Information zum Blog
Simon Betschinger
Diplom Volkswirt
Master of Science
Geschäftsführer TraderFox GmbH
Chefredakteur TradeCentre Börsenbrief

Performance
Start: April 2006 mit 100.000 Euro
2006: +58.377 Euro (Bescheinigung)
2007: +367.000 Euro (Bescheinigung)
2008: +140.000 Euro (Bescheinigung)
2009: +362.000 Euro (Bescheinigung)
2010: +236.800 Euro (Bescheinigung)
2011: +70.000€ (Bescheinigung)
2012: 142.898,85€ (Bescheinigung)
2013: 258.586,98€ (Bescheinigung)
2014: +109.136,13€ (Bescheinigung)

Hinweis nach WPHG §34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Simon Betschinger handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.

Simon Betschingers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Simon Betschinger schrieb am Samstag, 25.08. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Trade untenstehend sehen Sie die Übersicht meines fokussierten Investing-Depots. Es nähert sich der Marke von 500.000 €. Und das obwohl ich bereits fast 50.000 € entnommen hatte. In diesem Depot gibt es für mich nur den Weg nach vorne. Ich ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 3 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
20.09. 11:35 Uhr
*******************
14.09. 19:47 Uhr
*******************
14.09. 19:46 Uhr
The Bullboard Nr. 16 / 2018
12.09. 19:42 Uhr
Trading-Depot Update: Eine sehr komische Zeit, aber die Perspektive ist schön!
12.09. 17:11 Uhr
Trading-Depot: Aktuelle Übersicht und Kommentar
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Der MasterTrader
Reales 100.000 € Trading-Depot
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Montag, 31. März 2008

Schauen Sie wie das abgeht!

Wow, wow, wow!
Es ist Musik im Markt.
Die Kapelle bläst zum Bullenmarsch!

Schauen Sie wie die Aktie des Hamburger Hafens nach oben zieht. Heute erneut +5% auf 48,70 Euro aktuell. Damit hat der Titel innerhalb weniger Handelstage 20% gut gemacht. Das Schöne: Das Kaufsignal mit einem Musterdepot-Sell-Out war eindeutig. Das es so schnell und so stark nach oben geht, hätte ich trotzdem nicht gedacht!



Die TraderFox Nearhigh-Matrix liefert wieder die ersten Bullencharts mit Momentumambitionen!

Bilfinger und Berger zum Beispiel. Das ist einen klassischen bullische Konsolidierung. Als eine der wenigen MDAX-Titel nimmt Bilfinger ein neues 3-Monatshoch in Angriff. Beobachten Sie das gut!



Auch SGL Carbon scheint nach oben rauszuwollen



Fazit: Wenn solche Momentum-Charts nach oben aufgelöst werden, dann spricht das auch für einen bullischen Gesamtmarkt. Warten wir es ab. Seien Sie lieber optimistisch, als pessimistisch. Das ist mein persönliches Gefühl!

Auch H&R Wasag zieht nach der Dividendenankündigung nach oben und scheint den Abwärtstrend verlassen zu wollen!

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Montag, 31. März 2008
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Der Bulle zeigt seine Hörner!

Ich bleibe long. Die zweite Reihe des deutschen Aktienmarktes scharrt mit den Hufen. In den meisten Titeln steckt ein kleiner Bulle - so habe ich den Eindruck - der losmarschieren möchte!

Besonders eindrucksvoll sind die zahlreichen Quartalsberichte, die über den Ticker laufen. Im Nebenwertebereich gibt es mittlerweile zahlreiche Perlen. Man muss jetzt handeln, liebe Lieser, es ist an der Zeit sich zu positionieren:

H&R Wasag, Dividendenrendite 5,5%, positiver Ausblick
Cenit, Dividendenrendite 7%, positiver Ausblick
Masterflex, Dividendenrendite 5,3%, positiver Ausblick
Westag & Getalit, Dividendenrendite 6%, positiver Ausblick
Basler, Großauftrag über 6 Millionen Euro
Hoeft & Wessel, Ergebnis deutlich über Erwartungen, gigantischer Auftragseingang
und so weiter

Fazit: Das Nebenwerte-Segment befindet sich seit über einem Jahr in einer tiefen Baisse! Mittlerweile sind die Bewertungen wieder so attraktiv, dass man das Wort "investieren" wieder in den Mund nehmen darf.

Betrachten Sie meine größte Depotposition Sixt! Die Aktie verteidigt tapfer ihren Aufwärtstrend. Das KGV von nur 6 lockt Käufer!



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Montag, 31. März 2008
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Wer kauft sich da ein?

Seit mehreren Tagen ist bei Biotest ein starker Käufer zu beobachten, der den Aktienkurs nach oben treibt. Was steckt dahinter? Biotest ist ein forschender Pharmakonzern, der mit seinem Blutplasmageschäft eine Cashcow besitzt, die Monat für Monat Geld in die Kassen spült. Mit diesem Geld können Forschungen für neue Medikamente finanziert werden: Vor zwei Wochen wurde dem monoklonalen Antikörper BT-062 von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA der "Orphan Drug" Status verliehen. Dieser Status garantiert Medikamenten, die für die Behandlung seltener und schwerwiegender Erkrankungen entwickelt werden einen Patentschutz von 7 Jahren. Biotest schreibt dazu: "Eine Zulassung vorausgesetzt, hat BT-062 aus der Sicht Biotests das Potenzial, einen signifikanten Anteil am Markt für biotechnologisch hergestellte Medikamente zur Behandlung des Multiplen Myeloms zu erreichen. Dieser wird nach Expertenschätzungen im Jahr 2009 ein Volumen von etwa 3 Milliarden US-Dollar haben.

Erstaunlich ist: Mit einer 1,1fachen Umsatzbewertung für dieses Jahr wird Biotest immer noch wie ein gewöhnliches Pharmaunternehmen bewertet. Die Biotech-Fantasie sprang bislang noch nicht auf die Aktie über. Das scheint sich gerade zu ändern. Ich vermute es ist ein amerikanischer Institutioneller, der sich bei Biotest einkauft. Deutsche Fondsmanager haben meist nicht den Mut als erste neue Trends zu antizpieren. Man wartet in Deutschland lieber bis eine amerikanische Investment-Bank eine Kaufempfehlung ausspricht.


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Freitag, 28. März 2008
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Untergang der Solaraktien: Es nimmt seinen Lauf!

Ich sehe die Welt anders als andere Börsianer. Aber ich denke, ich sehe sie richtig und die anderen liegen falsch. Heute hat der Spiegel in dem Artikel "Chinesen überschwemmen Deutschland mit Solarzellen" einige interessante Fakten zusammen getragen. Ich zitiere die wichtigsten Abschnitte des Artikels

  • Schock für die deutsche Solarbranche: Jahrelang rühmten sich die Firmen als weltweite Marktführer. Jetzt belegen aktuelle Zahlen, die SPIEGEL ONLINE vorliegen: China hat Deutschland bei der Produktion überholt. Verkauft wird die Fernost-Ware aber hierzulande - wegen der hohen Förderung.

