Information zum Blog
Simon Betschinger
Diplom Volkswirt
Master of Science
Geschäftsführer TraderFox GmbH
Chefredakteur TradeCentre Börsenbrief

Performance
Start: April 2006 mit 100.000 Euro
2006: +58.377 Euro (Bescheinigung)
2007: +367.000 Euro (Bescheinigung)
2008: +140.000 Euro (Bescheinigung)
2009: +362.000 Euro (Bescheinigung)
2010: +236.800 Euro (Bescheinigung)
2011: +70.000 (Bescheinigung)
2012: 142.898,85 (Bescheinigung)
2013: 258.586,98 (Bescheinigung)
2014: +109.136,13 (Bescheinigung)

Hinweis nach WPHG 34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Simon Betschinger handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.

Simon Betschingers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Simon Betschinger schrieb am Donnerstag, 31.01. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Trader, die Börse ist ein intellektueller Wettstreit. Jeder Trading-Gewinn ist ein hart errungener Sieg gegen Mr. Market. Ich weiß es vermutlich nur in 5 % aller Fälle besser als Mr. Market. Mit diesem kleinen Vorteil beim Erkenntnisgewinn ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 2 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
17.04. 20:12 Uhr
*******************
16.04. 20:35 Uhr
*******************
13.04. 12:17 Uhr
Trading-Depot-Übersicht und Kommentar
09.04. 16:50 Uhr
5000 TUI verkauft zu 8,33 (Xetra)
09.04. 16:41 Uhr
350 Facebook gekauft zu 158,18 (Tradegate)
Archiv
3 Beiträge
Februar 2019
1 Beitrag
November 2018
1 Beitrag
August 2018
1 Beitrag
April 2018
1 Beitrag
Januar 2018
1 Beitrag
Juli 2017
4 Beiträge
Mai 2017
1 Beitrag
Dezember 2016
1 Beitrag
November 2016
4 Beiträge
Oktober 2016
3 Beiträge
Juli 2016
1 Beitrag
Juni 2016
6 Beiträge
Mai 2016
2 Beiträge
April 2016
4 Beiträge
März 2016
1 Beitrag
Februar 2016
3 Beiträge
Januar 2016
1 Beitrag
Dezember 2015
4 Beiträge
November 2015
2 Beiträge
Oktober 2015
8 Beiträge
September 2015
4 Beiträge
August 2015
4 Beiträge
Juli 2015
4 Beiträge
Mai 2015
1 Beitrag
April 2015
1 Beitrag
März 2015
1 Beitrag
Februar 2015
2 Beiträge
Januar 2015
5 Beiträge
Dezember 2014
5 Beiträge
Oktober 2014
17 Beiträge
September 2014
12 Beiträge
August 2014
7 Beiträge
Juli 2014
2 Beiträge
Juni 2014
7 Beiträge
Mai 2014
4 Beiträge
April 2014
1 Beitrag
März 2014
2 Beiträge
Februar 2014
1 Beitrag
Januar 2014
5 Beiträge
Dezember 2013
1 Beitrag
November 2013
2 Beiträge
Oktober 2013
4 Beiträge
August 2013
3 Beiträge
Juni 2013
6 Beiträge
Mai 2013
2 Beiträge
April 2013
3 Beiträge
März 2013
2 Beiträge
Februar 2013
6 Beiträge
Januar 2013
8 Beiträge
Dezember 2012
5 Beiträge
November 2012
3 Beiträge
Oktober 2012
6 Beiträge
September 2012
6 Beiträge
August 2012
7 Beiträge
Juli 2012
3 Beiträge
Juni 2012
29 Beiträge
Mai 2012
15 Beiträge
April 2012
17 Beiträge
März 2012
9 Beiträge
Februar 2012
10 Beiträge
Januar 2012
11 Beiträge
Dezember 2011
13 Beiträge
November 2011
7 Beiträge
Oktober 2011
20 Beiträge
September 2011
43 Beiträge
August 2011
17 Beiträge
Juli 2011
13 Beiträge
Juni 2011
14 Beiträge
Mai 2011
11 Beiträge
April 2011
9 Beiträge
März 2011
9 Beiträge
Februar 2011
5 Beiträge
Januar 2011
8 Beiträge
Dezember 2010
10 Beiträge
November 2010
13 Beiträge
Oktober 2010
8 Beiträge
September 2010
9 Beiträge
August 2010
14 Beiträge
Juli 2010
12 Beiträge
Juni 2010
19 Beiträge
Mai 2010
12 Beiträge
April 2010
9 Beiträge
März 2010
7 Beiträge
Februar 2010
6 Beiträge
Januar 2010
7 Beiträge
Dezember 2009
7 Beiträge
November 2009
16 Beiträge
Oktober 2009
12 Beiträge
September 2009
14 Beiträge
August 2009
19 Beiträge
Juli 2009
25 Beiträge
Juni 2009
15 Beiträge
Mai 2009
9 Beiträge
April 2009
15 Beiträge
März 2009
13 Beiträge
Februar 2009
11 Beiträge
Januar 2009
20 Beiträge
Dezember 2008
21 Beiträge
November 2008
32 Beiträge
Oktober 2008
32 Beiträge
September 2008
18 Beiträge
August 2008
26 Beiträge
Juli 2008
9 Beiträge
Juni 2008
24 Beiträge
Mai 2008
35 Beiträge
April 2008
28 Beiträge
März 2008
28 Beiträge
Februar 2008
55 Beiträge
Januar 2008
38 Beiträge
Dezember 2007
44 Beiträge
November 2007
44 Beiträge
Oktober 2007
35 Beiträge
September 2007
54 Beiträge
August 2007
41 Beiträge
Juli 2007
34 Beiträge
Juni 2007
34 Beiträge
Mai 2007
37 Beiträge
April 2007
62 Beiträge
März 2007
88 Beiträge
Februar 2007
101 Beiträge
Januar 2007
83 Beiträge
Dezember 2006
43 Beiträge
November 2006
Der MasterTrader
Reales 100.000 Trading-Depot
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Mittwoch, 30. September 2009

