Information zum Blog
Simon Betschinger
Diplom Volkswirt
Master of Science
Geschäftsführer TraderFox GmbH
Chefredakteur TradeCentre Börsenbrief

Performance
Start: April 2006 mit 100.000 Euro
2006: +58.377 Euro (Bescheinigung)
2007: +367.000 Euro (Bescheinigung)
2008: +140.000 Euro (Bescheinigung)
2009: +362.000 Euro (Bescheinigung)
2010: +236.800 Euro (Bescheinigung)
2011: +70.000 (Bescheinigung)
2012: 142.898,85 (Bescheinigung)
2013: 258.586,98 (Bescheinigung)
2014: +109.136,13 (Bescheinigung)

Hinweis nach WPHG 34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Simon Betschinger handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.

Simon Betschingers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Simon Betschinger schrieb am Dienstag, 23.10. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Börsianer, es gibt an der Börse die beiden Hauptdisziplinen "Investing" und "Trading". Wichtig ist es, diese beiden Hauptdisziplinen nicht durcheinander zu bringen. Ich empfehle für jede Disziplin ein eigenes Depotkonto zu eröffnen. Sonst ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 5 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
14.12. 10:00 Uhr
*******************
14.12. 09:58 Uhr
*******************
12.12. 16:51 Uhr
1000 Activision Blizzard gekauft zu 43,85 (Tradegate)
12.12. 16:16 Uhr
600 Krones gekauft zu 73,50
10.12. 15:34 Uhr
Trading-Depot: Übersicht, Performance und Kommentar
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Der MasterTrader
Reales 100.000 Trading-Depot
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Freitag, 30. November 2007

Die Zeit der Bullenreiter

Rückblick: Das Crashtief letzten Mittwoch vor einer Woche war einfach zu erkennen. Die Sentiment-Indikatoren schmierten deutlich ab ins Bärenlager und die meisten Titel zeigten einen Sell-Out-Charakter. Viele Aktie haben in diesem kurzen Zeitraum zwischen 20% und 30% zugelegt. Siehe Kloeckner % Co oder H&R Wasag. Ich habe meine Reboundpositionen heute zum Ende des Xetra-Handels geschlossen. Es verleiben massive Gewinne in kürzester Zeit. Mein Depot hat in etwas mehr als einer Woche über 15% zugelegt.

Kloeckner & Co: War ein sehr einfacher Rebound, massiv überverkauft in allen Zeitfenstern



H&R Wasag: War ein sehr einfacher Rebound, massiv überverkauf in allen Zeitfenstern



Ausblick: Der Markt wird kommende Woche entscheiden, ob er die Jahresendrally will. Hält er sein Niveau, gehe ich 100% long. Die Börsenphase zwischen Dezember und Februar ist tradtitionell die "Zeit der Bullenreiter". Das hat einen plausiblen psychologischen Hintergrund. Anfang 2008 beginnt die Orientierung in Richtung der Gewinnprognosen 2009. Dann sind die höheren Gewinnschätzungen für 2009 auf einmal Basis der Bewertungsüberlegungen. Ab sofort interessiert mich nur noch explosives Momentum. Alle Aktien, die unten liegen bleiben, brauchen Sie nicht zu interessieren. Gekauft werden müssen Titel, die auf neue Hochs wollen und von der Bewertungsseite noch einiges an Spielraum bieten.

Warum Sie bei PVA Tepla mit einer Anfangsposition auf jeden Fall dabei sein müss, habe ich Ihnen letzte Woche im Premium-Blog erklärt. Heute schloss der Titel auf einem neuen Mehrjahreshoch. Am Wochenende stelle ich Ihnen meine neuen Favoriten für kräftige Bullenritte vor.


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Mittwoch, 28. November 2007
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Für diesen Sektor wird gerade grünes Licht gegeben!

Schauen Sie sich an mit welcher Dynamik der Agrarkonzern Monsanto, mit der Spezialität genverändertes Saatgut, wieder an sein Allzeithoch heran läuft. Das ist ein typischer "flying Momentum-Lion ready to jump". Ich schaue mir morgen in Europa weitere interessante Agraraktien an. Der Leader Monsanto hat gezeigt, dass der Sektor immer noch "hot" ist. Mich würde nicht wundern, wenn andere Titel aus der Branche morgen folgen.

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Mittwoch, 28. November 2007
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Wurde die Jahresendrally eingeleitet?

Mit einer nicht zu verachtenden Wahrscheinlichkeit, könnte die Andeutung der FED, dass die Zinsen gesenkt werden, die Jahresendrally eingeitet haben. Never fight the FED! Und schon gar nicht in den stärksten Börsenmonaten. Das ist eine uralte Börsianerregel. Der Selektionsprozess am Dienstag und Mittwoch hat wichtige Erkenntnisse gebracht. Bei vielen Titeln waren die Verkäufer fertig, wenn man das so salop formulieren darf. Aktien wie Kloeckner & Co oder H&R Wasag, die seit ihren Jahreshochs mehr als 60% verloren haben, bieten Potential für eine ausgeprägte Kurserholung. Meine Suche nach neuen potentiellen Momentum-Bullen war ebenfalls erfolgreich. Ich habe 4 Aktien im Gepäck, denen ich eine starke Kursrally zutraue.

Wichtig ist jetzt, die Chance einer Jahresendrally optimal zu nutzen, ohne zu viel riskieren. Wenn der Markt Donnerstag oder Freitag wieder nach unten dreht, darf der Ausflug auf der Longseite nicht allzu sehr weh getan haben. Meine Strategie und meine Depotwerte stelle ich heute Abend noch im Premium-Blog vor. Ansonsten entschuldigen Sie bitte, dass ich hier im Blog diese Woche wenig "Action" bieten kann. Ich bin derzeit leider sehr mit einer Seminarvorbereitung eingespannt.
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Dienstag, 27. November 2007
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Zweite Crashwelle: Jetzt beginnt der Selektionsprozess

Die US-Märkte mussten im späten Handel erneut deuliche Verluste hinnehmen. Nach einer kurzen Erholung dürfte morgen eine zweite Crashwelle über den deutschen Aktienmarkt hereinbrechen. Der Abwärtsstrudel wird dieses Mal wichtige Informationen aufdecken: Wo positionieren sich Investoren? Es ist kaum vorstellbar, dass Aktien, die bereits 30%, 40% oder 50% von ihren Jahreshochs abgegeben haben erneut derart stark unter die Räder kommen. Ich erwarte, dass sich bereits in den nächsten Tagen einzelne Titel nach vorne drängen, die der Abwärtsbewegung Widerstand entgegen bringen und die gezielt akkumuliert werden.
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Sonntag, 25. November 2007
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Die Wahrheit über die Nebenwerte

Die Kursabstrafungen der letzten Wochen kamen zwar schnell und teilweise unerwartet, aber die Kursverluste sind nicht überzogen, sie sind gerechtfertigt. Nahezu alle Titel, die ich auf dem Fokus habe ich noch zu teuer. Die Gewinnschätzungen für 2008 sind nicht geeignet, um eine Aussage über die Bewertung zu treffen. Es stimmt einfach nicht, wie man oft liest, dass Aktien zu unrecht unten liegen und nicht entdeckt werden. Ich kenne keine einzige Aktie, die zwanghaft unterbewertet ist. Alle Aktie die am Boden liegen, liegen zurecht am Boden. Wann ist eine Aktie zwingend "zu günstig"? Diese Frage ist einfach zu beantworten, aber sie ist gleichzeitig auch desillusionierend, weil dadurch ersichtlich wird, dass kaum ein Nebenwert wirklich billig ist. Die sichere Rendite, die mit einem Mix aus Staatsanleihen und erstklassigen Unternehmensanleihen zu erzielen ist, liegt bei 4,5%. Wenn ich das Risiko in Kauf nehmen soll in ein Unternehmen zu investieren, sollte das Unternehmen mir ohne Schwierigkeiten in den nächsten 5 bis 10 Jahren eine Dividendenrendite von 6% ausschütten können und gleichzeitig in der Lage sein das weitere Unternehmenswachstum zu finanzieren. Wenn ich mir viele Aktien anschau, die mit KGVs um die 10 gerade als günstig bezeichnet werden, liegt diesen Ergebnisschätzungen immer noch operative Margen von 10% zugrunde. Es ist vollkommen ausgeschlossen, dass ganze Sektoren langfristig mit solch stolzen Erträgen arbeiten.

Fazit: Aktien sind nicht günstig. Das Niveau für Value-Investments ist bei 95% aller Titel noch meilenweit entfernt. Mich als Trader interessiert das eigentlich nicht. Ich schreibe das nur zu ihrer Information. Die meisten Aktien sind immer noch Sklaven des Marktes. Ohne breiten Aufschwung in den Leitindizes wird keine Renite holen zu sein.
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Sonntag, 25. November 2007
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Der Traum für antizyklische Investoren

"Warren Buffett, der mit der Anlage in unterbewertete Aktien zum zweitreichsten Amerikaner geworden ist, hat die fallenden Kurse bei Banken in den vergangenen Monaten für die Aufstockung bereits bestehender Positionen genutzt. Wie aus einer Meldung an die Börsenaufsicht hervorging, kaufte Buffett jüngst Aktien von U.S. Bancorp, Bank of America und von der stark im Hypothekengeschäft engagierten großen Regionalbank Wells Fargo.", lese ich im Handelsblatt.

Für antizyklische deutsche Anleger ergibt sich derzeit eine besonders interessante Situation. Nicht nur, dass man es Warren Buffett gleich tun kann, sondern es besteht auch berechtigter Anlasss zur Annahme, dass der US-Dollar in ein oder zwei Jahren wieder deutlich stärker notieren wird. Grund ist die Kaufkraftparitätentheorie, die auf lange Sicht sehr gut Vorhersagen liefert. Kernaussage dieser Theorie ist, dass gleiche Produkte in unterschiedlichen Ländern, gleich viel kosten sollten. Der Spiegel hat vorgerechnet:

"Für einen iPod-Touch mit 16 Gigabyte Speicher zahlt man im Apple-Store an der Fifth Avenue beispielsweise 399 Dollar, umgerechnet sind das 269 Euro. Bei Einfuhr kommen rund 36 Euro Steuern hinzu - macht 305 Euro Gesamtpreis. In Deutschland kostet dasselbe Gerät 399 Euro - wer es in den USA kauft, spart also 94 Euro. Auch bei Schuhen ist die Ersparnis enorm: Ein Paar Lederstiefel von Timberland kostet in Deutschland beispielsweise um die 170 Euro. Bei Macy's am Herald Square, dem größten Kaufhaus der Welt, bekommt man dieselben Stiefel für 160 Dollar, umgerechnet gut 108 Euro. Wer nur ein Paar kauft, zahlt noch nicht mal Zoll (siehe unten)."