  • Hamburg - Deutschland muss ein Sonnenparadies sein. In keinem Land der Welt werden so viele Solaranlagen gekauft wie hier. Im vergangenen Jahr schraubten sich die Bundesbürger Module mit einer Leistung von 1300 Megawatt auf die Dächer - fast die Hälfte der globalen Nachfrage entfiel damit auf Deutschland.

  • Was die Sonnenfreunde vergessen: Die EEG-Gelder kommen immer seltener deutschen Firmen zugute. Die größten Hersteller von Solarzellen sitzen mittlerweile in Asien - und sie überschwemmen den deutschen Markt mit ihren Produkten. Das belegen aktuelle Zahlen des Branchenblatts "Photon", die SPIEGEL ONLINE exklusiv vorliegen. Die Kernaussage: China hat Deutschland bei der Solarproduktion überholt und liegt nun erstmals auf Platz eins.

  • Möglich macht dies das deutsche EEG - es unterstützt ausländische Produzenten genauso wie heimische. Die Kosten tragen die Verbraucher: Über ihre Stromrechnung müssen sie für jede Kilowattstunde Sonnenenergie rund 47 Cent zahlen. In keinem Land der Welt wird Solarstrom so üppig gefördert. Zum Vergleich: Konventioneller Strom kostet an der Leipziger Energiebörse nur fünf Cent.

  • Für die hiesigen Haushalte wird der Solar-Boom immer teurer. Denn das EEG schreibt die Vergütungssätze für 20 Jahre fest. Das heißt: Eine heute errichtete Solaranlage verursacht auch in 20 Jahren noch Kosten. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung beziffert diese "Solarschulden" auf 23,3 Milliarden Euro - allein für die bis Ende 2007 installierten Module.Und es kommen immer neue Anlagen hinzu. Bis 2010 dürften sich die Solarschulden schon auf 49,9 Milliarden Euro belaufen. Wenn der Markt noch schneller wächst, können es laut "Photon" auch 90 Milliarden Euro sein.

Fazit: Der deutsche Bürger finanziert mit seinen Steuergeldern mittlerweile chinesische Solar-Unternehmen. Die Höhe der Subventionen hat eine kritische Schwelle überschritten. Die Politik wird hier gegensteuern. Solarenergie ist damit nicht mehr konkurrenzfähig. Die Preise für dieses von jedem herstellbare Massengut werden 2009 in den Keller purzeln. 80% aller Solarfirmen stehen meiner Einschätzung nach vor dem Konkurs!



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Freitag, 28. März 2008
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Das Credo der großen Trader

Das Credo der großen Trader und Spekulanten, von Livermore, Soros bis Kostolany, hieß: Geduld. Das Wichtigste an der Börse ist die Geduld. Man muss auf die richtigen Momente warten und dann entschlossen zuschlagen! Wie wahr diese Weisheit doch ist, hat man letzte Woche gesehen. Dutzende von Aktien hatten letzten Donnerstag astreine Sellout-Formationen gebildet. Da musste man einfach zuschlagen.

Betrachen Sie den wunderschönen Chart der Aktie des Hamburger Hafens. Da fand letzten Donnerstag ein panikartiger Sellout statt, als ob ein Tsunami den gesamten Hafen vernichtet hätte. Ich habe mich dann kurz in den Nachrichten vergewissert, von einem Tsunami in Hamburg war weit und breit nichts zu lesen, also hatte ich dem Panikverkäufer zu 40,50€ einige Stücke abgenommen (siehe Premium-Blog). Aktuell notiert die Aktie bei 46€!

Fazit: Die richtige Aktie, zur richtig Zeit, macht den Trader reich! :)

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Donnerstag, 27. März 2008
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Rallygewinne! Boooomm...

Nur Trader kennen dieses Gefühl. Wenn aus einer Ahnung Wirklichkeit wird, ist es für einen Moment gestattet, sich selbstzufrieden, mit einem breiten Grinsen, in den Sessel fallen zu lassen! Mr. Market, my friend, let's go for dinner!

Die antizipierte Rally ist eingetreten. Hier sind einige der Gewinner:

Schmack Biogas +11%
Kloeckner & Co +9%
Q-Cells +15%
HypoRealEstate +14%
Elexis +8%
Funkwerk +7%
Biotest +6%
Deutz +5%
Arques +10%

Die nächsten Tage sind sehr wichtig: Verteidigen die Aktien ihre Kursgewinne, dann werde ich sofort einige Schwerpunkte auf Aktien setzen, die für Big-Money-Trades in Frage kommen. Und denken Sie immer daran: Momentum-Trading ist "the only way of trading." Die Phasen, in denen Momentum-Trades nicht funktionieren, sind lediglich das Vorspiel....
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Donnerstag, 27. März 2008
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RALLY

Genießen Sie es, liebe Leser. Lehnen Sie sich zurück und beobachten Sie wie der Markt die Rallysignale Schritt für Schritt in steigende Kurse transferiert. Ende des Jahres werden sich die Untergangsprediger, die ständig vor einem Zusammenbruch des Geldsystems gewarnet hatten, selbst lächerlich vorkommen. Nur dem Zentralbankensystem ist es zu verdanken, dass die schlimmste Finanz- und Kreditkrise seit 1930 mit wenigen blauen Flecken überstanden werden kann. Der Dow Jones befindet sich von seinem Allzeithoch gerade einmal 10% entfernt. Es herrscht keine Krisenstimmung an der Wall Street, nur ein leicht Schnupfen. Für das zweite Halbjahr stehen in den USA alle Zeichen auf strammes Wachstum: Hausbesitzer mit Geldproblemen müssen schuften bis zum Umfallen, um ihre Kredite tilgen zu können. Die massiven Zinssenkung werden die Investitionen spürbar ankurbeln und der schwache US-Dollar ermöglichst US-Exporteuren die Auslandsmärkte zu erobern!

Meine größte Depotposition Sixt scheint heute endgültig den neuen Aufwärtstrend zu bestätigen. Als Stichwort sage ich nur: KGV 6 und positiver Ausblick!



Leoni kommt mit hoher Dynamik nach oben. Das Unternehmen hat gestern cool zu versehen gegeben: "Probleme, welche Probleme? Wir bestätigen unseren Ausblick für 2008!"

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Dienstag, 25. März 2008
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Alles steigt, aber eines haut vom Hocker!