Elektroauto-Zeitalter: Liste mit Batterie- und Energiespeicher-Aktien

Liebe Leser,

es gibt einen ersten Index für "Energy Storage and Battery Technology Stocks", die für die Elektroauto-Revolution interessant werden dürften. Sie finden diesen Index auf Tickerspy.com hier. Die 5 Aktien mit der höchsten Börsenkapitalisierung habe ich Ihnen fett markiert.

Die enthaltenen Aktien sind:

ABAT: Advanced Battery Technologies
ALTI: Altair Nanotechnologies
AONE: A123 Systems
AXPW: Axion Power International
BYDDF: Byd Co
CBAK: China Bak Battery
CHP: C&d Technologies
CRTP: China Ritar Power Corp
ENS: Enersys
HEV: Ener1
HPJ: Hong Kong Highpower Technology
JCI: Johnson Controls
MXWL: Maxwell Technologies
ULBI: Ultralife Corp
VLNC: Valence Technology
XIDE: Exide Technologies
ZBB: Zbb Energy

Und hier die Chartbilder einiger der genannten Aktien. Die Branche boomt. Viele der Aktien bewegen sich in starken Aufwärtstrends.

Exide Technologies


Maxwell Technologies


Hong Kong Highpower Technology


Ener1


Enersys


China Ritar Power


China BAK Battery
bewerten0 Bewertungen
Durchschnitt: 0,0
Dienstag, 29. September 2009
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Deutsche Konsumaktien feiern das Ende der linken Bedrohung

Liebe Leser,

wenn 20 Millionen Menschen in Deutschland nach einer Steuersenkung im Schnitt 200 mehr in der Tasche haben werden, dann setzt das für den deutschen Binnenkonsum eine Kaufkraft in Höhe von 4 Milliarden Euro frei. Das wird zwangsläufig einen Wachsturmsschub auflösen, da kann die Schlange der sozialistischen Heilsbringer, die das Gegenteil behaupten, noch so lang sein. Die Grünen, die sich leider immer mehr das Profil einer linken Partei verpassen, wurden gestern bei Beckmann von Glaudia Roth vertreten. Frau Roth meinte doch tatsächlich, um die Kaufkraft zu stärken, müsse man die Hartz IV Sätze erhöhen. Frau Roth, da haben Sie leider etwas ganz entscheidendes nicht verstanden. Wenn ein Handwerksbetrieb weniger Steuerbelastungen hat, dann kann er neben der gesteigerten Kaufkraft auch noch Arbeitsplätze schaffen. Das ist dann auch für Hartz IV Empfänger langfristig die bessere Alternative. Gott sei dank wurden die sozialistischen Parteien, die unser Land tief ins Tal des Verderben führen würden, bei der Bundestagswahl nicht für ihre populistischen Parolen belohnt.