Hier ist der Chart der Bank of America. Warren Buffett nutzt die Krise zum Einstieg.

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Samstag, 24. November 2007
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Optimieren des Timings bei Rebound-Trades!

Am Mittwoch Abend wurde bei vielen Titeln ein vorläufiges Tief markiert. Danach setzte eine ausgeprägte Rebound-Bewegung ein. Aktien wir Vivacon haben seit ihrem Tief um über 20% zugelegt. Es ist phänomanel, dass der Sentiment-Indikator 100%ig genau am Tief das Signal zum Einstieg gab. Betrachen Sie bitte die Daten des Call-Put-Ratios. Perfekt, wie aus dem Lehrbuch, war die massive Stimmungseintrübung auf Seiten der Trader als Resignation der Bullen zu werten. Kurzfristige Longpositionen wurden endgültig aus den Depots geworfen und Shortpositionen wurden aufgebaut, um an einer weiteren Abwärtsbewegung zu partizieren.

Die Sentimentdaten werden für mich mittlerweile ein wichtiges Instrument, um mein Timing bei Rebound-Trades zu optimieren. In den Wochen zuvor hatte ich mich mit Reboundpositionen weitgehend zurück gehalten, weil die Stimmung trotz starker Einbrüch immer noch euphorisch war. Jeder Markteinbruch wurde sofort zum Kauf von neuen Long-Positionen genutzt. Die Konzeption, einen aussagekräftigen Sentiment-Indikator über Börsenspiel-Daten zu berechnen, hat sich als praxistauglich erwiesen. Wir werden die Sentiment-Rubrik weiter ausbauen, um in Zukunft auch Stimmungen für einzelne Branchen zu erhalten. Sehr hilfreich wäre derzeit beispielsweise die Information wie die Solarbranche von der Masse der Börsianer eingeschätzt wird, nachdem zahlreiche Solaraktien von ihren Hochs deutlich abgeben mussten. Man denke zum Beispiel an den 20%igen Tagesverlust einer Solon.

Sentiment-Daten:
23.11. 18 Uhr 0,68
23.11. 10 Uhr 0,70
22.11. 18 Uhr 0,55
22.11. 10 Uhr 0,66
21.11. 18 Uhr 0,26 : Deutlicher Einbruch des Call-Put-Ratios und Start der Reboundbewegung
21.11. 10 Uhr 0,60
20.11. 18 Uhr 0,75
20.11. 10 Uhr 0,58
19.11. 18 Uhr 0,60
19.11. 10 Uhr 0,60
16.11. 18 Uhr 0,52
16.11. 10 Uhr 0,40
15.11. 18 Uhr 0,46
15.11. 10 Uhr 0,56
14.11. 18 Uhr 0,69
14.11. 10 Uhr 0,77
13.11. 18 Uhr 0,67
13.11. 10 Uhr 0,78
12.11. 18 Uhr 0,77
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Donnerstag, 22. November 2007
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Das Wesen des Rebounds!

Heute absolvierten viele Aktien eine ausgeprägte Rebound-Bewegung. Gestern um 18 Uhr zeigte das Sentiment eine Kapitulation der Bullen. Unter gewaltigen Umsätzen wurden viele Aktie an Verlustmarken von -10% aus den Depots geworfen. Das Chance-Risiko-Verhältnis für Rebounds war exzellent. Erstaunlich war wieder einmal das punktgenaue Timing des Sentiment-Indikators. Während der letzten Crashbewegung Mitte August hatte das Call-Put-Ratio die Gegenbewegung ebenfalls auf den Tag genau angekündigt. Auch damals rauschte die Stimmung schlagartig in den Keller und 80% wollten mit Shorts Geld verdienen. Werfen Sie jeden Tag einen Blick auf das Sentiment. Die Ausschläge nach unten sind eine extrem wichtige Timing-Hilfe.

Beim Trading ist es enorm wichtig sich in die Lage der anderen Marktteilnehmer hineinzuversetzen. Anhand meiner heutigen Trades mit Vivacon möchte ich Ihnen das erklären. Ich habe die Trading-Einstiege heute in Echtzeit in unserem Forum gepostet. Nutzen Sie das Forum, um von Ihren eigenen Trades zu berichten.

Vivacon wurde gestern panikartig verkauft. Die Kursabstrafung hatte den Charakter eines Sell-Outs. Kurz vor Xetra-Schluss ging ich gestern long. Heute morgen eröffnete die Aktie wie erwartet deutlich im Plus. Die Briefseiten füllten sich schnell. Ich verkaufte zu 11,32 Euro. Das bekannte Spiel der letzten Tage ging in eine nächste Runde. Große Sizes wurden auf die Geldseiten geworfen. Mit dem Trend short zu 10,77 Euro und gecovert zu 10,33 Euro. In diesem Kursbereich waren massive Umsatzspitzen zu beobachten. Trader, die auf einen Rebound gesetzt hatten, schmissen voller Panik ihre Positionen. Und auf eimal hörte der Verkaufsdruck schlagartig auf. Keine weitere Stücke flogen auf die Geldseiten. Das war das Signal zum Einstieg. Ich suchte den Einstieg bei 10,52 Euro, vergrößerte die Position zu 10,72 Euro und konnte auf dem Ticker in aller Ruhe beobachten wie sich Panik in Gier verwandelte. Vivacon spurtete ins Plus. Alle Trader wollten dabei sein und hatten Angst den Rebound zu verpassen. Als das Handelsvolumen im Auftwärstrend deutlich zunahmen und die Briefseiten wieder voller wurden, verkaufte ich die Position zu 11,82 Euro

Fazit: Spielen Sie mit den Emotionen der anderen Börsianer. Da draußen rennen so viele Verrückte herum, die keine Ahnung haben was sie tun.

Rebound-Trading Vivacon
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Donnerstag, 22. November 2007
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So einfach ist das

Panik kaufen, Gier verkaufen

ADVA + 5% closed
Patrizia +5% closed
Vivacon +5% closed
Reinecke & Pohl +6% closed
Nordex +2% closed
Colonia Real Estate +5% closed
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Mittwoch, 21. November 2007
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Overnight massiv long!

Manche Dinge muss man als Trader riskieren. Ich habe heute kurz vor Xetra-Schluss mein Depot zu 70% gefüllt. Bei den am stärksten verprügelte Aktien wie Vivacon, Colonia Real Estate oder ADVA habe ich zugegriffen.

Sensationelle Werte zeigt der Sentiment-Indikator. Das Call-Put-Ratio ist auf einen Wert von 0,26 dramatisch abgerutscht. So tief wie noch nie in den letzten Wochen. Plötzlich wollen alle mit Short-Spekulationen das große Geld verdienen Das zeigt, dass die Bullen heute erstmals kapituliert haben!

Topp die Wette gilt!

Sentiment 21.11.2007

Wo soll dieser Crash noch hinführen? Aktien fallen wie Steine vom Himmel.

Colonia Real Estate, KGV 5 nach aktuellen Unternehmensaussagen. NAV liegt bei 22,4 Euro je Aktie



KSB ist ein solides mittelständisches Unternehmen, dessen Pumptechnologie weltweit zum Beispiel beim Kraftswerksbau eingesetzt wird. Die Aktie fällt von 700 Euro ohne Unterbrechung durch auf aktuell 410 Euro. Wahnsinn. Einfach nur noch verrückt.



Genauso wahnsinnig ist die Kursentwicklung von Sixt. Vor zwei Wochen noch hat der Autovermieter die Umsatzerwartung leicht angehoben. Durch den Bahnstreik waren die Fahrzeugflotten meist 100% ausgelastet. Das KGV08e liegt nur noch bei 8.

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Mittwoch, 21. November 2007
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Die Kernschmelze geht weiter!

Solche emotionalen Marktphasen sind dankbar zum traden. Einfach ruhig bleiben und kaufen, wenn die anderen voller Panik ihre Aktie unter -10% auf den Markt werfen. Bieten Sie den panischen Verkäufern tiefe Geldseiten an. Das führt meistens zum Erfolg

Solon -11%
Drillisch -11%
Vivacon -11%
ADVA -9%
Wacker Construction -9%
Bauer -10%
HypoRealEstate -8%
Nordex -8%
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Dienstag, 20. November 2007
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Zurück von der Jagd!

Gestern schrieb ich im Premium-Blog, dass ich heute die Panik-Peaks kaufen werde. Ich habe sie gekauft. Unten sehen Sie einige Beispiele. Rebound-Trading ist einfach, wenn man zum richtigen Zeitpunkt kauft. Der richtige Zeitpunkt ist kein Zufall, sondern fast immer klar bestimmt. Wenn liquide Aktien innerhalb weniger Tage ohne schlechte Nachrichten über 30% abgeben, muss man weitere Abstrafungen zur Eröffnung kaufen.

Einige meiner Trades heute:
Solarworld, Kauf 35,80 Euro -> aktuell +7%
Ersol, Kauf 63,06 Euro -> aktuell +8%
Arques Industries, Kauf 17,80 Euro -> aktuell +19%
Centrotherm, Kauf 53 Euro -> aktuell + aktuell +7%
Colonia Real Estate: Kauf 13,41 Euro -> +13%
Aareal Bank, Kauf 24,25 Euro -> +7%
und noch viele weitere

Warum schreibe ich Ihnen das? Um Ihnen zu zeigen wie es geht. Das einzige was sie benötigen ist die Rebound-Matrix. Das ist eine Software, die Ihnen alle Aktien auflistet, die seit ihrem Monatshoch am meisten verloren haben. Wenn dann an solchen Tagen wie heute ein Panik-Peak nach dem anderen gebildet wird, dann muss man diese absurden Kursabstrafungen kaufen und Rebound-Positionen eingehen. Sie kaufen genau dann, wenn sich der Kursverfall ein letztes Mal beschleunigt. Diese Spitze nach unten, nenne ich Panik-Peak. Dass das alles keine Theorie ist, sehen Sie an meinen Trades. Ich reiche Ihnen auf Nachfrage die Orderbestätigungen gerne nach.