Der Markt haussiert. Die Rally-Signale, die ich am Freitag beobachtet habe, kündigten diesen Kurssprung gerade noch rechtzeitig an. Schauen Sie mit welcher Leichtigkeit Aktien heute nach oben marschieren:

Demag Cranes +11%
Hypo Real Estate +9%
Bilfinger Berger +9%
K+S +8%
Colonia Real Estate +8%
Commerzbank +8%
Deutsche Börse +7%
Solarworld +7%

Was mich aber wirklich fast vom Hocker haut, ist die erneute Treffsicherheit das MasterTraders Sentiment-Indikator. Dieser hatte schon letzten Montag das erste eindeutige Kaufsignal gegeben! Genau zum Starttag der Rallybewegung im Dow Jones. Ich glaube so langsam müssen wir für diesen Indikator einen Platz im Olymp der Börsenprognoseinstrumente reservieren.

Unglaublich, einfach unglaublich. Der Absturz des Call-Put-Ratios erfolte genau am Tief letzten Montag. Hier wollte die Masse der Trader auf einmal mit Shortspekulationen das große Geld verdienen

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Montag, 24. März 2008
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Kursrally an den US-Märkten!

Der Nasdaq-Index springt um 3% in die Höhe. Die Rally-Signale von Freitag scheinen sich voller Dynamik zu entfalten. Spannend ist für uns natürlich die Frage wie es morgen bei uns am deutschen Aktienmarkt weitergehen wird. Aufschlussreicher als die Sprünge im DAX wird die Reaktion der großen Vielzahl von Titeln im Prime Standard sein. Werden die Eröffnungsgewinne sofort wieder abverkauft oder sehen wir dieses Mal wirklich Investoren, die einsteigen und ihre Aktien längerfristig behalten wollen? Es wird spannend!

Machen Sie sich über folgendes Szenario Gedanken: Die massiven US-Zinssenkungen, der schwache Dollar sowie die Hypothekenkrise werden die US-Wirtschaft im zweiten Halbjahr beflügeln. Warum beflügelt die Kreditkrise die Wirtschaft, fragen Sie sich vollkommen zurecht. Weil die Kreditkrise viele Millionen Haushalte betrifft. Und glauben Sie mir: Hausbesitzer, die nachts nicht schlafen können, aus Angst vor der nächsten Tilgungsrate, sind hochmotivierte Arbeiter. Da wird niemand faul zu Hause rumsitzen und sich seinem Schicksal ergeben. Die Amerikaner sind ein tatenfreudiges Volk. Probleme werden angepackt. Die Frage ist also nur: Wann wird der Aktienmarkt den Konjunkturaufschwung im zweiten Halbjahr antizpieren? Morgen oder erst übermorgen? :)
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Donnerstag, 20. März 2008
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RALLYSIGNALE: Jetzt brauchen Sie eine Einstiegsstrategie!

Ja, liebe Leser, Sie lesen richtig. Der Markt zeigt Rallysignale. Nicht nur, dass die Zeitungen auf einmal voll sind von konjunkturellen Trübsaalgeschichten und Untergangssehnsüchten, sondern ein viel stärkerer Vorindikator dreht plötzlich auf Rallystimmung: Der Transport-Sektor in den USA steigt! Logistik-Aktien sind ein traditioneller Frühindikator, weil jedes produzierte Gut über die riesige Landmasse der USA transportiert werden muss. Diese Unternehmen sind eine Art Thermometer für die Wirtschaftsaktivität.

Neben den Railroad-Aktien, die ich Ihnen im letzten Beitrag gezeigt habe, zeigen weitere Titel aus dem Transportsektor glasklare BULLCHARTS!

Landstar System



Ryder System



Sogar die weltweit größte Einzelhandelskette, Wal Mart, bricht auf neue Hochs aus. Wie war das nochmal mit Konsumflaute in den USA?



Am Aktienmarkt braut sich etwas zusammen. So viel steht fest. Vielleicht - so wird man später sagen können - markierte der Zusammenbruch der traditionsreichen Investmentbank Bear Stearns den Höhepunkt der Kreditkrise!

Der MasterTraders-Sentiment-Indikator, der in seiner jungen Geschicht noch nie falsch lag, gab am Montag das erste Kaufsignal. In den letzten Tagen zeigte das Sentiment weitere panische Peaks. Die Mehrzahl der Trader versucht mit Shortspekulationen Geld zu verdienen.



Fazit: Es scheint mir, als ob sich der Markt an einem sehr wichtigen Punkt befinden würde. Eine Situation, die der große Jesse Livermore als Pivotal Point bezeichnet hätte. Ich entwickle am Wochenende eine Einstiegsstrategie und schildere Ihnen dann im Premium-Blog wie ich vorgehen werde und welche Aktien ich favorisiere.
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Dienstag, 18. März 2008
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Die Philosophie der Matrix

Jeder von uns hat sich schon einmal darüber geärgert einen starken Börsentrend verpasst zu haben. Waren Sie dabei als die Agraraktien Ende 2007 haussierten? Vermutlich nicht, und das ist ein Problem! Probleme sind dazu da um gelöst zu werden. Ich bin ein leidenschaftlicher Trader, der sein Geld an den Aktienmärkten verdient. Die Herausforderung jede Boom-Branche sofort im Ansatz zu erkennen, hat mir viele schlaflose Nächte bereitet. Aber es hat sich letztendlich gelohnt. Die Antwort ist die "Momentum-Breakout-Matrix". Während der Testphase für dieses Trading-Tool, die sich bereits einige Monate hinzieht, konnten wir den Aufschwung der Agraraktien quasi hautnah verfolgen. Sobald sich mehrere Aktien aus einer Branche mit Dynamik ihren 52-Wochen-Hochs nähern, zeigt die Matrix dies an. Die Matrix eröffnet – und das ist nicht übertrieben – eine vollkommen neue Perspektive auf die Aktienmärkte, weil sie Aktien einzig nach ihrem Abstand vom 52-Wochen-Hoch und ihrem Momentum klassifiziert. Somit wissen Sie mit einem Blick auf die Matrix sofort welche Aktien und welche Branchen sich gerade in Kursrally befinden. Vor allem die Möglichkeit boomende Sektoren sofort zu identifizieren, stellt einen gewaltigen Informationsvorsprung dar.

Infos zur "Momentum-Breakout-Matrix" gibt es auf www.traderfox.de

Auch heute zeigt die Matrix eine überraschende Entwicklung. Der "Railroad-Sektor" in den USA geht in eine Hausse-Bewegung über. Richtig – Warren Buffett hat hier vor einem halben Jahr erste Anteile erworben. Haben Sie von einem boomenden "Railroad-Sektor" schon zuvor irgendwo gelesen? Vermutlich nein: Für solche frühen Informationen benötigen Sie die Matrix. Wer die Matrix beherrscht, beherrscht den Markt!

CSX Corp



Burlington Northern

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Dienstag, 18. März 2008
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Zweigleisig denken: Wer bekommt die Marktanteile´?