Die Börse feiert die zu erwartenden Steuerentlastungen einer Koalition aus CDU/CSU und FDP mit deutlichen Kursgewinnen bei Konsumaktien. Schauen Sie sich an wie Hugo Boss, Gerry Weber und Porsche durchstarten.

Hugo Boss
+5%
Hugo Boss Dynamic Breakout

Gerry Weber
Gerry Weber
bewerten0 Bewertungen
Durchschnitt: 0,0
Sonntag, 27. September 2009
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

A new Era of economic prosperity

Liebe Leser,

wie kann ein Mensch, der 1883 geboren wurde, die perfekte Vorhersage für die Entwicklung der Wirtschaft im kommenden Jahrzehnt machen? Ganz einfach, indem er das Wesen des kapitalistischen Wachstumsprozesses so tiefgründig erfoscht und verstanden hat, wie kein Mensch zuvor. Was Joseph Schumpeter 1942 in seinem Werk "Kapitalismus, Sozialismus und Demokrate" so beiläufig in einem Kapitel über Karl Marx schreibt, ist eine perfekte Analyse der Wachstumskräfite, die nun erneut durch die Elektroauto-Revolution freigesetzt werden:

"In der Tat und Wahrheit ist die kapitalistische Wirtschaft nicht stationär und kann es nicht sein. Auch dehnt sie sich nicht bloß in einer stetigen Art und Weise aus. Sie wird unaufhörlich von innen her durch neue Unternehmungen revolutioniert, das heißt durch die Einführung neuer Waren oder Produktionsmethoden oder neuer Handelsmöglichkeiten in die industrielle Struktur, wie sie in irgendeinem Augenblick existiert. Alle vorhandenen Strukturen und alle Geschäftsbedingungen sind stets in einem Prozess der Veränderung... Wirtschaftlicher Fortschritt bedeutet in der kapitalistischen Gesellschaft Aufruhr. Durch die Produktion von neuen Dingen oder durch die billigere Produktion von alten Dingen einzuheimsende Gewinnmöglichkeiten verwirklichen sich ständig und fordern neue Investitionen. Diese neuen Produkte und neue Methoden konkurrenzieren die alten Produkte und alten Methoden nicht zu gleichen Bedingungen, sondern mit einem entscheidenden Vorsprung, der für die letzteren den Tod bedeuten kann. Auf diese Weise geht der "Fortschritt" in der kapitalistischen Gesellschaft vor sich. Um zu vermeiden, dass sie unterboten wird, ist jede Unternehmung letzten Endes gezwungen, dasselbe zu tun, muss ihrerseits investieren und muss, um dies tun zu können, Teile ihrer Profite in den eigenen Betrieb wieder hineinstecken, das heißt: akkumulieren. So akkumulieren auch alle anderen. "

Eine Schlussfolgerung dieser Analyse und eine Marschrichtung für die kommenden Jahre gebe ich Ihnen in der aktuellen Ausgabe von "Der Börsenspekulant", die Sie hier einsehen können:

Dow Jones im Big Picture

Der Siegeszug der Informationstechnologie, die sämtliche Sektoren der Wirtschaft durchdrang und für ein deutlichen Produktivitätssprung sorgte, verhalft den Aktienmärkten in den 1990er Jahren zu einem ungeahnten Höhenflug. Ähnliches erwartet uns im Jahrzehnt von 2010 bis 2020! Nach einer verlorenen Dekade werden nun für alle Börsianer, die sich durch zwei Jahrhundertcrahs nicht haben einschüchtern lassen, die Schmerzensgewinne verteilt.

bewerten0 Bewertungen
Durchschnitt: 0,0
Donnerstag, 17. September 2009
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Es ist eine Illusion, dass die Märkte zu hoch stehen!

Liebe Leser,

beim Blick auf die Kursgewinne der letzten Monate wird es mir schwindelig. In mir wächst dann ein starker Drang heran die Kursgewinne meiner Depotwerte möglichst schnell zu realisieren. Aber das wäre falsch, denn rational und objektiv aus der Vogelperspektive betrachtet, ist dieser Markt noch lange nicht überhitzt.