Wir werden Ihnen diese Rebound-Matrix, die Panik-Peaks in Echtzeit identifizieren kann, demnächst auf MasterTraders zur Verfügung stellen. Mit diesem Software-Tool werden Sie Crashphasen auf einmal mit ganz anderen Augen sehen. Wenn die anderen Panik bekommen, müssen Sie Ruhe bewahren und systematisch die Panikverkäufe abgreifen.

Reboundtrades1

Reboundtrades2


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Dienstag, 20. November 2007
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Was hat die Masse der Trader gemacht?

Zitat aus den Euwax-Trends:

STUTTGART (BOERSE-STUTTGART AG) - 20. November 2007 - Trends am Morgen
Der DAX legte nach den Verlusten am gestrigen Nachmittag zur heutigen
Handelseröffnung wieder zu und notierte bei 7.560 Punkten mit 48 Zählern bzw.
0,64 Prozent im Plus. Kurzzeitig war der Index sogar bis auf 7.592 Punkte
gestiegen. Die Mehrheit der Derivateanleger verkaufte zunächst Long-Zertifikate
und baute gleichzeitig Short-Positionen auf.

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Dienstag, 20. November 2007
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In diesem Crash werden keine Gefangenen gemacht!

Es geht um das nackte Überleben. Der Markt wird gnadenlos bereinigt. Überbewertungen in zyklischen Sektor werden innerhalb von wenigen Tagen abgebaut. Preisblasen wie im Solarsektor platzen. Ich habe so viel Verkaufsdruck schon lange nicht mehr gesehen. Die letzte derart konsequente Bereinigung in den Nebenwerte-Segmenten fand im Mai/Juni 2006 statt. Viele Trader, Zocker und Spieler, die in der Hausse groß geworden sind, werden nach diesem Einbruch nicht mehr zurück kehren.

Betrachten Sie diesen gnadenlosen Verkaufsdruck, der täglich Buchwerte in Höhe von mehreren Milliarden einstampft:
Conergy -13%
WireCard -9%
United Internet -8%
Kloeckner & Co -8%
Reinecke + Pohl -12%
Aareal Bank -8%
Manz Automation -19%
Roth & Rau -10%
Centrotherm -11%
Arques -12%

Ich glaube nicht, dass die Quartalszahlen in einem halben Jahr derart schlecht ausfallen, um die Kursabstrafungen auf breiter Front zu rechtfertigen. Vermutlich ist sehr viel Verkaufsdruck auf die Kreditkrise zurück zu führen. Institutionelle ziehen verzweifelt Geld aus ihren Fonds und Dachfonds ab, um genug Liquidität für faule Kredite parat zu haben. Ich warte immer noch auf die eindeutigen Panik-Peaks, die einer Kapitulation gleichkommen.
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Montag, 19. November 2007
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Der Mega-Crash!

Die Panik erfasst die Aktienmärkte. Voller Sorge vor Rezessionsängsten in den USA stellen kaum Marktteilnehmer überzeugende Briefseiten. So werden viele Aktien ohne große Gegenwehr nach unten durchgereicht. Woher stammen die energischen Verkäufe? Hauptsächlich von amerikanischen und angelsächsichen Institutionellen. Man munkelt, dass viele Hedge-Fonds Cashprobleme haben und nicht in der Lage sind ihre Mittelrückflüsse zu begleichen. Darum müssen viele Positionen auf Teufel komm raus glattgestellt werden. Was bietet sich für einen US-Fonds am ehesten an zu verkaufen. Natürlich europäische und deutsche Aktien aufgrund des hohen Euros. Investoren aus dem Dollarraum, die vor zwei oder drei Jahren in Deutschland eingestiegen sind, sitzen auf riesigen Aktien- und Währungsgewinnen. Einen Sonderstatus scheint immer noch der DAX zu besitzen. Während der MDAX heute 4% nach unten geprügelt wurde, hält sich der DAX mit nur -1,3% relativ stabil. Die Ölmillionen scheinen sich hier immer noch Anlageobjekte zu suchen.

Nur einige Beispiele:
Solon: -17% (-35% seit Monatshoch)
Gildemeister: -8% (-35 seit Monatshoch)
Pfleiderer -9% (-30% seit Monatshoch)
Nordex: -11% aktuell in Frankfurt (-30% seit Monatshoch)
Salzgitter: -7% (-30% seit Monatshoch)
Twintec: -10% (-35% seit Monatshoch)
Renk: -8% (-30% seit Monatshoch)
KSB: -10% (-33% seit Monatshoch)
Conergy: -23% (-63% seit Monatshoch)
Colonia Real Estate: -17% (-425 seit Monatshoch)
Maxdata -20% (-47% seit Monatshoch)

Die aktuelle Crashwelle dürfte diese Woche noch auslaufen. In den starken Rebounds ist eine Menge Geld zu verdienen. Wachsam bleiben und Augen offen halten.
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Sonntag, 18. November 2007
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Was kaufen eigentlich die Insider?

In euphorischen Konjunkturzeiten, wenn die Auftragseingänge täglich steigen, überschätzen Vorstände ihre Unternehmen oft selbst. Ist ja auch kein Wunder, schließlich kann den Verlauf der Konjunktur niemand vorhersagen. Innerhalb von drei Monaten kann die Welt komplett anders aussehen. Es reicht, wenn der Euro von einem Rekordhoch zum nächsten steigt, der Ölpreis Flügel bekommt und der chinesische Markt auf einmal deutlich abkühlt. Dann bleiben Neuaufträge plötzlich aus und die Stimmung in den Chefetagen trübt sich innerhalb weniger Wochen ein. Ich gebe darum nicht sonderlich viel auf Insiderkäufe wenn in der Wirtschaftswelt alles toll und prima ist.

In raueren Zeiten zählen Insiderkäufe täglich zu meiner Pflichtlektüre. Ich beobachte mit großem Interesse, bei welchen Aktien Unternehmensvorstände in fallende Kurse beherzt zugreifen. Bei Allgeier kommen zu 8 Euro zaghafte Käufe rein. Herr Dr. Trier hält die Aktien seines Unternehmens Softing bei 3 Euro offenbar für günstig. Bei H&R Wasag und Envitec Biogas wurden die dramatischen Kursrückgänge von Insidern zum Kauf richtig großer Positionen genutzt. Auffällig ist eventuell noch Augusta. Obwohl der Titel kaum abgegeben hat, wird die Aktie von Insidern gekauft.

Fazit: Schlechte Börsenzeiten sind für Trader die Zeiten der Informationsbeschaffung. Bullische Informationen sind in schlechten Zeiten von besonders großer Bedeutung, wenn die Aktienkurse dadurch stabilisiert werden. Wie gesagt: Ein guter Trader ist wie ein Falke, der hoch oben in den Lüften seine Kreise zieht, die Lage auf dem Feld beobachtet, um sich dann genau im richtigen Moment auf seine Beute zu stürzen.
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Freitag, 16. November 2007
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Verdammt schwieriger Markt

Aixtron schmiert nach unten ab
Gildemeister ist schon extrem unter die Räder gekommen
Kloeckner & Co hat sich seit Höchstkurs mehr als halbiert
Genau so wie H&R Wasag.
Solaraktien wie Solon, Solarworld und Ersol Solar werden auch runtergeprügelt

Nach solchen Crashphasen kann man sich regelmäßig eine goldene Nase verdienen, wenn man es schafft sein Kapital zu erhalten. Das hat Priorität vor jeder vermeintlichen großen Chance, die sich jeden Tag im Intraday-Handel auftut. In den letzten Tagen war ich weitgehend passiv. Von den etwa 10 Trades, die ich gemacht habe, musste ich 8 im Minus abschließen. Das ist egal, liebe Leser, in einem schwierigen Marktumfeld kommt das vor. Wichtig ist für Trader in jeder Crashphase nur das Überleben. Überleben heißt, nie mehr als 10% des Depotstandes zum Höchstkurs zu verlieren. Darum werfe ich meine ganzen Trades sofort wieder raus, wenn die Aktien in Klumpen 4% abschmieren. Solche Börsenphasen wie jetzt sind extrem anstregend. Aber sie gehören dazu wie der Schneefall zu den Wintermonaten. Irgendwann geht die Sonne wieder, die ganzen Spieler und Charttrader sind vom Markt geschwunden. Tief unten greifen bei vielen Titel langfristige Investoren wieder zu und neue starke Aufwärtstrends beginnen. Für diese Phase muss man sein Geld erhalten haben.
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Freitag, 16. November 2007
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Markt im Crash-Modus: Die Jagd beginnt!

Der DAX zieht erneut nach unten.
Viele liquide Aktien stürzen ab:

Solon -11%
Wacker Construction -10%
Infineon -8%
Q-Cells -8%
SGL Carbon -7%

Wir konnten in den letzten Tagen schön verfolgen, dass sich dieser Absturz angekündigt hat. Das Sentiment war einfach zu euphorisch. Ein Markt ist noch nicht bereinigt, wenn alle Trader long positioniert sind. Das Call-Put-Ratio ist heute auf morgen auf 0,4 gefallen (Quelle hier). Damit kommt es erstmals in der aktuelle Korrekturbewegung zu einer klaren Stimmungseintrübung. In der Vergangenheit wurden lokale Korrekturtiefs recht genau getroffen, wenn das Call-Put-Ratio auf einen Wert zwischen 0,2 und 0,3 abstürzte, was einer Manipulation der Bullen gleichkommt.

In den letzten Tagen war ich ein Falke und habe die Situation von weit oben beobachtet. Heute dürfte es im späten Handel noch zu schönen Panik-Peaks kommen. Die Jagd beginnt! Meine Rebound-Matrix ist aktiviert. Besonders gerne habe ich Aktie, die innerhalb einer Woche um die 30% verloren haben - ohne dass es schlechte Nachrichten gab.
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Freitag, 16. November 2007
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Manz Automation: Die Aktie, die nur steigt!