Der stolze Investmentsbank Bear Stearns wurde innerhalb einer Woche in den Tiefen der Wall Street versenkt. Lehman Brothers hat ebenfalls große Probleme - glaubt man den Gerüchten. Kunden werden sehr vorsichtig sein und ihre Geschäfte mit den genannten Häusern reduzieren. In der Finanzbranche ist ein guter Ruf das wichtigste Qualitätskriterium. Für mich stellt sich die Frage: Welche Banken reißen die Marktanteile von in Not geratenen Konkurrenten an sich? Die Gewinner der Kreditkrise werden gestärkt aus der Branchenmisere hervorgehen und steigende Marktanteile verzeichnen. Ich meine, so langsam kann man sich die am solidesten aufgestellten Banken und Investmenthäuser einmal genauer anschauen, die bislang nur geringe Abschreibungen vornehmen mussten. Zum Beispiel Goldman Sachs und die Deutsche Bank. Die Geschichte von Wirtschaftskrisen verlief schon immer so: Im Abschwung gehen die schwächsten Unternehmen pleite. Die stärksten Unternehmen gehen stärker als je zuvor aus der Krise hervor.
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Montag, 17. März 2008
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Die Börse kollabiert!

...und wir dürfen dabei sein. Wozu braucht man Kino, Theater oder Musicals? Die Börse bietet doch täglich die beste Spannung. Na ja - Sie hören den süffisanten Unterton in meiner Stimme.

DAX -4%
Siemens -18%
Deutsche Börse -10%
Commerzbank -8%
Deutsche Bank-7%
Q-Cells -10%
Nordex -9%
Aareal Bank -13%
Gildemeister -10%
Praktiker -9%

Was sagt uns das? Jede Diskussion über das Geld Geldsystem ist überflüssig. Geld ist so stabil wie nie zuvor und wird jeden Tag wertvoller. Für die gleiche Summe Geld bekommen Sie täglich eine höhere Prozentzahl von Unternehmensanteilen. Siemens bekommen Sie mit Geld heute 19% günstiger als noch am Freitag! Ich sage es darum noch einmal: Wir haben keine Systemkrise, wir haben lediglich eine Finanz- und Wirtschaftskrise.

Was mache ich als Trader? Heute erst einmal gar nichts. Das draußen herrscht Krieg und es gibt viel zu viele Querschläger. Da muss ich nicht dabei sein. Ich warte jetzt auf die nächste Eröffnungspanik, wenn liquide Aktien aus TecDAX und MDAX mit riesigen Verlusten in den Handel starten. Dann gehe ich auf Einkaufstour. Vielleicht ja schon morgen....

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Montag, 17. März 2008
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Zum Gesamtmarkt und zur Börse

6200. Das ist eine Zahl, die alles aussagt. Über 8000 Punkte stand der DAX noch vor wenigen Monaten. Mittlerweile haben sich die Preise vieler Unternehmen dramatisch reduziert. Das ist doch eine gute Ausgangslage, um wieder optimistischer zu werden - sollte man meinen. Aber wieder einmal kann man hautnah erleben, dass die Börsianer in einer eigenen Welt leben. Es ist wieder genau so wie in Börsenbüchern schon seit über 100 Jahren beschrieben wird. Je tiefer die Kurse gehen, desto pessimistischer wird das Börsianervolk. Bei 8000 Punkten schrieen noch alle Hurra und jetzt soll plötzlich auf einmal alles schlecht sein? Woher kommen diese absurden Stimmungsschwankungen? Es liegt daran, dass Menschen meistens immer nur den Moment betrachten. Mit dem Kauf eines Unternehmens kauft man als Investor genau genommen eine Cashflow-Reihe. Für den Wert einer Aktie ist entscheidend wie das Unternehmen in zehn Jahren dasteht. Diese langfristige Denkweise verfolgt kaum jemand. Bei guten Unternehmensnachrichten wird die gute Wirtschaftslage bis ein alle Ewigkeit fortgeschrieben. Bei schlechten Unternehmensnachrichten denkt auf einmal jeder die Welt würde in eine tiefe Dauerrezession abrutschen und sich niemals erholen...
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Montag, 17. März 2008
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Untergang der Solaraktien: Jetzt kracht es!

Die ökonomische Logik sagt: Hersteller von Massengütern, die jeder produzieren kann, verdienen langfristig niemals ordentliche Margen

An der Börse braucht es manchmal etwas länger bis die ökonomische Logik bei allen angekommen ist. Aber wie soll es auch anders sein. Es gibt so viele Fonds mit Anlageschwerpunkt Solaraktien, so dass dieser Sektor extrem aufgeblasen ist. So langsam beginnt die Solarblase zu platzen. Siehe die heutige Kursentwicklung:

Solar-Fabrik -10%
Sunways -11%
Aleo Solar -9%
Ersol Solar -9%
Phoenix Solar -8%
Conergy -7%
Roth & Rau -7%
Solarworld -6%

Denken Sie an meine Worte: 90% aller Solaraktien werden ihre Hochs des letzten Jahres nie wieder erreichen. Die meisten werden in der Versenkung verschwinden!
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Sonntag, 16. März 2008
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Der Solarwahnsinn in Zahlen

Die hohen Gewinnmargen der Solarfirmen basieren alleine auf dem Subventionswahnsinn der Länder. Lange werden diese gigantischen Subventionen nicht mehr bezahlt...

    DJ Union will Subventionen für Solarstrom kürzen - Spiegel

    HAMBURG (Dow Jones)--Die Union will einem Medienbericht zufolge die Subventionen für die Solarstromförderung reduzieren. Nach jetzigem Stand müssen die Stromverbraucher in den nächsten zwei Jahrzehnten den Aufbau und Betrieb von Photovoltaikanlagen schätzungsweise mit bis zu 70 Mrd EUR finanzieren. "Das ist ein aberwitziger Betrag, der in der Solarindustrie für unbegründete Extraprofite sorgt", sagte CDU-Wirtschaftssprecher Laurenz Meyer dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". Die Förderhöhe müsse entsprechend stark gekürzt werden. Sonst werde der Klimaschutz "in der Bevölkerung an Akzeptanz verlieren".

Fazit: Die meisten Solaraktien werden ihre Hochs des letzten Jahres nie wieder sehen. Viele Unternehmen werden Konkurs machen...
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Sonntag, 16. März 2008
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Meine Performance: Was verdient ein Trader?

Liebe Leser,

seit einigen Tagen sind die Orderdaten von CortalConsors für 2007 verfügbar. Ich kann Ihnen somit eine erste Auswertung der erzielten Performance präsentieren.