Im langfristigen Chartbild des Dow Jones erkennen Sie eine gewöhnliche Kursreaktion auf eine irrationale Crashphase. Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht wie sehr ich die ganzen Untergangsprediger verachte, die aus einer scharfen Rezession, wie sie in der Wirtschaftsgeschichte schon häufig vorgekommen ist, den Zusammenbruch des gesamten Systems heraufbeschwören. Verglichen mit den Weltwirtschaftskrisen von 1857 und 1930, die Arbeitslosenquoten von 40% nach sich zogen, erleben wir derzeit eine Kuschelrezession. Was an den Börsen falsch lief war die Massenhysterie nach der Bankenkrise und nicht der jetzige Kursanstieg, der lediglich die irrationale Panikmache wieder ausgleicht.



Auch der Jahreschart des Dow Jones zeigt immer noch einen gesunden, stabilen Aufwärtstrend ohne Überhitzungserscheinungen.



Ich möchte Ihnen noch einmal das schärfste Argument dafür nenne, warum ich glaube, dass der DAX 2010 bereits wieder die 8000 Punkte Marke angreifen wird:

Der DAX besteht aus internationalen Großkonzernen, die direkt vom weltweiten Konjunkturaufschwung profitieren. 2010 wird das Welt-Bruttoinlandsprodukt den Rekordwert von 2007 übersteigen. Zusätzlich sind die Märkte mit Liquidität überflutetet. Die amerikanische FED etwa hat ihre Geldbasis innerhalb eines Jahres verfünffacht. Eine Inflation in der Realwirtschaft ist bislang nur schwer vorstellbar, weil Überkapazitäten und Konkurrenzdruck die Preise niedrig halten. Betrachten Sie zum Beispiel die neuen Rabattschlachten in der Autoindustrie. Diese enorme Liquidität wird in alle inflationsneutralen Assetklassen drängen und damit auch in die Aktienmärkte.

Eine ausführlichere Beschreibung finden Sie in meinem Newsletter "Der Börsenspekulant".

Diese Überlegungen helfen mir trotz der enormen Kursgewinne in den letzten Wochen weiterhin einen hohen Investitionsgrad zu fahren. Wenn Sie sich nicht mehr trauen, neue Käufe zu tätigen, dann gehen Sie doch einfach systematisch vor. Traden Sie zum Beispiel einfach neue Turtle-Ausbrüche. Diese funktionieren gerade wie aus dem Lehrbuch! Ich zeige Ihnen einige Beispiele:

Drägerwerk hat am Dienstag ein Turtle-Kaufsignal ausgelöst. Seitdem rennt die Aktie ungebremst nach oben. Der Chart zeigt drei weiße Candles am Stück.

Draegerwerk

Manz Automation: Die rote Linie im Chart markiert das Kursniveau als das Turtle Kaufsignal ausgelöst wurde. Eindrucksvoll ist zu erkennen wie schnell die Aktie im Anschluss nach oben zog.

Manz Automation Turtle Breakout

Einen Turtle-Breakout, den ich verpasst habe und mich immer noch darüber ärgere, wurde bei Continental ausgelöst. Die Aktie stieg in weniger als 4 Wochen um gigantische 40%.

Continental Turtle Breakout

Ich habe generell den Eindruck, dass das Turtle Trader Handelssystem auch bei Institutionellen wieder einen hohen Stellenwert genießt. Es ist derzeit häufig zu beobachten, dass sofort nach Turtle Kaufsignalen große Kauforders in den Markt kommen, die mit den Käufen von Privaten nicht zu erklären sind. Ich erinnere diesbezüglich zum Beispiel den Turtle Breakout bei der Deutschen Post AG vor drei Wochen. Weitere Infos zu den Turtle Tradern finden Sie hier.

Fazit: Wenn Sie Probleme haben in diesen heißen Trend-Märkten den richtigen Einstieg zu finden, dann könnte es hilfreich sein, systematisch nach Handelssignalen zu traden, die hohe Trefferquoten aufzeigen.
bewerten1 Bewertungen
Durchschnitt: 4,0
Dienstag, 15. September 2009
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Manz Automation: Deutschlands Elektroauto-Aktie startet durch!