Eine andere Richtung, außer dem Sturmlauf nach oben, kennt die Aktie von Manz Automation seit ihrer Emission nicht. Einer Umsatzerwartung von 68 Millionen Euro in diesem Jahr steht ein Börsenwert von fast 600 Millionen Euro gegenüber. Was erwartet die Börse Manz Automation? Dass das Unternehmen in fünf Jahren sämtliche Solarfabriken dieser Welt beliefert? Keine Solarmodulfabrik ohne Technologie von Manz Automation? So scheint es zu sein. Und ganz egal wie turbulent die Börsenzeiten auch sein mögen. Manz Aktionäre geben von ihrem Unternehmen so gut wie keine Stücke aus der Hand. Heute wurden auf Xetra erst 3000 Stück gehandelt. Bei einem Börsenwert von 600 Millionen Euro! Man kann das als Verkäuferstreik bezeichnen.

Fazit: Wow - und wenn ich die Aktie betrachtet, könnte ich heulen. Ein Tenbagger, made in Germany, der sich nur in wenigen Phasen des Aufwärtstrends in meinem Depot befand.

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Donnerstag, 15. November 2007
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Meyer Burger: Flying Momentum-Lion long

Der Markt ist schwach
Einen flying Momentum-Lion probiere ich trotzdem
Meine Momentum-Breakout-Matrix hört gar nicht mehr auf zu blinken bei Meyer Burger
Darum hier mal ein Long-Test


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Donnerstag, 15. November 2007
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Da ist der Abwärtsschub!

Der DAX hat nach positiver Eröffnung ins Minus gedreht. In der zweiten Reihe werden viele Aktie verprügelt. Das Sentiment hatte in den letzten Tagen eindeutig gezeigt, dass der Markt noch nicht bereinigt ist. Zocker und Trader eröffnen bei jedem kleinen Rücksetzer Call-Positionen, weil sie denken, dass es eigentlich nur nach oben gehen kann. Wie soll ein Markt steigen, wenn sämtliches Kapital, das kurzfristig orientiert arbeitet, auf der Longseite steht?

Das heute Sentiment (10 Uhr) zeigt immer noch einen bullischen Wert. Ich bin gespannt wie der Indikator heute Abend ausfallen wird.

Sentiment 15.11.07

Die Marktbereitung wird viele gute Kaufmöglichkeiten hervorbringen. Ich habe die Titel, auf die ich Jagd machen möchte, schon ganz genau im Auge (siehe Premium-Blog). Am besten gefallen mir Unternehmen, die schon auf die nächsten Jahre hinweg einen sicheren Auftragsbestand haben, denn hier sind kaum negative Überraschungen in den nächsten Quartalen zu erwarten. Übertreibungen nach unten, aus Panik heraus, sind dann eine willkommene Einstiegsmöglichkeit.
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Mittwoch, 14. November 2007
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Watchlist "flying Momentum-Lion"

Klare Momentum-Signale sind immer noch rar gesät.

SmartTrac kommt heute neu auf die Watchlist. Nach den guten Zahlen sackte die Aktie des RFID-Börsenleaders ab. Die Erwartungen waren wohl etwas überzogen. Heute zeigt der Titel eine ausgedünnte Briefseite. Beobachten!

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Mittwoch, 14. November 2007
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Nächster Abwärtsschub voraus?

Das derzeitige Problem ist einfach erklärt. Die Spieler sind zu optimistisch. Der Sentiment-Indikator bleibt mega bullisch. Ich habe das in den letzten zwei Jahren, seitdem wir die Daten berechnen noch nie erlebt (leider kann ich Ihnen die älteren Sentiment-Charts momentan nicht sichtbar machen). Am letzten DAX-Tief Mitte August erreicht der Indikator einen Wert von 0,2! Mr. Market tendiert dazu Tradern und Spekulanten die größten Schmerzen zuzufügen, bevor die Richtung wieder wechselt. Mir ist die derzeitige Situation nicht geheuer. Ich halte immer noch 80% Cash und habe auch heute noch keine neuen Long-Engagements eröffnet. Als Falke hoch oben in der Luft zu schweben, ist momentan die beste Positionierung!

Sentiment 14.11.07
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Mittwoch, 14. November 2007
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Aixtron: Watch the updraft!

Anhand von Aixtron wollte ich Ihnen die praktische Bedeutung der "Informational Trading Analysis" näher erläutern. Die Trading-Position wurde zu 9 Euro in der ersten Pullback-Bewegung an die Pivotal-Price-Line eröffnet. Aktuell notiert die Aktie bei 9,55 Euro.

Momentum-Aktien wie Aixtron werden von der Allgemeinheit immer als zu teuer empfunden. Das liegt an der mangelnden Vorstellungskraft der meisten Marktakteure. Da an den Finanzmärkten zukünftige Zahlungsströme gehandelt werden, lautet das relevante Szenario für Aixtron: LED-Leuchten ersetzen die klassische Glühbirne und Aixtron ist der Weltmarktführer, der die Maschinen zur Produktion liefert. Das Schöne an der "Informational Trading Analysis" ist, dass Sie über die fundamentale Bewertung nicht nachdenken müssen. Es genügt zu analysieren wie neue Informationen vom Aktienkurs verarbeitet werden.

Neues Trading-Setup Aixtron: Der Stopp-Kurs auf Schlusskursbasis wird auf 9,30 Euro angehoben.

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Dienstag, 13. November 2007
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Panik - Sentiment immer noch gefährlich!

Vergessen Sie den DAX. Da pumpen irgendwelche reichen Ölmogule ihr Geld rein. Interessant ist die zweite Reihe. Da herrscht Panik:

Nordex -11%
Ersol Solar -10%
SKW Stahl -9%

Wissen Sie warum ich immer noch keinen einzigen Rebound-Trade eingegangen bin? Das Sentiment ist immer noch extrem gefährlich. Betrachten Sie das Call-Put-Ratio von heute morgen. Die Trader callen nach wie vor in jede kleine Kursschwäche hinein und erwarten, dass die Aktien bald wieder nach oben drehen werden. Einfach Wahnsinn, dieses Verhalten. Das sind genau die Trader und Anleger, die am deutschen Markt mit kurzfristigen Dispositionen die Nebenwerte bewegen. Ich kaufe noch keine Rebounds, weil ich Angst haben muss, dass wir in den nächsten Tagen die bekannte "German Angsthasen Opening-Panic" erleben. Wenn die meisten Titel 10% tiefer aufmachen, macht es keinen großen Spaß investiert zu sein. In solch einer Panikphase Positionen aufzubauen, hat hingegen einen weit höheren Spaßfaktor. Darauf spekuliere ich insgeheim!

Sentiment 131107
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Dienstag, 13. November 2007
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Wie eine Falke vor dem Sturzflug zur Jagd!

Auch heute habe ich noch keinen einzigen Trade durchgeführt. Ich betrachte weiterhin meinen Cashbestand und beobachte den Ticker. Viele Aktien lassen gewaltig Luft ab, was zu interessanten strategischen Überlegungen führt. Der DAX gibt mal wieder ein vollkommen falsches Bild über die Marktverfassung. Panik pur, herrscht bei vielen Titeln.

Centotherm hat vom Höchstkurs bereits über 30% abgegeben und verliert heute erneut 12%. Ein wichtiger Kunde für Centrotherm ist Marktführer Q-Cells, der bei der Konsolidierung im Solarsektor den Ton anzugeben scheint. Das spricht für die Qualität der Produktionslinien von Centrotherm. Ich denke das Unternehmen wird im Solarzulieferergeschäft Marktanteile gut machen. Ich beobachte den Ticker wann die Aktie bereit ist, zu drehen. Der erste Rebound wird sehr schnell verlaufen.



Envitec Biogas verliert heute erneut 20%. Der Börsenwert reduziert sich auf 250 Millionen Euro. Ich warte gespannt auf den Quartalsbericht, um zu sehen, wie viel vom dem zum Börsengang eingesammelten Geld übrig ist. Bislang war die Aktie für mich immer nur eine Spekulation auf die "Story". Ab 200 Millionen Euro Marktbewertung bin ich bereit den Titel auch aus der Sicht eines Investors zu betrachten.



Der Agrar-Trend ist ungebrochen. Nachwachsende Rohstoffe für Biogas, Biosprit und Ernährung der Weltbevölkerung erleben eine ungeahnte Renaissance. Endlich durchlaufen Aktien aus dem Sektor die erste scharfe Korrektur. In den nächsten Tag wird der weitere Korrekturverlauf Aufschluss darüber geben, wie stark der Sektor wirklich ist. Yara ist eine der Aktien, die ich ständig auf dem Schirm habe.



Fazit: Gehen Sie vor wie ein Falke. Kreisen Sie hoch oben durch die Lüfte und beobachten Sie das wilde Treiben auf dem Parkett mit majestätischer Gelassenheit. In jedem Crash werden die neue Favoriten geboren und nur nach Crashphasen hat man die Möglichkeit innerhalb weniger Wochen 30% bis 40% Depotrendite zu erzielen. Von Anfang September bis Anfang November habe ich 30% verdient. Jetzt bin ich Cash und die nächsten 30% werde ich mir holen, sobald der Markt genug Luft abgelassen hat.
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Montag, 12. November 2007
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Let's get ready to rumble

Die US-Märkte befinden sich im freien Fall. Warum eigentlich? Durch den schwachen US-Dollar können sich die amerikanischen Exportunternehmen auf Kosten der Europäer gründlich sanieren. Auch in Asien wird es ungemütlich. Im Hang Seng häufen sich die Tage mit großen Minuszeichen. Die China-Bubble scheint gefährlich angestochen. Ganz cool gibt sich dagegen der DAX. Ihn juckt die ganze Dramatik offenbar überhaupt nicht. Vollkommen gelassen betrachtet er schulterzuckend das wilde Treiben.



Die starken Kursverluste in der zweiten Reihe sind für mich natürlich ausgesprochen interessant. Wenn der Markt crasht, wird das Fundament für die zukünftigen Gewinne gebaut. Was ohne Grund fällt wie ein Stein, wird später wieder empor springen wie ein Flummi. Heute habe ich keinen einzigen Trade getätigt. Ich beobachte in Ruhe die einzelnen Titel und warte auf Panik-Peaks. Twintec ist zum Beispiel heute auf meiner Watchlist gelandet. Hier geht es schnell und steil nach unten. Das ist gut - für mich als Trader zumindest.