Performance 2006: +58.377€ (testiert durch Steuerberater)
Performance 2007: +367.000€ (erste Auswertung der Orderdaten)

Die Performance beinhaltet alle Veräußerungsgewinne, die für die Steuererklärung periodengerecht auf das jeweilige Jahr zugeordnet werden müssen. Im Zeitraum April 2006 bis Ende 2007 ist mir damit eine Depotverfünffachung gelungen. Das Projekt "reales 100.000 € Trading-Depot" war somit ein voller Erfolg.

Wie habe ich das geschafft? Ich ziehe systematisch meine Trading-Strategien durch und lasse mich dabei von nichts irritieren. In den letzten Wochen habe ich kaum getradet, weil der Markt und einzelne Aktien kein angemessenes Chance-Risiko-Verhältnis vorweisen konnten. Aktien bewegen so wahnsinnig schnell hoch und runter, neue Nachrichten über Kreditprobleme oder Wirtschaftsdaten ändern innerhalb weniger Stunden die vorherrschenden Trends radikal, so dass man als Trader zu sehr vom Zufall abhängig ist. Ein Zeit, in der man langsam machen sollte. Denn Trading ist kein Glücksspiel, sondern sollte das systematische Ausnutzen von Chancen sein.

Meine Trading-Strategien sind:

1. Momentum-Trading und Big-Money-Trades
2. Rebound-Trading mit Panik-Peaks
3. News-Trading nach bedeutenden Unternehmensmeldungen, die neue Trends einleiten können.

Wie systematisiere ich mein Trading?

Die Antwort heißt: Vorsprung durch professionelle Trading-Software. Ich muss immer wissen welche Aktien die Kriterien für meine Strategien erfüllen. Wenn der Gesamtmarkt in einen neuen Aufwärtstrend übergeht, muss ich sofort im Blick haben, welche Aktien zuerst auf neue Hochs gehen. Wenn der Gesamtmarkt crashartig einbricht, muss ich sofort wissen, welche Aktien ohne Nachrichten am meisten verloren haben. Wenn die Märkte haussieren, dann muss ich sofort sehen, welche Branchen die Bewegung anführen. Nun endlich ist es so weit. Ich hatte es schon seit längerer Zeit versprochen, leider dauerte es eine halbe Ewigkeit. Seit gestern stehen Ihnen meine Trading-Tools ebenfalls zur Verfügung!

Auf www.traderfox.de erhalten Sie Zugriff auf:

-> Die Momentum-Breakout-Matrix
-> Rebound-Matrix für Panik-Peak-Trading
-> Einen Candlestick-Muster-Screener
-> Eine Vielzahl von Trading-Signalen

Die Momentum-Breakout-Matrix ist ein Trading-Tool, das ich speziell für meine Momentum-Strategien konzipiert hatte. Mit der Matrix verpasst man definitiv keinen starken Aufwärtstrend mehr. Sämtliche Boom-Branchen werden sofort angezeigt. Weitere Informationen finden Sie auf www.traderfox.de

Die Matrix in Aktion zeigt dieser kurze Trailer, den wir für Sie angefertigt haben.



Welche Performance werde ich 2008 erzielen?

Momentan stehe ich auf Jahressicht bei plus minus Null. Ich habe mich dem hektischen Hin und Her gerade fast komplett entzogen. Auch wenn die meisten Trader frustriert sind, darf man nicht übersehen, dass der Crash ein Segen für zukünftige Entwicklung des Aktienmarktes ist. Ausgezeichnete Unternehmen mit hervorragenden Wachstumsperspektiven werden momentan in Grund und Boden geprügelt. Zwangsliquidationen und Geldprobleme in der gesamten Finanzbranche lassen den Aktienmarkt einbrechen. Ich werde zur Zeit von vielen ausgelacht, wenn ich immer über meine "Big-Money-Trades" spreche. Sollen sie doch alle lachen. Ich warte geduldig darauf bis der Markt so tief runtergeprügelt wurde und reif für eine neue Rallybewegung ist. Dann wird mir die Momentum-Breakout-Matrix die neuen Trends sofort zeigen. Ich werde sofort wissen in welche Branchen das große Kapital fließt und auf einmal werden aus kleinen Trades wieder "Big-Money-Trades". Vermutlich wird es noch bis zu den Quartalsergebnissen für Q1 2008 dauern bis sich ein tragfähiger Boden ausbildet. Die Börsianer stecken kollektiv in tiefer Rezessionsangst. Wer will es ihnen verübeln, der starke Euro, die hohen Rohstoffpreise und verwirrende Presseartikel, die das Finanzsystem in Gefahr sehen, machen es für Optimisten nicht gerade leicht. Der Markt will die Bilanzen europäischer Industrieunternehmen schwarz auf weiß vor sich liegen haben. Erst dann wird neu kalkuliert und eventuell schon neuer Mut für größere Investments gefasst. Eine spannende Zeit. Schön dass wir dabei sein...

Wie sieht mein Trading-Desk aus?

Ich arbeite mit 4 Monitoren. Auf den beiden Hauptmonitoren läuft der CortalConsors Premium-Trader mit den Nachrichtentickern. Die Kurslisten aller relevanten Indizes lasse ich mir realtime nach der Performance sortieren. Auf den beiden anderen Monitoren laufen die TraderFox Trading-Tools. Ein kleiner Signalton informiert mich sofort über neue relevante Marktbewegungen wie zum Beispiel ein neues 52-Wochen-Hoch oder ein Jeff Cooper Expansion Breakout.




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Samstag, 15. März 2008
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Die Trading-Revolution startet heute

Watch it!

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Freitag, 14. März 2008
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Wie tief treiben Zwangsliquidationen die Aktienmärkte?

Die Kreditspieler bekommen Probleme. Die ersten prominenten Namen sind dabei. Mit dem Kollaps des 22 Mrd. Dollar schweren Hypothekenfonds der Beteiligungsgesellschaft Carlyle Group dürfte eine Welle von Zwangsliquidationen in Gang getreten worden sein. Wie viel Druck auf die Aktienmärkte kommt, wenn milliardenschwere Positionen aus den Depots geworfen werden müssen, weil einige Private Equity Häuser ihre Margin-Calls nicht mehr decken können, kann man sich gut vorstellen.

Ich verweise bezüglich der Kreditspekulationen auf ein hochinteressantes Szenario mit einer Deutschen Aktie. Was macht der Private Equity Gigant Blackstone mit der 4,5%igen Beteiligung an der Deutschen Telekom, die zu 85% auf Kredit gekauft wurde? Wenn diese Position abgestoßen werden muss, weil es an anderen Stellen im Konzern brennt, oder die Deutsche Bank als Kreditgeber einen Nachschuss einfordert, sind einstellige Kurse bei der Deutschen Telekom nicht mehr unvorstellbar!

Lesen Sie diesbezüglich auch meinen früheren Blog-Eintrag: Telekom - Blackstone - und die tickende Zeitbome!