Liebe Leser,

in Deutschland gibt es insgesamt nur zwei Elektroauto-Aktien. Diese werden seit einigen Tagen aggressiv gekauft. Auslöser dafür ist ein Bekenntnis der deutschen Politik bis 2020 zum Weltmarktführer für Elektroautos aufsteigen zu wollen. Politische Beobachter sind sich sicher, dass schon bald nach der Bundestagswahl Subventionen für Elektroautos verabschiedet werden könnten. Im Gespräch ist zum Beispiel die vom Bundeumweltministerium vorgeschlagene Prämie in Höhe von 5000 für die ersten 100.000 verkauften Elektroautos.

Manz Automation ist Partner beim Projekt "Produktionsforschung für Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterien für Elektromobilität" und bildet zusammen mit Li-Tec Battery, Evonik Industries, Deutsche Accumotive und Daimler eine Innovationsallianz. Dem neuen Geschäftsfeld für großformatige Lithium-Ionen-Batterien wird ein Branchenvolumen von 10 Milliarden Euro zugerechnet.

Am Sonntag schrieb ich im Premium-Blog zu Manz: "Bevor ich Manz Automation kaufe, muss sich die Aktie deshalb erst einmal überzeugend charttechnisch frei schwimmen. Das bedeutet konkret, ich warte auf Kaufdruck über der 50 Euro Marke, damit die Seitwärtsbewegung endlich gesprengt wird"

Dass es dann so schnell gehen würde, hätte ich nicht gedacht. Innerhalb von nur zwei Tagen konnte die Aktie von Manz Automation die 50 Euro Marke erobern und notiert aktuell bei 57,63. Betrachten Sie das explosive Chartbild

Manz Automation Turtle
bewerten0 Bewertungen
Durchschnitt: 0,0
Dienstag, 15. September 2009
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Video-Tutorial: Systematisches Trading mit Handelssignalen und Aktien-Screenings

Liebe Leser,

ich hatte am Wochenende für Sharewise ein kleines Einführungseminar zum Thema "Systematisches Trading mit Handelssignalen und Aktien-Screenings" ertellt. Eine Aufzeichnung des Seminars steht nun zur Verfügung.

Video starten: Systematisches Trading mit Handelssignalen und Aktien-Screenings

sowie ein kurzes Video:
TraderFox im Einsatz

Solche Video-Tutorials sind meiner Ansicht nach eine gute Möglichkeit, um Inhalte anschaulich zu vermitteln. Mich interessiert jetzt, zu welchen Themengebieten oder konkreten Fragestellungen Sie solche Tutorials haben wollen?

Das nächste Video-Seminar ist schon in Arbeit und lautet: "Die 10 goldenen Regeln des Trading". Teilen Sie mir bitte mit welche Fragen bzw. Thehmen Sie interessien. Am besten per Email (simon.betschinger@mastertraders.de), per Kommentarfunktion hier im Blog, oder im Forum.

Viele Grüße
Simon Betschinger


bewerten0 Bewertungen
Durchschnitt: 0,0
Donnerstag, 10. September 2009
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Alan S. Farley über die Profitabilität von Price Patterns

Liebe Leser,

ich lese gerade "The Master Swing Trader: Tools and Techniques to Profit from Outstanding Short-Term Trading Opportunities" von Alan S. Farley. In diesem Buch habe ich einige Ansätze gefunden, die mir weitergeholfen haben, neue Trading-Techniken zu entwickeln. Farley schreibt auf Seite 117:
    "Opportuniy depends on inefficieny. Price patterns expose inefficient markets that discharge their instability through rapid price change. Swing Traders evolve fresh strategies to capture these events and build quick profits. But as high-odds tactics gain recognition, the crowd seizes them and inefficiency starts to close. Professionals then fade the setup and generate whipsaws that shake out many speculators. This intense competition for profit forces many swing traders to cut and run. They jump quickly to the next method that works, with the crowd always one step behind."

Das beschreibt perfekt den Mechanismus von Trading-Strategien. Sobald zu viele Trader Ausbrüche einer bestimmten charttechnischen Formation kaufen, bricht deren Profitabilität zusammen. Man sieht das aktuell am Markt ebenfalls. Heute werden viele Ausbrüche auf neues signifikante Bewegungshochs abverkauft. Es sind einfach zu viele Spieler dabei, die aus diesen Formationen kurzfristige Gewinne ziehen wollen.