Einer der ersten flying Momentum-Bulls, die sich am Horizont auftun, ist Kuka. Die Momentumstruktur macht einen stabilen Eindruck. Ich werden den Ticker weiter beobachten und dann eventuell zuschlagen.

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Samstag, 10. November 2007
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Aua! Diese Aktien sind mir um die Ohren geflogen!

Als Spekulant liest man in aller Ruhe den Nachrichtenticker, analysiert die Zusammenhänge in Politik und Wirtschaft und kommt so schließlich zu einem Urteil. Ich bin Spekulant aus Leidenschaft. Manchmal, wenn mich Leute fragen was mein Beruf sei, antworte ich "Spekulant". Dann blicke ich zwar meistens ein mitleidvolles Lächeln. Die Leute denken ich sei arbeitslos - aber das macht nichts. Für mich ist Spekulant zu sein, der ehrlichste Beruf der Welt. Wenn man falsch liegt, muss man dafür sofort bezahlen. Wenn man richtig liegt, wird man mit dem schönen Gefühl belohnt, die Dinge richtig beurteilt zu haben.

Dass manche Prognosen falsch sind, lässt sich nicht vermeiden. In den letzten Wochen lag mit der Einschätzung zu den Biogas-Aktien Schmack Biogas und Envitec Biogas komplett daneben. Auch GoYellow ist mir nach den Quartalszahlen (die sehr gut waren) um die Ohren geflogen. Viele Spekulanten gehen pleite, weil ihr Ego stärker ist als ihr Verstand. Sie merken nicht, wenn sie falsch liegen. Von der Gesinnung her bin ich ein Spekulant, der mit dem Handwerkszeug eines Traders arbeitet. Bevor ich eine Position eingehe, weiß ich immer, wann ich wieder aussteigen werde, sollte sie sich gegen mich entwickeln. Es gibt nichts verwerflicheres als gegen den Ticker anzukämpfen.

Ich bin sehr froh, dass ich in diesem Marktumfeld kein Investor sein muss. Als Investor hat man gar keine andere Möglichkeit außer Aktien fundamental zu analysieren. Würde ich das tun, wäre ich weitgehend arbeitslos und dürfte keine Aktie mehr anfassen. Mir ist aus der Sicht eines Investors eigentlich fast jeder Titel viel zu teuer bewertet. Die Gewinnchancen stehen in keinem angemessenen Verhältnis zum Verlustrisiko, wenn mal wieder eine Konjunkturabschwächung kommt. Das optimale Umfeld für Investments ist gekommen, wenn viele Unternehmen ein oder zwei schlechte Quartale mit Ergebnissen unter den Erwartungen gemeldet hat. Dann sind die Aktienkurse meist billig und notieren deutlich unter ihren Höchstständen. In der Praxis sieht es anders aus. Die meisten Menschen investieren immer wenn alles toll ist. Darum verdienen an der Börse auch nur wenig richtig viel Geld.

Jeder Crash und jede scharfe Korrektur bringt neue Gewinnchancen hervor. Die richtige Aktie zur richtigen Zeit, macht den Trader reich. Scharfe Kurskorrektur sind die beste Möglichkeit, um die neuen Bullen zu identifizieren. Die ersten flying Monentum-Lions muss man kaufen. Das ist fast schon ein Gesetz! Was sind flying Momentum-Lions? Siehe hier
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Freitag, 09. November 2007
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Panik überall, nur der DAX bleibt stabil!

Was passiert hier eigentlich? Die amerikanischen Märkten driften nach unten ab, die zweite Reihe in Deutschland macht ebenfalls den Abflug, nur der DAX lässt sich kaum aus der Ruhe bringen! Unser Sentiment-Indikator zeigt, dass die meisten Trader immer noch relativ gelassen und sorglos auf die Marktlage reagieren. Es werde nach wie vor deutlich mehr Callpositionen als Shortpositionen eröffnet. Die steigenden Kurse sind offenbar zur Gewohnheit geworden. Trader haben gelernt "kaufe die Kurseinbrüche und kassiere die Belohnung". Betrachen Sie das Sentiment. Damit herrscht jetzt wirklich eine gefährliche Situation, weil Risiken nicht mehr wahrgenommen werden.

Sentiment 09.11.07

Im MDAX, SDAX und dem restlichen Markt, herrscht teilweise schon seit einigen Tagen Panik:

Gildemeister -8%
Leoni -6%
Kloeckner & Co -8%
Nixdorf -5%
Medigene -11%
Basler -10%

Nach den Aussagen von FED-Chef Bernanke gestern wird nun offenbar die Konjunkturabkühlung gespielt.
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Donnerstag, 08. November 2007
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Wacker Chemie: Passionate Momentum-Bull!

Betrachten Sie den Intraday-Chart von Wacker-Chemie und wie sich die Aktie in einen Passionate Momentum-Bull verwandelt. +11% notiert der MDAX-Titel im Plus. Seit dem ersten Kurs waren in der Spitze 12% Kursgewinn zu erzielen!

Fazit: The informational way of trading ist the only way of trading!

Wacker Chemie 8.11.2007

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Donnerstag, 08. November 2007
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Informational Trading: Aixtron long zu 9 Euro

Nach den Prinzpien der "Informational Trading Analysis" bietet Aixtron bei 9 Euro ein exzellentes Chance-Risiko Verhältnis. Ich möchte Ihnen an diesem Beispiel quasi realtime zeigen wie ich im Trading-Alltag vorgehe. Auch wenn der Trade jetzt nicht funktionieren sollte - was sehr schade wäre - denke ich, dass Sie das Prinzip verstehen werden.

Aixtron hatte am Dienstag im Zuge der Bilanzpressekonferenz Informationen zum Fortschritt der LED-Technologie vorgelegt, welche die Wachstumsperspektiven des Unternehmens nachhaltig positiv beeinflussen können. Der erste Kurse nach der ad-hoc war 8,65 Euro. Hier verläuft die Pivotal Price Line. Die Börse ordnet in diesen Tagen die Informationen neu. Wachstumsszenarien werden in den Kurs eingepreist. Wenn der Aktienkurs unter der Pivotal Price Line schließen sollte, ist das ein ernstzunehmener Hinweis darauf, dass die Aktie trotz der exzellenten Wachstumsaussichten ein wenig zu teuer bewertet ist. Dann wird die Trading-Position wieder geschlossen!

Ich kaufe meistens sofort die "Bullish Informational Days". Wenn ich den Einstieg verpasse, ergibt sich eine neue Chance bei einem Pullback an die Pivotal Price Line. So funktioniert Trading mit Informationen!

Aixtron Pivotal Price Line
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Donnerstag, 08. November 2007
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Panik-Peak-Trading: Kaufen genau am Tief!

Ich hatte ihnen kürzlich eine Einführung in die "Informational Trading Analysis" gegeben. Demnächst möchte ich Ihnen die Kaufsignale genauer erklären. Meine beliebtesten Kaufsignale sind:

1. Buy the flying Momentum-Eagle (siehe heute Wacker Chemie als Beispiel)
2. Buy the roaring Momentum-Lion
3. Buy the "Bullish Informational Days"
4. Buy the "Panik-Peak"

Anhand des Panik-Peak-Tradings kann ich Ihnen das Grundprinzip des Informational-Charting gut erklären. Ein Chartbild allein hat keine Bedeutung. Kursverläufe erhalten ihre Aussagekraft, wenn man um die Einflüsse weiß, die auf die Markteilnehmer eingewirkt haben. Stellen Sie sich vor eine Aktie eröffnet mit hohem Handelsvolumen 5% im Minus. Der Verkaufsdruck lässt nicht nach und die Aktie wird weiter nach unten durchgereicht. Sollte man diese Aktie kaufen, wenn an der Börse die Sonne scheint? Nein! Es könnte "superior Information" dahinter stecken. Lassen Sie die Finger von solchen Aktien, die nach unten wollen. Vermutlich kommt bald eine schlechte Meldung. Anders sieht es aus, wenn am Tag davor die US-Märkte mit hohen, panikartigen Kursverlusten aus dem Handel gegangen sind. Dann wissen wir, dass hinter panischen Verkäufen zu Handelsbeginn keine Unternehmensgründe stecken, sondern schlicht und einfach die Angst der Börsianer Verluste zu erleiden.

Panik-Peak-Trading

1. Voraussetzung: Ein externer Grund, der nichts mit dem Unternehmen selbst zu tun hat, muss die Aktie deutlich unter Druck bringen. Externe Gründe sind Crashphasen am Finanzmarkt, wodurch auch immer diese ausgelöst werden. Der gesamte Markt sollte nervös und panisch sein.

2. Voraussetzung: Optimalerweise sollte die Aktie schon an den Tagen zuvor eine normale Korrektur durchlaufen haben (kein auffällig hohes Handelsvolumen). Momentum-Aktien, bei denen Gewinne mitgenommen werden, sind ideal dafür geeignet.

Trading-Signal: Ein Panik-Peak tritt auf. Das ist ein schneller, erdrutschartiger Kursverlust innerhalb weniger Minuten. Die Emotionen der Börsianer kann man am Ticker regelrecht ablesen. Panisch werden große Pakete auf den Markt geworfen, obwohl die Aktie bereits an der magischen Verlustmarke notiert. Was ist die magische Verlustmarke? So bezeichne ich die Größenordnung, die eine Aktie normalerweise verliert, wenn sie eine starke Korrektur durchläuft. Am deutschen Markt liegt die magische Verlustmarke meist bei etwa -10%.