Der Chart zeigt: Die Aktie der Deutschen Telekom entwickelt einen gefährlichen Abwärtsdrift - als ob die Börsianer schon etwas ahnen würden. Das heutige negative Statement der Rating-Agentur S&P bezüglich des dynamischen Verschuldungsgrades heizen die Spekulationen zusätzlich an...

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Freitag, 14. März 2008
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Sentiment zeigt wieder Panik!

Der MasterTraders Sentiment-Indikator zeigt erstmals seit 2 Monaten wieder ein Call-Put-Ratio unter 0,3. Gestern stürzte der Wert auf 0,27 ein, was auf tiefen Pessimismus bezüglich der weiteren Börsentwicklung hindeutet. Die überwiegende Mehrzahl unserer Börsenspiel-Teilnehmer spekuliert kurzfristig auf fallende Kurse und erhofft sich davon Trading-Gewinne. In der Vergangenheit fielen signifikante lokale Tiefs der Aktienindizes regelmäßig genau mit einem Einbruch des Sentiment-Indikators zusammen.

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Freitag, 14. März 2008
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Ein Hurra auf unser Geldsystem

"Was der Bauer nicht kennt, das frißt er nicht", sagt der Volksmund. Was der Börsianer nicht versteht, das macht er schlecht. In den Internetforen hat das tägliche Geschreibsel über unser Geldsystem und die FED eine unerträgliche Form angenommen. Leute, mit keiner Ahnung von nichts, sprechen von Währungsreformen, dem Staatsbankrott der USA und wünschen sich eine Rückkehr zum Goldstandard. Mein Gott, denke ich mir, wann wird endlich Ökonomie als Pflichtfach an den Schulen eingeführt. Weder ist die USA sonderlich hoch verschuldet, sondern mit etwa 70% Verschuldung zum BIP genau so finanzstark wie im Durchschnitt die größten europäischen Länder. Noch würde ein Goldstandard irgend etwas verbessern. Im Gegenteil: Das wäre der Beginn einer globalen Wachstumskrise und Dauerrezession. Kein seriöser Ökonom fordert noch einen Goldstandard. Die Geschichte hat die Probleme dieses Systems aufgedeckt und ausreichend dokmunentiert. Das letzte goldgedeckte Währungssystem war das Bretton-Woods-System, das 1971 zusammenbrach und endgültig die Untauglichkeit einer solchen Systemideologie bewies. Wachsende Volkswirtschaften benötigen eine steigende Geldmenge, da kann kein Mensch widersprechen, aber wie soll der Goldbestand in den Lagern der Zentralbanken genau so schnell wachsen? Das ist umöglich, sobald eine Volkswirtschaft größer ist als ein kleiner Inselstaat.

Was gerade in der Finanzwelt passiert, ist doch das ideale Beispiel für die Robustheit des Geldsystems. Wir befinden uns vermutlich in der schlimmsten Kredit- und Finanzkrise seit 1929, viele Finanzhäuser haben Liquiditätsprobleme und die Zentralbanken schaffen es mit geringen Interventionen den Schaden relativ klein zu halten. Schauen Sie sich um in der Welt. Erleben wir einen Konjunktureinbruch um 30% wie 1930? Nein! Bricht die wirtschaftliche Entwicklung komplett zusammen? Nein! Passiert in der Realwelt eigentlich überhaupt irgend etwas tragisches, was nicht in jeder Rezession auch passiert? Nein! Nur die Aktien werden wegen der kleinen Krise etwas nach unten geprügelt. Unser Geldsystem ist perfekt. Es gibt kein besseres. Ich kann das Klagen der meisten Börsianer nicht nachvollziehen. Es basiert auf Unkenntniss der Zusammenhänge...
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Montag, 10. März 2008
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Es trifft nicht die Falschen

Es ist eine Zeit mit angenehmen Seiten. Dass ich mich täglich am Kursverfall der Solaraktien erfreue, können Sie sich denken. Wenn es eine Branche zerbröselt, für die alle optimistisch waren, dann wird uns bewusst warum die Börse das "Spiel der Spiele" genannt wird. Der Hohn, der einem in Zeiten des Booms entgegen gebracht wird, wenn man skeptische Wort äußert, geht in eine tiefe Genugtung über wenn man es dann letztendlich doch besser wusste als die Masse der Marionetten, die sich von Mr. Market verführen ließen

Und es gibt noch eine Sorte von Aktien, die endlich auf den Boden der Tatsachen zurück geholt wird. Gemeint sind die zahlreichen Kreditspieler. Die Zeiten, in denen das Wort Risiko nur als Spaßbremse verstanden wurde, sind vorbei. Jawohl. Zutiefst schockierend ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass dummdreiste Kreditspekulationen von vermeintlichen seriösen Bänkern angepriesen werden, wenn man diese hinter einer glänzenden Verpackung versteckt. Böse Zungen behaupten ja, dass viele Finanzmanager der französischen Aussprache des Wortes "subprime" einfach nicht widerstehen konnten.

Aktien mit gefährlichen Bilanzstrukturen werden auf den Boden der Tatsachen zurecht gestutzt. Dazu gehört zum Beispiel Arcandor. Auf die Risiken dieses Titels hatte ich mehrmals hingewiesen. Ich zitiere immer wieder gerne aus dem Handelsblatt: "Stolz verweist Konzernchef Middelhoff auf eine Eigenkapitalquote von 17,4 Prozent. Ist der Konzern damit über den Berg? Leider täuscht diese komfortabel scheinende Kennziffer. Zwar verbesserte sich das Eigenkapital im Rumpfgeschäftsjahr um 1,3 Mrd. Euro. Doch allein 1,5 Mrd. Euro Eigenkapital flossen dem Konzern "erfolgsneutral" zu – zwei Drittel davon aus dem Aktientausch mit dem britischen Touristikkonzern MyTravel. Anschließend aktivierte Arcandor zusätzlich 3,5 Mrd. Euro für den Firmenwert der neuen Thomas Cook in der Bilanz. Damit stehen nun "immateriellen Vermögenswerten" von insgesamt 4,5 Mrd. Euro lediglich 2,4 Mrd. Euro Eigenkapital gegenüber. Bilanzexperten wie Karlheinz Küting von der Universität des Saarlands halten dies für äußerst riskant. Weil Firmenwerte einem jährlichen Impairment-Test unterzogen werden, kann es hier zu erheblichen Neubewertungen kommen. Für den Fall, dass sich dadurch die aktivierten Firmenwerte um mehr als 2,4 Mrd. Euro verringern, wäre Arcandor überschuldet und damit Pleite." Zitat Ende.