Weiter unten schreibt Farley:

    ..But most participants fall into the momentum game and never learn other tactics. While the greedy eye sees many rising trends with few pullbacks, most still lose money chasing a hot market. They realizie too late that momenum demands precise timing and strict emotional control.

Dieser Satz "viele Marktteilnehmer verfallen dem Momentum Spiel und lernen keine anderen Strategien dazu" hat mich in gewisser Weise motiviert, nach neuen Trading Taktiken zu suchen, die meine bestehenden Strategien gut ergänzen. Insbesondere suche ich antizyklische Ansätze, um innerhalb von Korrekturbewegungen, systematische Einstiege zu finden. Ich erweitere mein Repertoire deshalb gerade um einige Swing Trading Strategien. Meine praktischen Experimente mit Swing Trades können Sie hier verfolgen.

bewerten0 Bewertungen
Durchschnitt: 0,0
Mittwoch, 09. September 2009
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Überhitzte Märkte? Alles eine Frage der Perspektive!

Liebe Leser,

wir schreiben Dezember 2007. Der DAX notierte bei 8000 Punkten. Wenn ich Sie damals gefragt hätte, ob ein DAX-Stand von 5500 Punkten ein günstiger Einstieg sei, hätten Sie garantiert mit Ja geantwortet. Eineinhalb Jahre später steht der DAX bei 5500 Punkten und die meisten Marktteilnehmer sprechen davon, dass der Markt überhitzt sei. Wie passt das zusammen? Es passt eigentlich gar nicht zusammen. Es zeigt lediglich, dass Menschen junge Ereignisse stärker gewichten und sehr große Schwierigkeiten haben, die Situation aus neutraler Perspektive zu betrachten. Ich nennen Ihnen ein Beispiel dafür

Die Gagfah-Aktie hat sich seit ihrem Tief mehr als verdreifacht. Die meisten Börsianer schauen auf diese Performance, halten den Anstieg für eine Überhitzung und wollen nicht mehr einsteigen.

Gagfah Turtle Breakou

Nur wenige Börsianer werfen einen Blick auf die langfristige Perspektive. Diese zeigt, dass die Gagfah-Aktie noch mittendrin in einer gesunden Erholungsbewegung ist.

Gagfah longterm

Fazit: Trotz der schnellen Kursanstiege in den letzten Monaten kann man aus langer Sicht noch nicht davon sprechen, dass die Preisniveaus überzogen sind.
bewerten0 Bewertungen
Durchschnitt: 0,0
Mittwoch, 09. September 2009
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Institutionelle gieren nach Aktien!

Liebe Leser,

da draußen muss eine jede Menge Geld in Umlauf sein, das investiert werden will. Staatsanleihen werfen derzeit nur mickrige Rendite von knapp über 3% ab. Unternehmensanleihen bieten in den meisten Fällen ebenfalls kein attraktives Rendite-Risiko-Verhältnis. Also bleibt den institutionellen Investoren nichts andere übrig als ihr Geld in den Aktienmärkten unterzubringen. Wie stark dieser Drang sein muss, zeigt die heute Plazierungsmeldung der Commerzbank:

    Die Commerzbank hat ihre rund 5prozentige Restbeteiligung an der GEA Group
    AG in vollem Umfang verkauft. Innerhalb von nur eineinhalb Stunden wurden
    die insgesamt 9,2 Millionen Aktien im Gesamtwert von rund 115,9 Millionen
    Euro erfolgreich bei nationalen und internationalen institutionellen
    Investoren platziert.

    Der Platzierungspreis beträgt 12,60 Euro je Aktie. Damit ergibt sich ein
    Abschlag vom XETRA-Schlusskurs der GEA-Aktie am 8. September 2009 (12,78
    Euro) von nur 1,4 Prozent.

Fazit: Die fairen Werte bei vielen Titeln werden derzeit offenbar weit höher als die aktuellen Notierungen gesehen. Sonst wäre es nicht möglich 9,2 Millionen Aktien so schnell zu platzieren. Hätte ein Investor 9,2 Millionen Aktien über die Börse gekauft, wäre der Kurs um 10% bis 15% gestiegen


bewerten0 Bewertungen
Durchschnitt: 0,0
Montag, 07. September 2009
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Amazing Bull Market: Der Bulle lässt alle stehen...