Beispiel: Ein Panik-Peak wie aus dem Lehrbuch hat heute die Aktie von Centrotherm markiert. Das Tief lag bei 56,20 Euro. Mein Kaufkurs war 56,40 Euro. Aktuell notiert die Aktie wieder bei 63,20 Euro. Damit Sie nicht sagen können, der Betschinger erzählt Blödsinn, habe ich Ihnen die Orderbestätigung mit angehängt (siehe Grafik)

Panik-Peak Centrotherm 2

Wie finden Sie solche Panik-Peaks, um diese systematisch zu traden? Sie brauchen eine Trading-Software, die Ihnen die größten Kursverluste (intraday, seit 1 Tag, seit 2 Tagen, seit 3 Tagen...) realtime anzeigt. Wenn innerhalb weniger Minuten mehr als 5% nach unten geht, schlägt die Software Alarm.
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Donnerstag, 08. November 2007
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LED-Technologie: Die Zukunft des Lichts

LED steht für "Light Emitting Diode". Technisch verbirgt sich dahinter ein Halbleiterelement, das Strom direkt in Licht umwandelt. LEDs haben einen gigantischen Vorteil gegenüber der klassischen Glühbirne: Bei gleichem Energieverbrauch erzeugt eine LED fünfmal so viel Licht. Der Energiewirkungsgrad einer LED liegt bei etwa 30%. Das bedeutet, das 30% der eingesetzen Energie in Licht umgewandelt werden. Bei einer Glühbirne gehen hingegen bis zu 90% der Energie als Wärme verloren. Der breite Einsatz von LEDs könnte weltweit den Energieverbrauch durch Beleuchtung radikal senken. Experten schätzen das Energieeinsparpotential auf über 50%.

Der Startschuss für eine mögliche LED-Börsenrally wurde diese Woche gegeben. Das kann man aus den Aussagen des Aixtron-Vorstandsvorsitzenden schließen. Ich zitiere aus einem DPA-Artikel: "Die eigentlich altbekannte LED-Technik hat in der jüngsten Zeit eine Renaissance erlebt. Den Herstellern ist es gelungen, die Leistung der kleinen Leuchtbausteine erheblich zu steigern, ohne ihren größten Vorteil - die geringe Stromaufnahme - anzutasten. Weite Verbreitung haben Leuchtdioden unter anderem als Autorücklichter gefunden. Ihr Siegeszug in der Raumbeleuchtung steht dagegen noch aus - hierfür sind sie noch zu lichtschwach und zu teuer. Doch Pfeiffer erwartet rasche Fortschritte: Alle Anzeichen sprächen dafür, dass die LED-Hersteller ihren Entwicklungsplänen voraus seien, wodurch auch die Allgemeinbeleuchtung mit LEDs früher kommerziell nutzbar sein könnte als bisher angenommen."

Fazit: Neben Aixtron gibt es noch andere große Profiteure der LED-Technologie. Ich nutze die Kursschwäche an den Aktienmärkten, um mir ein schönes Portfolio mit LED-Aktien aufzubauen.
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Donnerstag, 08. November 2007
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Wacker Chemie: Flying Momentum-Bull

Wacker Chemie liefert heute Zahlen, die besser ausfallen als erwartet. Die weltweit hohe Nachfrage nach Silizium lässt die Kassen klingen! Solche Momentum-Aktien, die an schwachen Tagen trotzdem nach oben wollen, sind genau nach meinem Geschmack.

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Mittwoch, 07. November 2007
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Wird der Leichtsinn jetzt zum Verhängnis?

Wenn alle optimistisch sind, dann kann es kurzfristig nicht mehr nach oben gehen - sagt die Behavioural Finance. Das Sentiment gab schon vor zwei Tagen deutliche Warnsignale. Merkwürdigerweise wurden katastrophale Meldungen aus dem Finanzsektor, ein hoher Ölpreis, ein extrem starker Euro und ein deulicher DAX-Downpeak quasi komplett ignoriert. Nahezu alle Trader hielten an Longpositionen fest, in der Erwartung, es dürfte ohnehin schnell wieder zu weiteren Kursanstiegen kommen.

Die Situation hat sich heute nicht wirklich gebessert. Immer noch sind die Trader sehr optimistisch eingestellt (siehe Sentiment-Chart). Ich vermute, dass morgen viele Aktien extrem unter die Räder kommen werden, weil einfach noch zu viele kurzfristige Zockerpositionen gehalten werden.

Sentiment 0711

Besonders dramatisch waren heute die Kursverluste bei einigen Maschinenbau-Aktien. Diese Unternehmen sind sehr stark vom Exportgeschäft abhängig. Die Angst geht um, dass der starke Euro die Gewinn einschmelzen wird. Siehe Renk: Hohe Kursverluste von über 10%!

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Dienstag, 06. November 2007
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Kuka: Dramatisch unterbewertet!

Für dramatisch unterbewertet - wenn ich das so sagen darf - halt ich den MDAX-Wert Kuka. Der Börsenwert von 740 Millionen Euro spiegelt eine optimistische Wachstumserwartung noch nicht annähernd wider. Heute früh liefen die 9-Monatszahlen über den Ticker. Werfen Sie einen Blick darauf:

Kuka 06.11.07
Quelle: Kuka-Website

Der Umsatz wächst mit 20%. Die EBIT-Marge geht durch die Decke. Im dritten Quartal lag sie bei 6,5%. Weitere Wachstums- und Margenfantasie verspricht der Bereich "Robotics". Der weltweite Trend zur Automatisierung von industriellen Fertigungsprozessen wird sich verschärfen. In diesem zukunftsträchtigen Segment arbeitete Kuka im dritten Quartal mit 8% EBIT-Marge.

Wie muss man mit solch einer Perle umgehen? Zuerst sollte man abwarten bis sich eine Momentum-Struktur bildet und die Aktie zu einem Momentum-Bull wird. Das ist der Fall sobald der Titel den 29er Bereich überschritten hat und dynamisch auf 30 Euro zuläuft.

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Dienstag, 06. November 2007
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K+S: Passionate Momentum-Lion

Aktien aus Boom-Branchen sind für Trader besonders lukrativ. Wenn sich unter Börsianern die Meinung durchgesetzt hat, dass einer Branche langfristig eine goldene Zukunft bevorsteht, sind sie bereit hohe Wachstumsprämien zu bezahlen. Der Agrarsektor ist derzeit die Boombranche schlechthin. Wenn die fossilen Brennstoffe zu neige gehen, muss die Menschheit auf nachwachsende Energieträger zurück greifen. Der Düngemittelproduzent K+S versprüht zudem noch Übernahmefantasie. Ein russischer Investor hat bereits ein Aktienpaket erworben und am Markt spekuliert man darauf, dass er weiter zukaufen wird.

Ich habe heute morgen bei K+S eine Trading-Position eröffnet. Der Titel zeigt stürmisches Momentum!

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Montag, 05. November 2007
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Gefährliches Sentiment!

Die Gruppe der kurzfristig agierenden Trader reagiert relativ sorglos auf die jüngsten Kursverluste. An Longpositionen wird festgehalten und es wird nur vereinzelt auf fallende Kurs spekuliert. Das mahnt zur Vorsicht, weil es darauf hindeutet, dass noch sehr viele Longpositionen liquidiert werden müssen, wenn die US-Vorgaben schlecht ausfallen.

Betrachen Sie den MasterTraders-Sentiment-Indikator. Das Call-Put-Ration bleibt auf einem bullischen Niveau. Gefährlich!

Sentiment 05.11
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Montag, 05. November 2007
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Biotest: Rise of the Momentum-Bull!

Haben Sie den Löwen brüllen gehört?
Biotest wird heute zum "roaring Momentum-Bull". An einem schwachen Markt-Tag (Hang Seng -5% führte anfangs zu starker Verunsicherung) macht die Aktie mit einem 4%igen Kursanstieg auf sich aufmerksam.

Biotest ist ein "Rohstoffwert" der ganz besonderen Art. Das Unternehmen ist weltweit einer der führenden Anbieter von Blutplasma und entwickelt zusätzlich Medikamente auf Basis von menschlichem Blutplasma. Experten erwarten für Blutplasma anziehende Preise. Heute um 13.51 Uhr lief die Meldung über den Ticker, dass Biotest in Dortmund eine weitere Blutplasmaproduktionsanlage mit angeschlossenem Spendezentrum errichten wird. Zum Zeitpunkt der Nachricht notierte die Aktie von Biotest bei 36,15 Euro. Auf diesem Niveau läuft ab sofort die "Pivotal Price Line".

Wenn einer meiner Momentum-Eagles eine positive Nachricht meldet, steige ich sofort ein. Zur Absicherung der Position gilt die "Pivotal Price Line" auf Schlusskursbasis.

Biotest 05.11
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Sonntag, 04. November 2007
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Brandheiße Biogas-Studie

Die Berenberg Bank hat am Freitag eine brandaktuelle Kaufstudie zu Envitec Biogas veröffentlicht. Das Kursziel ist 39 Euro. Das entspricht einem Potential von 44% zum aktuellen Kurs. Ich zitiere die wichtigsten Aussagen zum Biogas-Markt:

  • biogas still in high demand
  • Farmers's output efficiency ist increasing substantially
  • biogas ist much more efficient in land use than other renewables (Biodiesel, Bioethanol), such that these will be crowded out first

  • Der dritte Punkt ist ein weitreichendes Argument, das man diskutieren sollte und meine optimistische Einschätzung bezüglich der Zukunft von Biogas bestätigt. Weil Biogas deutlich energieeffizienter ist, dürfte langfristig eine massiv Produktionsverlagerung weg von Biokraftstoffen, hin zu Biogas efolgen. Biogas hat gegenüber anderen regenerativen Energien den großen Vorteil, dass die Energie gespeichert werden kann. Eine allumfassende Biogaswirtschaft ist für die meisten Staaten dieser Welt eine realistische Alternative, um der Verknappung der fossilen Energieträger zu begegnen. Dieses Argument mag auf den ersten Blick ein wenig weit gegriffen erscheinen, ist für die Börsenrelevanz jedoch maßgeblich. Für die Kursentwicklung einer Schmack Biogas und Envitec Biogas ist in den nächsten Monaten entscheidend, ob die politische Diskussion angestoßen wird. Im Vergleich zur Solarenegie steht die Branche noch ganz am Anfang. Eine positives Anreizsystem mit Hilfe staatlicher Subventionen würde dem Sektor zu einer ähnlichen stürmischen Entwicklung wie der Solarbranche verhelfen. Die Aktien stehen weiterhin ganz oben auf meiner Favoritenliste und ich folge aggressiv bullischen Signalen.