Hypo Real Estate ist ein weiteres Beispiel für die verdrehte Warnehmung der Massen. Siehe auch hier meinen älteren Beitrag. Wie oft musste ich mir im Börsenfernsehen das Gelaber von Analysten anhören, die stolz auf die Kursnotierungen unter dem Eigenkapital verwiesen? Ich weiß es nicht mehr, ich weiß nur, dass die Wahrheit bitter ist. Gemäß der letzten Bilanz wird das Eigenkapital von 3,385 Milliarden Euro mit Verbindlichkeiten in Höhe von 160 Milliarden Euro finanziert. Man mache sich diese Verhältnisse einmal klar. 160 Milliarden Euro Verbindlichkeiten!!! Und in diesen Tagen weiß kein Mensch welche Schuldverschreibungen wirklich ausfallsicher sind. Wenn bei der Hypo Real Estate noch einmal etwas schief geht und weitere Abschreibungen drohen, dann wird es sehr, sehr, sehr grausam für das Unternehmen.

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Sonntag, 09. März 2008
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Nachrichten für Big-Money-Trades

Am meisten Geld hatte ich 2007 mit Aktien wie GoYellow, Sto, Roth & Rau und REpower verdient. In diesem Titeln war ich vor den bedeutenden Kursrallys mit sehr hoher Depotgewichtung investiert. Wie kann man sich sicher sein, dass ein exzellentes Chance-Risiko-Verhältnis vorliegt und die Aktie mit hoher Wahrscheinlichkeit steigen wird? Es müssen neue Nachrichten vorliegen, die das Unternehmen in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen. Nur bedeutende fundamentale Ereignisse können das Angebot- und Nachfrageverhalten dauerhaft ändern und eine Aktie in neue Höhen befördern.

Zur täglichen Aufgabe eines Traders gehört das Studium der Unternehmensnachrichten. Als Trader muss man wissen welche Erwartungen die Börsianer mit einem Unternehmen verbinden. Kurspotenzial liegt dann vor, wenn die tatsächliche Entwicklung die usprüngliche Erwartungshaltung übertrifft. Und glauben Sie mir: Es gibt so viele Hinweise in der realen Welt, dass sich die Geschäftssituation eines Unternehmens besser entwickelt, als noch im Jahresausblick angenomen wurde. Nur wenn Sie die Erwartungen der Masse kennen, können Sie mit Ihrem Instinkt und einer aufmerksamen Beobachtungsgabe eine Intuition für die zukünftigen Gewinneraktien entwickeln. Damit es Ihnen leichter fällt in der täglichen Nachrichtenflut einen Überblick zu behalten, gibt es seit heute auf MasterTraders eine Nachrichtenübersicht. Hier treffen die ad-hocs und Unternehmensnachrichten der drei relevanten Agenturen DGAP, euro ad-hoc und Hugin zusammen. Ich klicke mich hier täglich durch alle wichtigen Unternehmensnachrichten, um auf dem Laufenden zu bleiben.

-> MasterTraders Nachrichtenübersicht

Auf dieser Grafik ist sehr schön zu sehen wie sich bei Roth & Rau nach einer Nachricht das Kursverhalten von einem Tag auf den anderen schlagartig änderte. Der Titel legte 2007 nach der Meldung eine Kursrally von 90€ auf über 250€ hin
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Donnerstag, 06. März 2008
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Untergang der Solaraktien: Das ist der Todesstoß!

Warum es immer noch so viele Optimisten für Solaraktien gibt, ist mir unbegreiflich. Mit einem Massengut, das jedes kapitalstarke Unternehmen produzieren kann, lassen sich langfristig keine Margen erwirtschaften. Jedes Unternehmen der Welt kann in den Solarsektor einsteigen, indem es zum Telefon greift und schlüsselfertige Produktionsanlagen ordert. Das ist gestern geschehen - in einem noch nie dagewesenen Umfang!

Applied Materials, der weltweit größte Maschinenbauer mit besonderes Knowhow für Maschinen zur Chipproduktion, hat einen Auftrag zur Ausstattung von Solar-Fabriken in Höhe von 1,9 Milliarden USD erhalten. Wer sich hinter dem Auftraggeber verbirgt, wurde nicht bekannt gegeben. Der Solarmarkt hat eine Größe erreicht, die es nun auch für Großkonzerne attraktiv macht in die Produktion einzusteigen. Mit Skaleneffekten, denen kleinere Unternehmen nichts entgegen zu setzten haben. Was passiert meiner Ansicht nach mit Aktien wie Sunways, Aleo Solar, Solon...? Diese Papiere werden zerquetscht wie eine Schnecke unter einem Stiefel. Der Sektor wird jetzt unter Unternehmen aufgeteilt, die in ganz anderen Größenordnungen spielen.
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Donnerstag, 06. März 2008
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Wirtschaftskrieg: Wir müssen uns endlich verteidigen!

In einer globailisierten Welt sind die Spielregeln andere als sie so mancher dicke EU-Komissar auf einem Polstersessel gerne hätte. Die Amerikaner sanieren sich gerade auf Kosten der Europäer und wir schauen tatenlos zu. Heute erreicht der Euro mit 1,53 Euro ein neues Rekordhoch. Deutsche und europäische Exporteure werden im Dollar-Raum vom Markt gedrängt, während sich gleichzeitig amerikanische Großkonzerne mit ihren Ausfuhren eine goldende Nase verdienen. Ich bin mir sich: Die Dollar-Schwäche ist von FED und US-Regierung gewollt. Die schwache amerikanische Inlandskonjunktur soll mit massiv steigenden Exporten wieder auf die Beine gestellt werden. Die Amerikaner sind seit jeher ein handlungsfreudiges Volk. Wenn sich etwas falsch entwickelt, dann wird dagegen gesteuert. Das ist legitim und bewundernswert. In Europa ist diese Geisteshaltung ein Fremdwort. Von einer Konkurrenzsituation zu anderen Wirtschaftsräumen scheint man noch nie etwas gehört zu haben. Und so nimmt es die EZB hin, dass sich die Situation europäischer Exportunternehmen auf dem Weltmarkt täglich verschlechtert. Das ist eine vollkommen bescheuerte Haltung, weil es Verteidigungsstrategien gibt:

Die EZB muss jetzt zwei Dinge tun. Erstens: Sofort die Briefseite im USD/Euro zustellen, um den Spekulanten den Wind aus den Segeln nehmen. Zweitens: Einen fairen Wert des Euro berechnen, der sich an den Kaufkraftparitäten orientiert und diesen täglich als Zielkorridor veröffentlichen. Wenn Long-Spekulanten im Euro klar wird, dass sie gegen die Europäische Zentralbank kämpfen, werden sie sich schnell von ihren Positionen verabschieden. Die Chinesen verfolgen diese Politik, eine Wechselkursoberschranke festzulegen, um die eigene Exportwirtschaft zu schützen, schon seit vielen Jahren. Die eingesammelten Dollars könnte die EZB vewenden um amerikanische Aktiva aufzukaufen. Das wäre ein klarer Warnschuss in Richtung der USA: "Wenn ihr eure Währung unkontrolliert inflationiert, kaufen wir - überspitzt formuliert - euer Land auf". Natürlich gibt es auch einen Nachteil wenn die EZB neue Euro-Noten ausgibt, um die Briefseite des Euro-Kurses zu deckeln. Die Geldmenge steigt an. Über andere Offenmarkt-Operationen könnte dieser Anstieg einige Zeit ausgeglichen werden, ohne ein zu großes Inflationsrisiko einzugehen.