Liebe Leser,

der Bulle lässt alle stehen, die nicht bei drei in Aktien investiert sind. Er trampelt mit einer Leichtigkeit über die Baissiers, so als ob es das Selbstverständlichste auf der Welte wäre, dass Aktienkurse immer steigen. Der Bulle lacht über die Zappeligen und Wankemütigen, die seiner Bullenstärke bei einer kleinen Indexkorrektur misstrauen und er belohnt die hartgesottenen Buy-and-Hold Investoren, die an ihren eingekauften Positionen festhalten.

Der Fünfjahreschart des Dow Jones ist am besten geeignet, um zu zeigen, dass der Markt mittelfristig keineswegs überverkauft ist. Gestern im Newsletter "Der Börsenspekulant" habe ich meine DAX 8000 Punkte Prognose für 2010 einfach, aber stichhaltig untermauert:

    2010 wird das Welt-Bruttoinlandsprodukt den Rekordwert von 2007 übersteigen. Zusätzlich sind die Märkte mit Liquidität überflutetet. Die amerikanische FED etwa hat ihre Geldbasis innerhalb eines Jahres verfünffacht. Eine Inflation in der Realwirtschaft ist bislang nur schwer vorstellbar, weil Überkapazitäten und Konkurrenzdruck die Preise niedrig halten. Betrachten Sie zum Beispiel die neuen Rabattschlachten in der Autoindustrie. Diese enorme Liquidität wird in alle inflationsneutralen Assetklassen drängen und damit auch in die Aktienmärkte.

Assetinflation ist das Wort, das die Sache auf den Punkt trifft. Wir können gerade mit eigenen Augen erleben, wie die gigantische Geldmengenschöpfung der Notenbank nicht in die Gütermärkte, sondern ausschließlich in die Finanzmärkte drängt.



Aktien, die das Herz jedes Momentum-Traders höher schlagen lassen, liefert der Screener "Dynamic Breakout Attack". Eine der wichtigsten Aufgaben für Trend-Trader ist das frühzeitige Erkennen von charttechnischen Ausbrüchen. Als Trader sollte man diese Aktien schon unmittelbar vor dem Ausbruch auf der Watchlist haben. Wenn man eine Trend-Aktie erst nach dem charttechnischen Ausbruch entdeckt, notiert der Kurs oftmals schon viele Prozentpunkte über dem Breakout-Niveau und ein Kauf ist mit einem hohen Pullback-Risiko verbunden. Der Aktien-Screener "Dynamic Breakout Attack" identifiziert Aktien, die mit starker Kursdynamik auf eine signifikante Widerstandszone zulaufen und Kaufdruck zeigen

Heute nimmt zum Beispiel Gagfah mit Dynamik das letzte signifikante Bewegungshoch in Angriff
Gagfah Dynamic Breakout Attack

Heidelberg Druck marschiert zügig auf das angedeutete Doppelhoch zu. Alles sieht danach aus, dass die Aktie diesen charttechnischen Widerstand sprengen wird.
Heidelberg Druck Dynamic Breakout

Sartorius: Dynamic Breakout Attack
Sartorius Dynamic Breakout Attack
bewerten0 Bewertungen
Durchschnitt: 0,0
Freitag, 04. September 2009
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Chinas Streben nach Gold - was dahinter steckt

Lieber Leser,

der Goldpreis zeigt sich sehr stark in diesen Tagen. Mit hoher Dynamik nähert sich Gold den Höchstständen von Anfang 2008 und steht unmittelbar davor über die 1000 USD Marke zu springen. In der Finanzpresse ist zu lesen, dass vor allem chinesische Staatsfonds auf der Käuferseite stehen. Was China damit bezweckt, möchte ich Ihnen heute erklären:



China hat in der Vergangenheit seine Geldpolitik weitgehend über die eigene Währung betrieben. Um die Exporte zu stärken, wurde der Renminbi künstlich von der chinesischen Zentralbank gedeckelt. Eine eigene Währung zu deckeln, ist für eine Zentralbank ein Kinderspiel. Sie muss einfach genügend Geld drucken, um die Nachfrage der Ausländer zu befriedigen. Wenn ein Investor Dollar gegen Renmibi tauschen möchte, nimmt die chinesische Notenbank die Dollarbeträge entgegen und gibt dafür frisch gedrucktes Geld aus.