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    Sonntag, 04. November 2007
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    Einführung in die INFORMATIONAL TRADING ANALYSIS

    Liebe Leser,

    Aktienanalyse ist Informationsanalyse. Das bedeutet, dass man als Trader sämtliche Informationen beachten muss, die in den Erwartungshorizont der Marktakteure mit einfließen. Ich gebe Ihnen heute eine kurze Einführung in die "Informational Trading-Analysis". Diese Form der Analyse dürfte den meisten kaum bekannt sein. Aus theoretischer Sicht ist die weiter unten geschilderte Methode der Informationsanalyse der einzige End-of-Day Trading-Ansatz, um fundiert, systematisch und regelmäßig hohe Gewinne zu erzielen. Glücklicherweise ist die Theorie mit ein wenig Erfahrung in der Praxis gut anwendbar. Die Zeit ist somit also gekommen, um neues Wissen aus der Finanzmarktforschung zu nutzen, um einen praktischen Tradingansatz für teilinformationseffiziente Märkte zu erstellen. Das Ergebnis ist bitter und süß zugleich: Zwar ist es möglich konstant Trading-Gewinne zu erzielen, aber es ist dafür seine sehr breite Wissensbasis über die an den Börsen notierten Aktiengesellschaften erforderlich.

    Auf mich wirkt die Theorie große Faszination aus. Auf den ersten Blick ist sie contraintuitiv und man ist geneigt die Hauptaussage sofort zu bestreiten. Schließlich widerspricht es der Erfahrung, dass man sämtliche Bewertungskennziffern und klassischen Chartmuster getrost ignorieren kann. Je häufiger man sich mit der Informationsverarbeitung an Kapitalmärkten beschäftigt, desto mehr gewinnt die "Informational Trading Analysis" an Schönheit. Ich werden diese Blog in Zukunft gezielt auf diese Theorie ausrichten und Ihnen viele praktische Beispiele vermitteln. Irgendwann kommen auch ausführliche PDFs zu dem Thema (Sie wissen ja: Die liebe Zeit...). Mein Angebot steht, dass mich nächstes Jahr jeder in meinem Büro besuchen kann, der mehr über "Informational Charting" im Speziellen und die "Informational Trading Analysis" im Allgemeinen erfahren möchte. Möglichkeiten einen Termin zu vereinbaren, gebe ich dann hier im Blog bekannt.

    Informational Trading-Analysis

    Die erste Hauptannahme des Informational-Trading für liquide Märkte
    An den Aktienmärkten werden zukünftige Zahlungsströme gehandelt. Unter gegebenen Erwartungen bezüglich der zukünftigen Cashflows und der Opportunitätskosten ist der Wert einer Aktie genau bestimmt. Informationseffizienz bedeutet, dass sämtliche öffentlichen Informationen in den Erwartungshorizont der Marktakteure mit einfließen. Perfekte Informationseffizienz führt zu einem Random Walk der Aktienpreise mit positivem jährlichem Erwartungswert in Höhe des risikofreien Zinssatzes plus der Opportunitätskosten
    Aktienanalyse ist deshalb Informationsanalyse. Sie umfasst die Auswertung sämtlicher Informationen, die Einflussnahme auf Marktteilnehmer und damit den Kursverlauf ausüben. Das Potential für Kursgewinne ergibt sich aus Abweichungen zwischen der eskomptierten Information und der realen Zukunft. Informationseffizienz herrscht in einem Grade, dass sämtliche öffentlichen Nachrichten vom Kurs "wahrgenommen" wurden und es nicht möglich ist mit sich wiederholenden, historischen Mustern systematisch Kursgewinne zu erzielen. Folglich ist jede Art der autarken Analyse mit bekannten Daten und Kennzahlen sinnlos. Weder macht es Sinn KGVs zu betrachten, noch hat die Chartanalyse irgend einen Zweck. Die einzige sinnvolle Form der Analyse besteht darin, festzustellen welche Erwartungen ein Aktienpreis beinhaltet, um dann die Entwicklung von Unternehmen, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft besser vorherzusagen als die Masse der Börsianer.

    Die Ursache von Momentum und das Prinzip der "Superior Information"
    Als Momentum-Aktien bezeichnet man Papiere, die eine besonders dynamische Aufwärtsbewegung absolvieren. Man kann zeigen, dass Momentum-Aktien oft dazu tendieren ihre starken Kursanstiege weiter fortzusetzen. Um zu verstehen, warum das so ist, führen wir das Prinzip der "Superior Information" ein, was übersetzt in etwa bedeutet "besser informiert zu sein". Oft wird "überlegene Information" fälschlicherweise mit Insiderinformation verwechselt. Das ist allerdings etwas komplett anderes. Zum besseren Verständnis der "Superior Information" betrachten wir ein Beispiel:
    Die Firma "Solarausrüster" ist ein kleiner, überschaubarer Betrieb mit etwa 100 Mitarbeitern und produziert schlüsselfertige Produktionsanlagen für Solarmodule. Die Konkurrenz in diesem Segment ist sehr hart und so wissen die Mitarbeiter nicht, ob ihre Firma eine große Überlebenschance hat. Die Börse sieht die Aussichten ähnlich skeptisch. Der Aktienkurs pendelt schon seit Monaten gelangweilt in einer Seitwärtsbewegung. Eines Tages kommen einige Ingenieure der etablierten Firma "Solarmodulproduzent" vorbei und begutachten die Maschinen von "Solarausrüster". Die Werksmitarbeiter sind das gewohnt und zerbrechen sich nicht weiter den Kopf darüber. Sehr oft schauen Mitarbeiter potentieller Kunden vorbei, um sich über die Technologie schlau zu machen. Große Aufträge hatte das bislang aber noch nicht nach sich gezogen. Einige Tage später jedoch werden die Mitarbeiter in der Werkshalle von "Solarausrüster" hellhörig. Der Vorstand kündigt an, dass man die Anzahl der Arbeitsstunden kommenden Monat nach oben fahren müsse. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich im Betrieb die Nachricht, dass "Solarausrüster" in mehreren Zeitungen Stellenanzeigen für Ingenieure und Facharbeiter geschaltet hat. Der Arbeiter Bruno, der im Versand für die Versiegelung der Paletten zuständig ist, ist ein schlauer Kopf. Als Bruno diesen Abend von der Arbeit nach Hause kommt, setzt er sich an den Computer und gibt eine Kauforder für die Aktie von "Solarausrüster" auf. Zwei Wochen später blickt Bruno zufrieden auf den Kurs. Das Papier verzeichnet einen Kursgewinn von 10%. Das Handelsvolumen hat leicht zugenommen und es bildet sich ein schöner Aufwärtstrend heraus. Vier Monate später meldet das Management "Solarausrüster" per ad-hoc, dass man von der Firma "Solarmodulproduzent" einen Großauftrag erhalten habe, da der Testlauf mit einer vor vier Monaten georderten Produktionsanlage alle notwendigen Qualitätskriterien erfüllte.
    Wir bezeichnen mit "Super Information" die Tatsache, dass sich eine gute Geschäfts- und Auftragslage kaum geheim halten lässt. Zulieferer erhalten Aufträge für Roh- und Betriebsstoffe, Mitarbeiter spüren die anziehende Arbeitsauslastung und viele andere Menschen aus dem Umfeld des Unternehmens bekommen ebenfalls mit, dass die Geschäfte sehr gut laufen. Diese Art der "Superior Information" macht sich an der Börse meistens anhand einer dynamischen Aktienkursentwicklung bemerkbar, ohne dass offiziell neue Nachrichten publiziert wurden. Wir suchen genau diese Art von Momentum, die "Superior Information" ankündigt.

    Das Prinzip der "Underreaction"
    Als "Underreaction" bezeichnet man den Effekt, wenn Aktienkurse nach positiven Nachrichten über einen längeren Zeitraum einen starken Aufwärtsdrang zeigen und den Markt outperformen. Bei vollständiger Informationseffizienz müsste der Aktienkurs am Tag der Bekanntgabe eigentlich sofort deutlich nach oben springen und sich im Anschluss neutral zum Gesamtmarkt entwickeln. Die Behavioural Finance bietet viele Erklärungsansätze für das Prinzip der "Underreaction". Zum einen verharren Menschen gerne in gewohnten und althergebrachten Ansichten. Es fällt ihnen schwer das Ausmaß unerwarteter Entwicklungen sofort zu verstehen und zu akzeptieren. Zum anderen neigen Aktionäre dazu, nach schnellen und unerwartet hohen Kursgewinnen, Gewinne zu realisieren. Wenn ein Titel an einem Tag 20% in die Höhe springt, ist der Reiz die Position zu verkaufen sehr groß.
    Ein exzellentes Beispiel für "Underreaction" und die Schwierigkeit neue Realitäten als solche wahrzunehmen, ist die Entwicklung der Salzgitter-Aktie im Zeitraum 2005 bis 2007. Salzgitter ist ein Stahlkonzern, mit dem in den 90iger Jahren kein Geld zu verdienen war. Stahl galt als langweilige, zyklische Branche. Niemand wollte solche Aktien besitzen. Obwohl der gesamte Aktienmarkt ab 2003 in eine Haussebewegung überging, wurden Stahltitel weitgehend ignoriert. Ab Mitte 2005 lieferte Salzgitter dann plötzlich extrem gute Zahlen ab. Die Exporte nach China und andere Länder sprangen in die Höhe. Die Stahlbranche hatte sich durch den Aufschwung der globalen Wirtschaft zu einem rasanten Wachstumsmarkt mit steigenden Preisen gewandelt. Kaum jemand wollte das wahrhaben. Salzgitter wurde zeitweise, inmitten einer Phase steigender Aktienkurse und guter Nachrichten, mit einstelligen KGVs um die 6 gehandelt. Die Nachrichtenlage hätte sofort ein deutliches Höherbewertungspotential hergegeben. Weil die Börsianer der neuen Realität aber zutiefst misstrauten, stelle sich ein kontinuierlicher Aufwärtstrend ein. Unsere Aufgabe ist es neue Nachrichten, die gravierende Änderungen der bisherigen Rahmendaten signalisieren, richtig einzuordnen. Aktien, die eine Momentumstruktur ausbilden, sind prädestiniert dafür.