Fazit: Die Wirtschaftsräume dieser Welt befinden sich in einem "Krieg" gegeneinander. Es ist ein Krieg um Wohlfahrtsgewinne. Eine passive "Wir-lassen-alles-mit-uns-machen-Politik" der Euroäer ist nicht mehr zeitgemäß. Amerikaner und Chinesen setzen knallhart eigene wirtschaftliche Interesseren durch. Es wird Zeit, dass die EZB europäische Wirtschaftsinteressen aggressiver verteidigt!
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Dienstag, 04. März 2008
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Solon: Downmomentum

Eine Solaraktie nach der anderen nähert sich ihrem Jahrestief. In einem knallharten Preiswettbewerb werden die meisten Unternehmen nicht standhalten können. Zu den schwächeren Solarfirmen zähle ich zum Beispiel den TecDAX-Titel Solon. Die Aktie hat seit ihrem Erholungshoch vor drei Wochen bereits wieder fast 30% an Wert verloren. Man kann das Downmomentum intraday wunderbar für Shorttrades nutzen. Der Weg des geringeren Widerstands zeigt nach unten.

Ich habe Ihnen gestern im Premium-Blog drei weitere Aktien genannt, die für mich als klare Short-Trades in Frage kommen. Nutzen Sie das nach unten gerichtete Momentum, um in Zeiten schwacher Börsen trotzdem Geld zu verdienen.

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Montag, 03. März 2008
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Klartext zur Inflation und zur FED-Strategie

Was über Inflation jeden Tag geschrieben wird, ist lustig, aber meistens komplett falsch. Inflation, die von steigenden Rohstoffpreisen ausgelöst wird, die wiederum Ausdruck knapper Güter sind, ist vollkommen ungefährlich. Ben Bernanke kann darum mit sorgenvoller Miene davor warnen, muss aber nicht darauf reagieren. Inflation ist nur gefährlich, wenn sie von einer Ausweitung der Geldmenge herrührt, die einen dauerhaften Wertverfall der Kaufkraft des Geldes reflektiert. Glauben Sie mir: Diese Art von Inflation haben die Notenbanken im Griff. Die Geldbasis ist kontrollierbar, lediglich der Geldmultiplikator kann ad-hoc nicht genau bestimmt werden - was langfristig egal ist.

Lustig ist auch warum immer alle denken, Inflation sei für die Aktienmärkte nicht gut. Das stimmt nicht. Inflation ist für die Aktienmärkte mittelfristig ein Nachbrenner. Durch Inflation steigen die Unternehmensgewinne, zwar nur nominal, aber schließlich werden auch Aktien nicht in Realnotierungen gehandelt. Steigende Gewinne bedeuten langfristig steigende Aktienkurse. Inflation ist also positiv für die Aktienmärkte, schädlich ist nur der Kampf gegen sie. Aber das ist ein anderes Thema und momentan kämpft die FED nicht gegen die Teuerungsraten.

Und es gibt noch eine gute Seite der Inflation. Schulden werden einfacher bezahlbar. Hinter der Inflations-Duldungspolitik der FED steckt eine klare Strategie. Wer 10.000 € Schulden hat, aber jedes Jahr 4% mehr verdient, kann seine Schulden einfacher zurück bezahlen. Genau die richtige Medizin für die überschuldeten Hausbesitzer. Das Gleiche gilt für die US-Regierung. Der Nachteil dieser Geldaufweichung ist eine fallende Währung, was Ausländern ermöglicht, relativ günstig US-Sachvermögen zu erwerben. Vermutlich wird die amerikanische Notenbank ihre Politik fortsetzen bis die US-Exporteure den Binnenmarkt aus seiner Wachstumsdelle herausziehen. Dann wird man zu einer Strategie des harten Dollars überwechseln und das wird schneller gelingen, als Sie jetzt noch glauben mögen....
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Sonntag, 02. März 2008
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Untergang der Solaraktien IV

Zur wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit von Solarstrom gibt dieser Handelsblattartikel Aufschluss. Ich zitiere eine wichtige Passage:

    "Die Rechnung ist einfach: Solarstrom wird, wenn er in einer 2008 errichteten Anlage gewonnen wird, mit bis zu 46,75 Cent pro Kilowattstunde vergütet. Zum Vergleich: Für Windstrom gibt es maximal 9,1 Cent pro Kilowattstunde. Und konventioneller Strom kostet derzeit an der Leipziger Energiebörse etwa fünf Cent. Auch wenn dieser in den nächsten Jahren teurer werden dürfte, bleibt eine große Differenz.

    Diese sogenannten "Solarschulden" belaufen sich in Deutschland inzwischen auf 112 Euro pro Kopf. Die Novelle des EEG sieht zwar vor, dass die Vergütungssätze für regenerative Energien jährlich sinken – bei Solarstrom zum Beispiel um fünf Prozent. Trotzdem steigen die Gesamtkosten, weil jedes Jahr viele neue Anlagen ans Netz gehen, wodurch die Ersparnis aus den sinkenden Sätzen überkompensiert wird"

Fazit: Wann Solarstrom aus wirtschaftlicher Sicht wirklich wettbewerbsfähig wird, weiß niemand. Optimisten sehen die sogenannte "Grid-Parity" in südeuropäischen Ländern ab 2015 erreichbar. Erst dann ist Solarstrom mit konventionellem Strom konkurrenzfähig - aber noch nicht günstiger. Allerdings wird dann kein hoher Neubedarf für Solarenergie mehr vorhanden sein, weil Solarenergie am gesamten Energiemix eines Landes maximal 15% betragen kann. Die Grundlast muss mit Energieformen erzeugt werden, die keine hohen Leistungsschwankungen aufweisen, sonst sitzt im Winter die halbe Bevölkerung im Dunkeln.

Wenn am Aktienmarkt eine "Bubble" platzt, will es anfangs kaum jemand wahrhaben. Der Anteil der Aktionäre, die sich in die Aktien einer Branche verliebt haben, ist gewaltig. An der Börse setzt sich langfristig jedoch immer die reale Gewinnperspektive eines Unternehmens durch. Der deutsche Branchenleader Q-Cells stürzt mit riesiger Geschwindigkeit auf neue Jahrestiefs zu. Es wird noch viel tiefer gehen, dessen bin ich mir sicher!


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