nur eine kleine Chance von schätzungsweise 10 % besteht, dass iRobot auch in 10 Jahren noch der Marktführer auf diesem Gebiet sein wird, so ist es nun die Vorwegnahme der exponentiellen Verbreitung einer neuen Technologie, die von den Börsen nun gespielt wird. Darum habe ich die iRobot-Aktie gekauft. Im zweiten Halbjahr wird das Unternehmen zahlreiche neuen Roboter vorstellen. Eventuell ist schon ein neues Produkt dabei, das die Umsätze ab 2019 kräftig ankurbeln kann.

Fazit: Ich habe in meinen Depots bei den Technologien positioniert, die die nächsten 10 Jahre dominieren werden. Meine Aktien gehen gerade durch die Decke. Ich glaube, dass in den Bereichen Virtuelle Welten, künstliche Intelligenz und Haushaltsrobotik neue Börsengiganten entstehen werden. Verfolgen Sie im MasterTraders Trading-Channel wie ich mich positioniere.
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