Diese manipulative Wechselkurspolitik hat dazu geführt, dass China mittlerweile über 2.000 Milliarden Dollar Devisenreserven angehäuft hat. Mit diesem Geld kaufte China in der Vergangenheit überwiegend amerikanische Staatsanleihen. Der US-Finanzministerium gibt zu Protokoll, dass etwa ein Viertel sämtlicher US-Auslandsschulden von China gehalten werden. Für die Amerikaner war dies bislang ein Vorteil, weil somit das Budgetdefizit finanziert werden konnte.

Nun sind die Amerikaner allerdings keine Nation, die sich gerne in die Hände fremde Mächte begibt und es gibt sogar einen relativen einfachen Weg die Rückzahlungslast der Schulden zu vermindern. Nämlich den Dollar zu inflationieren. Genau das befürchtet nun China. Im Zuge der Finanzkrise erhöhte die amerikanische Notenbank FED massiv die Geldmenge und kaufte sogar aggressiv Staatsanleihen auf. Die Finanzierung des Staatsbudgets über Gelddrucken nennt man Seignorage. Diese aggressive Geldmengenausweitung dürfte früher oder später zu einer Entwertung des Dollars gegenüber anderen Währungen wie dem Euro führen. Für China würde das bedeuten, dass die 2000 Milliarden Dollar Devisenreserven real an Wert verlieren.

Um dies zu verhindern, fordert China lautstark die Einführung einer globalen Leitwährung unter Aufsicht des Internationalen Währungsfonds (IWF). Im März zum Gipfel der G-20 Regierungschefs preschten die Chinesen erstmals mit dieser Forderung lautstark nach vorne. Das Kalkül ist klar. Eine neue Leitwährung, idealerweise gedeckt durch Rohstoffe, würde China ermöglichen seine gigantischen Dollarreserven zumindest teilweise in die neue Leitwährung umzuschichten. Chinesische Staatsfonds kaufen deshalb Gold und anderen Rohstoffe, um in ferner Zukunft eine neue, rohstoffgedeckte Leitwährung etablieren zu können.
bewerten0 Bewertungen
Durchschnitt: 0,0
Mittwoch, 02. September 2009
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Stahl - der neue Baissemarkt - Finger weg von Stahlaktien!

Liebe Leser,

Stahlaktien stehen vor ein jahrelangen Baissebewegung. Titel wie Salzgitter werden ihre Hochs aus dem Jahr 2007 vermutlich nie wieder übersteigen. Für die gewaltige Rally der Stahlaktien in den Jahren 2003 bis 2007 waren historisch einmalige Gründe verantwortlich. Der schnelle Aufstieg der chinesischen Wirtschaft führte weltweit zu einem unerwarteten Nachfrageüberhang nach Stahl. Nach 30 Jahren der Stagnation wuchs 2004 die Stahnachfrage plötzlich enorm an. Das Angebot konnte diese Nachfrage nicht befriedigen. Der Stahlpreis schnellte in die Höhe und bescherte den Produzenten traumhafte Gewinne. Mittlerweile existiert ein Angebotsüberhang. Die Stahlbranche steht vor harten Zeiten. Ich nenne Ihnen dafür drei Gründe:

1. Weltweit bestehen große Überkapazitäten. China ist mittlerweile zu einem Nettoexporteuer aufgestiegen.
2. Die Stahlbranche ist ein Wettbewerbsmarkt. Das bedeutet, dass große Konzerne langfristig nicht mehr als ihre Kapitalkosten werden verdienen können. Das ist Gift für die Aktienkurse.
3. Stahl wird als Werkstoff zunehmend von anderen Materialen verdrängt. In der Luftfahrtindustrie zum Beispiel steht der Technologiessprung von Stahl zu Carbonfasern unmittelbar bevor. Carbon ist deutlich leichter als Stahl, gleichzeitig aber genau so hart.

Fazit: Lassen Sie sich nicht vom Glanz der vergangenen Jahre irritieren. Die Kursnvieaus der Stahlaktien aus dem Jahr 2007 waren das Ergebnis einer historisch einmaligen Sondersituation. In den nächsten Jahrzehnten zeigt der Trend nach unten.

Salzgitter longterm
bewerten0 Bewertungen
Durchschnitt: 0,0