    Einführung in die praktische Anwendung des Informational-Charting

    1. Ziel des Informational Charting:
    Momentum identifzieren, das "Superior Information" oder "Underrreaction" als Ursache hat
    2. Ein Chart ist separat betrachtet nahezu wertlos und beinhaltet kaum Informationen
    3. Ein Chart kann wertvolle Informationen preisgeben, wenn die Preisreaktion in Hinblick auf Nachrichten, Börsentendenzen, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft untersucht wird



    Momentum-Classification (siehe Grafik)

    Momentum-Classification 04.11

    Informational Charting (siehe Grafik)

    informational charting 07.11

    Beispiel Informational Charting (siehe Grafik)

    roth rau 04.11.07
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    Freitag, 02. November 2007
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    Wissenschaftliche Börsenliteratur

    Ich wurde nach wissenschaftlicher Börsenliteratur gefragt. Dazu möchte ich gerne einen kleinen Überblick geben. Wie gesagt: Welche Mechanismen und Methoden bei der Aktienanalyse Sinn machen, ist überwiegend keine Frage des Glaubens, sondern des Wissens. Ich kann viele der Kommentare (die meisten musste ich löschen), die von überzeugten Chartisten als Anwort auf meine Blogbeiträge kamen nicht Ernst nehmen. Diese Flucht ins Irrationale errinnert mich an ein kleines Kind, das zu heulen anfängt, weil es gerade erfahren hat, dass es den Weihnachtsmann in Wirklichkeit gar nicht gibt.

    Ein Buch, das einen guten Überblick über die aktuelle Finanzmarktforschung gibt, ist:
    Asset Pricing von John H. Cochrane
    Im Internet sind bei Google Books einige Seiten einsehbar

    Eine gute Literatursammlung ist unter http://www.behaviouralfinance.net/ eingestellt

    Allgemeinen Zugriff zu wissenschaftlicher Literatur finden Sie auf Google Scholar
    -> http://scholar.google.com
    Interessant bezüglich unseres hier diskutierten Themas sind Stichworte wie:
    Market Efficiency
    Overconfidence

    Wie geht es nun weiter? Die Vorstellung der klassischen Chartanalyse, die darauf beruht wiederkehrende Muster zu suchen, können wir getrost bei Seite legen. Ich denke die meisten Leser werden sich der Argumentationsweise mittlerweile anschließen. Es gibt eine keine Money-Printing-Machine und daher keine Chartsignale, die konstant einen positiven Erwartungswert versprechen.

    Wie einige Kommentatoren richtig bemerkt haben, beobachte ich ebenfalls die Preisentwicklung von Aktien. Genau so vehement wie ich mich hier gegen die Glaubensgemeinschaft der klassischen Charttechniker gestellt habe, habe ich andererseits mit Finanzprofessoren debattiert, dass Aktienpreisbewegungen durchaus Informationen enthalten, die man nutzen kann. Aktienanalyse ist Informationsanalyse. Das Verhalten einzelner Aktien auf fundamentale Faktoren, Börsentimmungen sowie Sektor- und Marktentwicklungen hilft Aufschluss über die in Aktienpreisen enthaltenen Information zu gewinnen. Momentum ist letzendlich ein Effekt von "Underconfidence". Die Mechanismen, um Momentum zu identifzieren, das auf gute Nachrichten und gute Geschäftsentwicklung hindeutet, möchte ich gut verständlich erklären. Ich versuche noch dieses Wochenende eine kleine Einführung fertig zu bekommen.

    Ich kann Ihnen eines versprechen. Nächstes Jahr kann jeder, der sich der Sache gegenüber aufgeschlossen zeigt, in unser Trading-Office nach Stuttgart zu Besuch kommen und ich erkläre gerne die Prinzpien des "Informational Charting". Kommen Sie mich einfach in meinem Büro besuchen und ich werde Ihnen meine Trading-Methoden gerne detailliert erläutern. Mir geht es bei dieser ganzen Diskussion nur um die Sache. Ich kann es einfach nicht mehr sehen wie tausende unerfahrener Börsianer von den Linienzeichnern regelrecht vera*** werden, indem angebliche Methoden vorgestellt werden, die bewiesenermaßen falsch sind.
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    Freitag, 02. November 2007
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    Der Traum einer autarken Energiewirtschaft

    Wann wird das Thema "Öl" ernst genommen. Bislang werden die explosiv steigenden Preisnotierungen in der Presse zwar regelmäßig als Aufhänger herangezogen (siehe zum Beispiel Spiegel-Artikel heute: "Ausgehende Ölreserven: Der leergepumpte Planet"). Die ganz große politische Diskussion, wie man der Ölverknappung entgegen wirken kann, finden allerdings noch nicht statt. Ich denke es kann nur noch eine Frage der Zeit sein bis der Stein ins Rollen kommt und Konzepte für eine autarke Energieversorgung zur Debatte auf höchster politischer Ebene werden. Letztendlich ist Biogas momentan das beste Konzept für eine speicherbare regenerative Energiequelle, die allein aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden kann. Lesen Sie sich bitte einen sehr interessanten Artikel von www.kombikraftwerk.de durch. Dieses Projekt wurde von Solarworld, Enercon und Schmack Biogas initiiert.

    Eine sichere Energieversorgung durch Erneuerbare Energien immer und überall das Regenerative Kombikraftwerk macht es möglich. Das Regenerative Kombikraftwerk verknüpft und steuert 36 über ganz Deutschland verstreute Wind-, Solar-, Biomasse- und Wasserkraftanlagen. Es ist ebenso zuverlässig und leistungsstark wie ein herkömmliches Großkraftwerk. Das regenerative Kombikraftwerk zeigt, wie durch die gemeinsame Regelung kleiner und dezentraler Anlagen bedarfsgerecht und zuverlässig Strom bereitgestellt werden kann.

    "Kombikraftwerk" bedeutet, die Vorteile der verschiedenen Erneuerbaren Energien optimal zu kombinieren. Windenergieanlagen und Solarmodule leisten je nach Verfügbarkeit von Wind und Sonne ihren Beitrag zur Stromerzeugung. Ausgleichend werden Biogas und Wasserkraft eingesetzt: Je nach Bedarf werden sie in Strom umgewandelt, um kurzfristige Schwankungen auszugleichen oder vorübergehend gespeichert. Einer Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien steht technisch nichts im Wege.


    Wenn Sie sich fragen wie ich die hohe Volatilität bei einer Schmack Biogas aushalte (seit 23 Euro bin ich dabei. Ich habe in der Übertreibungsphase bei 32 Euro nicht verkauft, weil ich das langfristige, gigantische Potential fest vor Augen habe), ist der Traum einer solchen autarken Energiewirtschaft meiner Antwort. Biogas erscheint mir als einer der am besten geeigneten regenerativen Energiequellen, um zu einer sicheren, planbaren Energieversorung jenseits fossiler Rohstoffe zu finden.

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    Donnerstag, 01. November 2007
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    Die Zeit der Ausreden ist vorbei!

    Zunächst einmal muss ich mich revidieren. Ich sagte: "Die Charttechnik ist die Wissenschaft der Dummen und Faulen". Das war nicht in Ordnung. Es muss lauten: "Die Charttechnik ist die Wissenschaft der nicht Aufgeklärten und Faulen". Sie werden sich fragen warum ich mich mit so großem Eifer dem Thema annehme. Es ist wieder aktuell geworden die Fackel der Aufklärung in die dunklen Gegenden hinauszutragen. Ich bin der festen Überzeugung, dass die meisten Menschen der Macht der Logik nicht ewig widersprechen können.

    Die Aufklärung wurde bekannt als das Zeitalter, das "besonders durch das Bestreben geprägt ist, das Denken mit den Mitteln der Vernunft von althergebrachten, starren und überholten Vorstellungen, Vorurteilen und Ideologien zu befreien und Akzeptanz für neu erlangtes Wissen zu schaffen." Dementsprechend ist es an der Zeit auch an der Börse mit der Aufklärung beginnen. An den Finanzmärkten herrscht vom Bildnungsniveau noch tiefes Mittelalter. Vor offenkundigem Unsinn darf man die Augen nicht verschließen. Sowohl Wissenschaftstheorie als auch die empirische Forschung sind im Bereich der Finanzmärkte in der Lage, über die Effektivität der klassischen Chartanalyse eine eindeutige Aussage zu treffen.

    Wissenschaftliche Erkenntnis: Die klassische Chartanalyse ist komplett sinnlos. Weder Chartformation, noch Indikatoren, noch gleitende Durchschnitte (die Liste lässt sich beliebig fortsetzen) sind imstande eine Überrendite gegenüber der Marktentwicklung zu erzielen. Das bedeutet, dass jede Trendlinie, die man in ein Chartbild einzeichnet keinen Sinn macht. Das bedeutet, dass jede Betrachtung von Indikatoren wie den MACD kompletter Unfug ist Und das bedeutet auch, dass die Anhänger der klassischen Chartanalyse ihre Zeit damit verschwenden einer Illusion nachzugehen. Genau so erfolgreich bzw. nicht erfolgreich wäre es den Kaffeesatz zu befragen.

    Die Zeit der Ausreden für Chartisten ist vorbei. Jeder, der die Sinnhaftigkeit der klassischen Chartanalyse verteidigt, hat jetzt die Möglichkeit den Beweis anzutreten.

    DER BEWEIS WIRD IM REALEN BÖRSENHANDEL ERBRACHT: Ausgangsbasis für den Praxistest ist der S&P 500. In diesem Index befinden sich 500 der größten und am häufigsten gehandelsten Aktiengesellschaften der USA. Ich fordere hiermit alle Chartisten auf, mir Chartformationen zu nennen, die dem Mythos zufolge imstande sind Kurse zu prognostizieren. Kaufsignale nach diesen Chartformationen werde in Echtzeit protokolliert. Gemäß dem Trading-Setup wird die Position bis zu einer Zielmarke, bis zum Stopp-Loss oder einem anderen Ausstiegskriterium offen gelassen. Danach wird für jeden Trade automatisch die Überrendite zum Index ermittelt. Bei 500 Aktien werden täglich sehr viel neue Signale generiert, so dass sehr schnell ein statistisch aussagekräftiger Datensatz entsteht. Fazit: Der Praxistest wird zeigen, dass es keine einzige Chartformation gibt, mit der systematisch Gewinne erzielt werden können.

    Jetzt sollen die Chartanalysten oder andere Chartanbeter zu Wort kommen. Nennt Chartsignale, für die der Praxistest durchgeführt werden soll.
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